Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

Archiv für die Kategorie „Goldpreis“

PostHeaderIcon Goldpreis hat sich wieder stabilisiert

Unsichere geopolitische Lage in Ägypten und im gesamten Nahen Osten treibt Goldnachfrage an. Anleger bereiten sich auf neue Krise vor.


Nach Verlusten in den ersten Wochen des neuen Jahres 2011 hat sich der Goldpreis wieder etwas stabilisiert. In den letzten Tagen konnten deutliche Kursgewinne beobachtet werden, bald dürfte der Preis für Gold wieder den alten Höchststand erreicht haben.

Die Situation des europäischen Währungssystems hat sich – vermeintlich – etwas beruhigt. Zumindest sind in der Berichterstattung derzeit andere Themen in den Vordergrund getreten, insbesondere die instabile Lage in Ägypten und weiteren Staaten in Nordafrika und dem Nahen Osten. Durch die geopolitische Bedeutung der Region besteht hier auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko für den europäischen Wirtschaftsraum. Und dadurch könnte dann auch wieder die Gemeinschaftswährung Euro unter Druck geraten – und der Run auf die krisensichere Reservewährung Gold in noch größerem Maße einsetzen. Neue Höchststände sind also keineswegs ausgeschlossen.

Der Anstieg des Goldpreis in den letzten beiden Wochen könnte nicht zuletzt durch diese Unwägbarkeiten erklärt werden. Der Tiefststand von 1316 Dollar vom 28. Januar 2011 ist bereits um mehr als 40 Dollar überschritten, es zeichnet sich ein klarer Aufwärtstrend ab.

Goldpreis 2011

Tipp: Wer jetzt schnell einsteigt, kann an der Gold-Aufwärtsbewegung teilhaben. So sichern Sie sich auch gegenüber den unkalkulierbaren Risiken ab, die in den nächsten Monaten durch „Regime Changes“ im Nahen Osten entstehen können.

PostHeaderIcon Goldmünzen kaufen bei Lidl?

Im Lidl-Online-Shop findet man auch Goldmünzen. Es stellt sich die Frage: Macht es Sinn, die Lidl-Goldmünzen zu kaufen?

Diese Frage können wir sehr kurz beantworten: Nein, als Geldanlage erscheinen uns die dort vorgestellten Angebote denkbar ungeeignet. Zum einen handelt es sich bei einigen um sogenannte Sammlermünzen, d.h. Goldmünzen, bei deren Kauf auch die Mehrwertsteuer zu zahlen ist. Bei Anlagemünzen ist dies nicht der Fall, diese sind als gültiges Zahlungsmittel anerkannt und dadurch nicht umsatzsteuerpflichtig. Mehr dazu finden Sie auch in unserem Beitrag zu Gold und die Umsatzsteuer.

Aber zurück zum Lidl-Gold. Der Werbespruch „Lidl lohnt sich“ lässt sich auf die Goldangebote im Online-Shop leider nicht übertragen. Eine grundsätzlich durchaus interessante  Goldmünze (da Anlagegold) ist die 2010er  Koala Goldunze aus Australien (Hochreliefprägung in der besten Prägequalität Polierte Platte, 100 Australien Dollars). Doch bei einem Preis von derzeit 1449,- Euro können wir (trotz der schönen Verpackung) davor nur dringend abraten. Dieser Preis ist deutlich zu hoch.

Gold im Lidl-Shop? Keine Gute Idee.

Die übrigen höherwertigen Goldmünzen, die bei Lidl online angeboten, sind zwar als Zahlungsmittel von der USt befreit – aber nicht immer. Zumindest erweckte für uns die Goldmünze Tuvalu 2009 – Naturwunder Der Grand Canyon den Eindruck, dass es sich um ein offizielles Zahlungsmittel handelt. Dass dies nicht der Fall ist, wird bei einem Blick in den Einkaufswagen deutlich – hier erkennt man nämlich, dass für diese Goldmünze die Mehrwertsteuer fällig wird – als Geldanlage ist sie damit ungeeignet. Da die Lidl-Münzen unserer Meinung nach insgesamt überteuert sind, können wir nicht dazu raten, Goldmünzen bei Lidl zu kaufen.

