Ein unglaublicher Skandal: Bundesbank verleiht über 300 Milliarden an europäische Notenbanken

Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler und Chef des Münchner ifo-Instituts Professor Hans-Werner Sinn hat auf einen Skandal hingewiesen, der nur noch fassungslos macht. Wäre es nicht Sinn gewesen, der auf die nachfolgende Nachricht hingewiesen hätte, würde man wahrscheinlich von einem schlechten Aprilscherz ausgehen.

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Professor Hans-Werner Sinn vom renommierten ifo-Institut

Worum geht es? Nun, laut Sinn hat die Bundesbank weit mehr als 300 (!) Milliarden Euro an andere Notenbanken verliehen. Angesichts der Finanzlage einiger Staaten erscheint es fraglich, dass der deutsche Steuerzahler das Geld in vollem Umfang wieder sehen wird. Im Vergleich mit den 300 Milliarden wirken die direkten Hilfen an Griechenland und Irland nun geradezu mickrig.

Konkret stehen im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank Forderungen innerhalb des Euro-Systems in Höhe von 338 Milliarden Euro gegenüber der EZB und den nationalen Notenbanken der Euro-Länder. Dies mache – so Sinn – selbst Fachleute „fassungslos“. Im Falle von Staatspleiten anderen Staaten müsste Deutschland haften. Diese Haftung sei aber nicht demokratisch legitimiert. Vielmehr wurden hier klammheimlich deutsche Steuergelder in astronomischer Höhe verliehen. In der Tat ein ungeheuerlicher Vorgang.

Unterdessen hat sich der Goldkurs wieder deutlich erholt und wird derzeit wieder über 1400 Dollar taxiert. Es bleibt abzuwarten, ob es bei diesem Anlauf gelingt das All-Time-High von ca. 1430 Dollar nachhaltig – auf Tagesschlussbasis – zu überwinden. Sollte dies gelingen, würde ein neues Kaufsignal generiert werden. Es wären dann keine starken Widerstände mehr gegeben. Sollten wir allerdings das ATH nicht knacken, könnten wir noch einmal das Tief der aktuellen Trading-Range zwischen ca. 1307 und 1430 Dollar testen. Ein nachhaltiges Unterschreiten der Trading-Range müsste kurzfristig bearish interpretiert werden. Der mittel- und langfristige Aufwärtstrend ist aber derzeit voll intakt. Der langfristig orientierte Investor sollte ohnehin auf temporäre Schwankungen wenig geben und nachgebende Preise konsequent zum Nachkaufen nutzen.

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1 Kommentar

  1. Da fehlen mir echt die Worte – so eine ausgemachte Schweinerei!!! Die stecken doch alle unter einer Decke!

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