Anmerkungen zur Griechenland-Hilfe

Sechs Anmerkungen zur Griechenland-Hilfe:

  1. Es wäre absurd, wenn Länder wie Portugal oder Spanien der griechischen Regierung Kredite gewähren würden. Denn diese Länder werden selbst die nächsten Kandidaten für Milliarden-Kredite sein.
  2. Die Kredite werden aller Voraussicht nach nie getilgt werden. Denn wenn die Griechen jetzt schon Probleme haben, die Kredite zu bedienen, wird es mit noch höheren Schulden und einer zu erwartenden Rezession noch schwieriger werden.
  3. Wahrscheinlich könnte eine Refinanzierung nur über neue Kredite, die dann wohl noch höher wären, erfolgen. Wer soll dann die neuen Kredite gewähren? Kurz: Griechenland ist Fass ohne Boden. Zudem werden die Griechen auf Schuldenerlasse oder eine Hyperinflation spekulieren.
  4. Wenn Deutschland für Griechenland – und wahrscheinlich demnächst für Spanien und Portugal – bürgen muss, wird auch die Bonität Deutschlands schlechter. Kleinste Änderungen der Kupons für deutsche Staatsanleihen führen aber zu Mehrkosten in Milliardenhöhe.
  5. Wie schon in früheren Artikeln geschrieben, wird das Spiel schlimmstenfalls so lange gehen, bis Deutschland selbst pleite ist. Bis dahin werden aber Milliardensummen aus Deutschland abfließen. Und es werden dann jene Länder die Gewinner sein, die sich möglichst hoch beim Ausland verschuldet haben und dieses Geld aber nicht mehr zurückzahlen. Die Verlierer sind dann die Gläubiger.
  6. Fazit: Es ist eine Spirale in Gang gesetzt worden, die nur noch mit einer Hyperinflation, einer Währungsumstellung oder einer Währungsreform enden kann. In jedem Fall sollten Sie Ihr Vermögen mit einer adäquaten Menge an Anlagemünzen und/oder Goldbarren absichern.

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2 Kommentare

  1. Jetzt habe ich gerade den Presseclub im TV gesehen. Das mit Griechenland ist ja für uns ein Fass ohne Boden. Da müssen die nächsten Jahre hunderte von Milliarden fällig. Warum eigentlich. Griechenland soll den Euro verlassen und dann auf die Füsse kommen. Ich glaube nach der NRW Wahl wird es richtig heftig für uns.

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