Online-Shops wie Anlagegold24 günstiger

Wenn Sie jetzt Gold online kaufen möchten, sollten Sie im Internet einen spezialisierten Gold-Shop besuchen, der in der Regel die besseren Preise bietet. „Exotische“ Shops die neben vielen anderen Produkten auch Goldmünzen verkaufen, zielen auf Käufer, die den Goldkauf nicht zur Geldanlage tätigen möchten, sondern zum Kauf eines glänzenden  Präsents verführt werden sollen. Wir empfehlen nach wie vor unseren Partner Anlagegold24, der Goldmünzen (1 Unze) bereits für unter 1.100 Euro anbietet (Stand: 9. Dezember).

PostHeaderIcon Finanzkrise: Jetzt also Irland

Irland Flagge

Flagge Irlands - ein kleines Land in finanzieller Schieflage

Nach einigen Wochen Dementies ist es jetzt doch soweit gekommen: Irland wird die anderen Euroländer und den Internationalen Währungsfonds um Unterstützung bitten. Ohne finanzielle Unterstützung droht der einst als „keltischer Tiger“ und Wirtschaftswunderland bezeichneten grünen Insel ein Zusammenbruch des gesamten Bankensektor – gefolgt von einem wirtschaftlichen Einbruch nicht gekannten Ausmaßes. Damit ist nach Griechenland (hier unser letzter Beitrag zur Griechenlandkrise) ein weiteres EU-Mitlied in eine derart ernste finanzielle Schieflage geraten, dass seine Regierung ihr Unvermögen eingestehen muss, die nationale Notlage alleine zu bestehen.

Irland: Finanzminister kapituliert

Irlands Finanzminister Brian Lenihan sagte am Sonntag in einem Interview gegenüber dem Radiosender RTE, sein Land habe ein Defizit von 19 Milliarden Euro angehäuft, die es derzeit nicht auf den internationalen Finanzmärkten refinanzieren könnte. Er werde daher als Finanzminister der Regierung empfehlen, die internationale Gemeinschaft um milliardenschwere Kredite und Garantien zu bitten. Außerdem bemühe sich Irland um einen Garantiefonds für die angeschlagenen Banken des Landes.

Interessant ist, dass Irland noch in der vergangenen Woche beim Eurozonen-Gipfel der Finanzminister eine Hilfsbitte abgelehnte, weil es bis zum Sommer keine Kredite an den Finanzmärkten zu refinanzieren habe. Dieser stolze Vorsatz ist jetzt nach kürzester Zeit vergessen. Ein europäischer Kleinstaat nach dem anderen kippt um – dadurch gerät früher und später möglicherweise die gesamte Euro-Zone ins Wanken.

Goldmarkt dürfte belebt werden

Was bedeutet dies für den Goldmarkt? Jede Verunsicherung treibt die Goldkäufe und damit auch den Goldpreis nach oben. In den nächsten Wochen dürfte der Preis für Gold und andere Edelmetalle nur eine Richtung kennen – nach oben. Private Investoren sollten sich diesen Moment nicht entgehen lassen und jetzt Gold kaufen bzw. ihre Goldbestände aufstocken.

PostHeaderIcon Dollar-Schwemme wird Gold verteuern

Gerade sind die wichtigen Mid-Term-Elections in den USA vorbei, schon beginnt die US-Notenbank mit etwas, das Beobachter schon lange befürchtet hatten: Die Märkte werden mit US-Dollar überflutet – die Dollar-Schwemme hat begonnen.

Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet es als „ungeheuerlich, was in den USA geschieht“ – Notenbank-Chef Ben Bernanke starte mit den Geldgeschenken an US-Präsident Barak Obama ein „gefährliches Experiment“. Schlechte Nachrichten für den US-Dollar und Papiergeld im allgemeinen sind bekanntlich gute Nachrichten für Gold-Anleger. Deshalb sollten wir uns diese düstere Prognose einmal genauer anschauen.

Goldbarren (Foto:Bundesbank)

Goldbarren (Foto:Bundesbank)

Wie genau sieht dieses Experiment nun aus, das gerade auf der anderen Seite des Atlantiks gestartet wird? Bis zum Sommer nächsten Jahres, so die SZ, wird die amerikanische Zentralbank, kurz Fed, insgesamt 600 Milliarden Dollar an Anleihen kaufen. Im gleichen Zeitraum ist davon auszugehen, dass die US-Regierung 1,4 Billionen Dollar an frischen Krediten aufnehmen wird – die US-Notenbank finanziert damit einen großen Teil der Ausgaben ihrer eigenen Regierung.

