Grundsätzlich müssen Sie, wenn Sie Gold kaufen oder verkaufen möchten, damit rechnen, dass Sie für Gold einen Ausgabeaufschlag zahlen müssen. Mit anderen Worten: Es gibt einen Spread – oder: eine Preisdifferenz – zwischen dem An- und Verkaufspreis der Goldmünzen. Der Gold-Verkaufspreis der Händler ist immer etwas höher als der Gold-Ankaufspreis.

Der Gold Ausgabeaufschlag variiert von Händler zu Händler. Für Goldunzen wird üblicherweise ein Spread von etwa 5 bis 10 Prozent verlangt, der bei Banken und Sparkassen aber tendenziell höher ist als bei Internet-Edelmetallhändlern.

Tipp: Goldhändler, die Ihr Geschäft im Internet abwickeln, werden tendenziell deutlich günstigere Preise für Sie bieten können als Banken oder Sparkassen.

Je größer die Goldmünzen, die Sie kaufen, desto geringer werden die relativen Spreads sein. Zudem ist der Goldpreis je Gramm bei ganzen Goldunzen deutlich geringer als bei kleineren Unzen (1/4 Unzen, 1/2 Unzen).

Tipp: Kaufen Sie schon aufgrund der Ausgabeaufschläge nur Anlagemünzen aus Gold in Unzengröße. Im Falle von größeren Investments wäre auch der Kauf von Goldbarren zu prüfen.

Grundsätzlich sollte Sie der Gold Ausgabeaufschlag keinesfalls von einem Engagement in physisches Gold abhalten, sind doch solche Spreads im Investmentbereich generell üblich: Auch wenn Sie einen Aktienfond kaufen, werden Sie einen Ausgabeaufschlag zahlen müssen – gleichfalls werden Sie etwa beim Direkthandel mit Zertifikaten einen Spread hinnehmen müssen.

Fazit: Kaufen Sie primär Goldanlagemünzen in Unzengröße (31,1 Gramm) Hier ist der Gold Ausgabeaufschlag am geringsten. Zudem ist festzustellen, dass der Gold Ausgabeaufschlag bei Internet-Händlern in der Regel deutlich günstiger ist als bei Banken oder Sparkassen.