Da die Niedrig-Zins-Politik der Fed bisher keine Wirkung auf die US-Konjunktur zeigt und der Leitzins nicht noch weiter abgesenkt werden kann, wirft sie nun nur so mit Dollar um sich, so scheint es. Spiegel Online sieht damit die nächste Runde im Währungskrieg beginnen, denn aus Japan und China konnte man bereits wütende Reaktionen auf die expansive Währungspolitik der USA hören. Und diese werden nicht lange auf sich warten lassen:

Die japanische Notenbank kommt am Donnerstag zu einer vorgezogenen Sitzung zusammen. Am Markt wird spekuliert, dass sie aus Sorge um einen steigenden Yen notfalls ihrerseits Geld auf den Markt schütten will. Notenbankchef Masaaki Shirakawa hatte vor kurzem genau damit gedroht.

so Spiegel online im Beitrag „Dollar-Schwemme provoziert US-Handelspartner“.

Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar. In den nächsten Tagen wird dieses Thema die Qualitätsmedien dominieren.
Man sollte sich daran erinnern, dass die Unabhängigkeit der Notenbank traditionell eher gering ist und die Geldwertstabilität in der US-amerikanischen Auslegung von Zentralbankpolitik nicht unbedingt die Hauptrolle spielt. Will heißen: Die Fed will der US-Regierung helfen und die amerikanische Wirtschaft mit Geld versorgen, egal ob diese es sinnvoll verwenden kann oder nicht. Hauptsache, die Zinsen bleiben unten und Kredite werden großzügig vergeben.

Es droht eine neue Blase – eine zweiter Subprime-Markt könnte entstehen

Das frische Geld fließt jetzt real in die Märkte, die es nicht sinnvoll einsetzen können. Damit ist die nächste Blase schon vorgezeichnet. Wir erinnern uns noch an die Krise des sogenannten Subprime-Marktes, als mit billigem Geld Häuser von Menschen gekauft wurden, die sie sich eigentlich gar nicht leisten konnten. Etwas ähnliches könnte sich in wenigen Jahren wiederholen.

Die Nachfrage nach Gold wird durch dise spektakulären Maßnahmen weiter ansteigen, der Preis für Gold könnte sich jetzt schneller verteuern, als wir es ohnehin erwartet hatten. Mit Gold haben Sie auf jeden Fall eine krisensichere Anlage, die auch den Währungskrieg überstehen sollte.

Unser Tipp: Reagieren Sie schnell und stocken Sie Ihre Goldbestände weiter auf bzw. machen Sie sich mit Gold als Form der Geldanlage vertraut. Achten Sie aber darauf, dass Sie Anlagegold kaufen, Gold-Sammlermünzen sind keine sinnvolle Form der Geldanlage. Vertrauen Sie auf die bekannten Anlagemünzen oder kaufen Sie direkt Goldbarren, wenn Sie größere Summen anlegen möchten.

PostHeaderIcon Investor Jim Rogers: Gold steigt auf 2000 Dollar

Der bekannte US-Investor Jim Rogers erwartet weiter steigende Goldpreise. Rogers, der 1970 zusammen mit George Soros den Quantum Fund gründete, wird als Finanzprofessor und Autor mehrerer erfolgreicher Bücher gerne von Medienvertretern nach seiner Meinung gefragt, die nicht immer dem“Main-Stream“ folgt. Rogers gilt er heute als ein international hoch angesehener Gold- und Rohstoffexperte. Auch im aktuellen Umfeld setzt er auf diesen lukrativen Bereich mit „realen“ Werten.

Jim Rogers vertraut in reale Werte wie Gold (Foto: F. D.Villanueva via Wikipedia)

Jim Rogers vertraut in reale Werte wie Gold (Foto: F. D.Villanueva via Wikipedia)

In einem Interview, dass er vor ein paar Tagen der FAZ gab, erklärt er, warum er gerade in der gegenwärtigen Marktsituation eine Wette auf fallende Kurse von amerikanischen Staatsanleihen abgeschlossen hat. Die US-Notenbank werde möglicherweise im November ein zweites Programm auflegen, um amerikanische Staatsanleihen zu kaufen und so neues Geld in Umlauf zu bringen. Er gehe davon aus daran, dass der Dollar langfristig seinen Status als Weltreservewährung verliert und dass Gold und Silber in den kommenden zehn Jahren noch deutlich teurer werden.

Das Anleihekaufprogramm der US-Notenbank sieht er sehr kritisch:

Diese Maßnahmen haben bisher nicht geholfen, und sie werden auch in Zukunft nicht helfen. So etwas hat während der vergangenen zwanzig Jahre schon in Japan nicht funktioniert und in Großbritannien ebenfalls nicht.

Rogers sieht keine Goldblase und rechnet mit weiter steigenden Kursen:

Eine Blase gibt es dort sicherlich nicht, dazu haben bisher zu wenige Menschen tatsächlich Gold gekauft. Nichtsdestotrotz ist momentan fast jeder bullish auf Gold…

Bei leichten Kursrückgängen sollte man in Gold einsteigen, so der Top-Investor – und „jeder Preisanstieg korrigiert zwischendrin“.

Neben Edelmetallen empfiehlt Rogers auch Investments in Agrorohstoffe. Rogers hat aus dem sich abzeichnenden Niedergang der US-Wirtschaft bzw. der schrittweisen Ablösung des US-Dollar als Leitwährung anscheinend ganz persönliche Schlußfolgerungen gezogen – er lebt mit seiner Familie mittlerweile in Singapur: „Ich möchte, dass meine Kinder in Asien aufwachsen und Mandarin sprechen lernen. Sie gehen jetzt hier zur Schule.“, so Rogers.

Das komplette Interview mit Investor-Legende Jim Rogers finden Sie in der Online-Ausgabe der FAZ.

PostHeaderIcon Währungskrieg könnte Goldpreis auf 2000 Dollar treiben

Er steigt und steigt und steigt – der Goldpreis hat am vergangenen Donnerstag ein neues  Allzeithoch von 1365 US-Dollar je Feinunze erreicht. Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass der Aufwärtstrend beim Goldpreis als nachhaltig angesehen werden kann. Fragt sich nur: Wie weit kann der Goldpreis sich noch nach oben bewegen? Und wie sind die in den letzten Wochen immer wieder thematisierten „Währungskriege“ zwischen den großen Wirtschaftsmächten USA, China, Japan und der Euro-Zone in dieser Beziehung zu bewerten?

Währungskrieg als neuer Treiber für Goldpreis

Es wird nicht einfacher: Nachdem der Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise vor gut zwei Jahren dafür gesorgt hat, dass sich der Goldkauf zu einem Massenphänomen entwickeln konnte, heizte zuletzt die Schuldenproblematik einiger Euro-Staaten diese Entwicklung erneut an – Stichwort Griechenland-Krise. Diese Krise ist überhaupt noch nicht überwunden, auch wenn sie derzeit in den Medien vom ausbrechenden Währungskrieg überschattet wird.

Um die Zusammenhänge von US-Dollar-Kurs, Goldpreis und den Preisen, zu denen Käufer aus der Eurozone Gold kaufen zu verstehen, muss immer auch berücksichtigt werden, dass Gold in Dollar gehandelt wird. Kann man angesichts all dieser Einflussfaktoren überhaupt prognostizieren, wie sich der Goldpreis nun weiter entwickeln wird? Analysten der großen Banken versuchen es, denn dafür werden sie nun einmal bezahlt. Auch wenn es selbst Spezialisten schwerfällt, tragfähige Prognosen abzugeben, so sind diese in der Regel doch ein Fingerzeig, in welche Richtung es gehen sollte.

Die DZ-Bank hat sich gerade diesbezüglich positioniert, berichtet die WELT in einem ausführlichen Beitrag. Die DZ BANK Gruppe ist überigens ein Teil des genossenschaftlichen FinanzVerbundes, der rund 1.200 Volksbanken Raiffeisenbanken umfasst und, gemessen an der Bilanzsumme, eine der größten privaten Finanzdienstleistungsorganisationen Deutschlands ist. Hinter der DZ-Bank stehen also die Volksbanken und Raiffeisenbanken – und keine riskant spekulierenden Investmentbanken. In der WELT ist nachzulesen:

Die Jahresendprognosen für 2010 und 2011 wurden gerade auf 1450 beziehungsweise 1750 Dollar angehoben. Als Begründung werden etwa weitere, wohl schon im November startende geldpolitische Lockerungen (verstärkter Anleihenankauf ) der US-Notenbank genannt.

Und etwas später kommen die 2000 Dollar ins Spiel, als auf die Gefahr eines Wettlauf um die günstigste Währung“, an dem insbesondere die USA, Japan und China teilnehmen könnten hingewiesen wird. Auf diesen Währungskrieg hatte unlängst auch der IWF hingewiesen…

Ein solches Szenario wäre nach Ansicht der DZ Bank – und auch anderer Analysten – ein gutes Fundament für weiter steigende Goldpreise, wobei dann sogar Notierungen von „deutlich oberhalb von 2000 Dollar“ wahrscheinlich seien.

zitiert die WELT weiter. Der Währungskrieg könnte also der neue Treiber werden und den Goldpreis weiter nach oben katapultieren. Aber auch wenn hier eine internationale Einigung erzielt werden könnte, sieht die DZ-Bank wie oben beschrieben noch deutliches Wachstumspotential für den Goldpreis.

Unser Tipp: Nerven behalten und die eigenen Goldbestände jetzt nicht auflösen, sondern gegebenenfalls noch weiter Gold kaufen. Die Gold-Rally ist noch lange nicht zu Ende. Physisches Gold (Anlagegold, natürlich keine Sammlermünzen!) gehören in jedes private Depot.

PostHeaderIcon Aufwärtstrend beim Gold ist nachhaltig

Wie lange kann das noch so weiter gehen? Der Aufwärtstrend beim Gold ist nachhaltig – seit 10 Jahren ist er klar erkennbar und es gibt gewichtige Argumente, dass es auch in den nächsten 10 Jahren so weiter gehen müsste.

Der Anlageberater und Buchautor Manfred Gburek, der unter anderem das „Goldbuch“ geschrieben hat, geht in einer seiner Geld-Geklimper-Kolumnen in der Wirtschaftswoche auf solche langfristigen Trends ein.

Gburek weist in seinem Beitrag darauf hin, dass die Inflation grundsätzlich ein Kaufmotiv für Gold oder Silber sei. Sofort stellt er aber die Frage, welche Inflation hierbei ausschlaggebend sei – schließlich gebe es sehr unterschiedliche Berechnungsmethoden wie ein Index globaler Inflationsraten, der (seiner Meinung nach veraltete) harmonisierte europäische Verbraucherpreisindex, Inflationsziele von Zentralbanken, Hyperinflation und noch weitere Arten.

Manfred Gburek zitiert auch den ehemaligen US-Notenbankpräsidet Alan Greenspan mit dessen Einschätzung, dass der Goldpreis diese (Inflations-) Erwartungen widerspiegelt – um sofort auf die Problematik hinzuweisen, wie der seit 10 Jahren steigende Goldpreis mit den (wie auch immer berechneten) moderaten Preissteigerungen in Einklang gebracht werden kann.

Er präsentiert mehrere mögliche Antworten, von denen er diese hier für letzendlich am vernünftigsten ansieht:

Die Inflation kommt später, dann aber umso gewaltiger, sodass die bisherige exponentielle Entwicklung des Goldpreises genau dies vorweg nimmt.

Wie lange wird der Aufwärtstrend beim Gold noch anhalten?

Wie hoch kann der Goldpreis noch steigen? Gburek möchte sich hier nicht auf eine Zahl festlegen und verweist darauf, dass solche Preisziele „implizieren würden, dass die durch die extrem hohen Schulden ausgelöste spätere Inflation von einem Tag auf den nächsten zu stoppen sei.“

Ein solcher „Stop“, auch im Rahmen einer konzertierten Aktion, sei aber unrealistisch. Vielmehr würde die einmal losgetretene Inflationslawine soweit fortlaufen,

…bis die Schulden durch ihn, also durch die Geldentwertung, getilgt sind. So etwas gab es in vergangenen Epochen schon hundertfach, allerdings noch nie global. Umso wichtiger sind – immer noch – Anlagen in Gold und Silber als Schutz.

Eine wirklich lesenswerte Kolumne in der Wirtschaftswoche – wer noch Zweifel hat, ob man auch jetzt noch in Gold investieren sollte, wird nach der Lektüre von Manfred Gbureks Argumenten zu einem Gold-Fan werden.

Übrigens: Wussten Sie, dass die Chinesenn zwischen August 2009 und August 2010 sage und schreibe 143 Tonnen Gold gekauft haben? 2008 waren es noch 17 Tonnen, wobei Chinas Regierung ihre Bürger derzeit verstärkt, in Gold zu investieren, so in einem anderen WiWo-Beitrag nachzulesen. Dort hat man bereits erkannt, in welche Richtung sich der Zug bewegt – und die Regierung unterstützt dies sogar, was in Europa zumindest derzeit noch undenkbar wäre.

PostHeaderIcon Goldpreis ist nicht zu stoppen!

Die Rally geht weiter – der Goldpreis steigt von einem Kurshoch zum nächsten. Gestern notierte der Goldpreis bei einem Rekordwert von 1274,75US-Dollar je Feinunze Gold. Macht es jetzt noch Sinn, in Gold einzusteigen? Oder ist das Edelmetall bereits zu teuer geworden?

Die grundsätzlichen Überlegungen, die zu einem Investment in Gold bewegen, beziehen sich nicht nur auf eine zu erhoffende Steigerung des Goldpreises. Gold ist derzeit nicht zuletzt deshalb so begehrt, da es als krisensichere Ersatzwährung fungiert – anders als im Falle von Papiergeld stellt der Kauf eines Goldbarren den Erwerb eines „echten“ Wertes dar, Gold war historisch erwiesen immer ein anerkanntes und wertbeständiges Zahlungsmittel.

Aber natürlich ist die Prognose über die weitere Entwicklung des Goldpreises nicht uninteressant. Die Börsenredaktion der ARD zitiert in einem aktuellen Beitrag die Experten der DZ Bank sowie einen Analysten der Deutsche Bank:

So verkündeten die Experten der DZ Bank am Dienstag: „Wir halten unverändert an unserer positiven Prognose von 1.350 Dollar per Jahresende fest.“ Dan Brebner, Analyst der Deutschen Bank in London, der in diesem Jahr bislang mit den treffsichersten Prognosen aufwartete, ist sogar noch optimistischer.

Brebner geht davon aus, dass der Goldpreis weiter steigen und im vierten Quartal durchschnittlich bei 1.400 Dollar notieren wird. Im kommenden Jahr dürfte das Edelmetall die nächste Hundertermarke durchbrechen und einen Preis von 1.550 Dollar je Feinunze erreichen.

Zwei voneinander unabhängige Meinungen, die einen weiter steigenden Goldpreis sehen. Ein Treiber für den steigenden Goldpreis ist die globale Angst vor dem sogenannten „Double-Dip“, also ein erneuter Rückfall in eine wirtschaftliche Rezession nach den zuletzt erfreulicheren Zahlen.

Daneben flüchten viele Anleger aus dem Euroraum in Gold, da sie dort mit einer neuen Bankenkrise. Neben den Preisen für Edelmetall steigen auch die Kurse von japanischem Yen und Schweizer Franken, die von den verängstigten Anlegern ebenfalls als sichere Häfen angesehen werden.

Ein weiterer Faktor, der den Goldpreis weiter nach oben treiben könnte, ist auf der Angebotseite zu finden. Die Goldproduktion russischer Minen in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 5,9 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres gelegen.

Der Goldpreis dürfte also noch weiter steigen.

Krisensicher
Können Sie das Wort "Krise" schon nicht mehr hören? Nach den immer noch andauernden Umbrüchen in Nordafrika und dem Nahen Osten könnten Erbeben, Tsunami und die Nukleare Katastrophe in Japan die gesamte Weltwirtschaft massiv nach unten reißen - und dadurch das Weltwährungssystem in die Knie zwingen. Gold als krisensichere Reservewährung ist hier eine alternative Anlageform, die äußerst krisensicher ist - was sich historisch belegen lässt. Kaufen Sie jetzt Gold und machen Sie Ihr Vermögen krisensicher.

Tipps:

Weiterführende Informationen rund um die private Geldanlage - nicht nur mit Gold-Bezug.