Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

PostHeaderIcon Deutsche Goldbarren kehren heim

Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt, in den nächsten Jahren einen größeren Teil der im Ausland lagernden Goldvorräte nach Deutschland zu holen. Im Moment befindet sich etwa ein Drittel der deutschen Goldreserven tatsächlich auch auf deutschem Hoheitsgebiet, bis 2020 soll dies für die Hälfte des Goldes der Fall sein.

Laut Angaben des Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele wolle die Bundesbank 674 Tonnen Gold aus den USA und Frankreich mit einem Gesamtwert von 27 Milliarden Euro nach Deutschland holen, berichtet Tagesschau.de in einem heutigen Beitrag. Die Bestände, die derzeit in Paris bei der französischen Nationalbank lagern, würden komplett nach Frankfurt überführt, die Bestände in New York von aktuell 45 Prozent der gesamten deutschen Goldreserven sollen sich auf 37 Prozent reduzieren. Die bei der Bank of England eingelagerten Goldbarren sollen nicht angetastet werden.

Goldreserven

Lagerung von Gold (Foto: Bundesbank)

Thiele verwies in seiner Erklärung auf ein neues Lagerstellenkonzept der Bundesbank. Zuletzt hatte es in der deutschen Öffentlichkeit, aber auch seitens des Bundesrechnungshofes und einiger Politiker Kritik an der Lagerpolitik der Bundesbank gegeben. Die Bundesbank sah sich dadurch im Oktober zu einer Erklärung genötigt. Die Lagerung des Goldes in Paris und New York sei kostenlos, die Bank of England erhält jährlich Gebühren von 500.000 bis 550.000 Euro von der Bundesbank, um die Goldbarren zu verwahren.

Unsere Meinung zu den deutschen Goldreserven:

Ein souveräner Staat sollte jederzeit über seine Goldreserven verfügen können. Das Argument, Gold müsste im Krisenfall schnell gegen Devisen eingetauscht werden können und daher auf mehreren Plätzen verteilt sein, ist nicht komplett von der Hand zu weisen. Der prozentuale Anteil des im Ausland aufbewahrten Geldes, das im Krisenfall eben auch „verloren“ gehen kann, ist jedoch auch nach der Absenkung auf ca. 50 Prozent zu hoch. Denn sollte der Euro-Raum auseinanderbrechen und eine Rückkehr zu nationalen Währungen erfolgen, würden die Goldreserven dringend benötigt um das notwendige Vertrauen für die „Neue D-Mark“ zu gewinnen.

PostHeaderIcon Bundesbank erklärt sich zu Goldbeständen

Nachdem der öffentliche Druck immer größer wurde, gab die deutsche Bundesbank letztendlich nach – und klärte die Öffentlichkeit erstmals über die deutschen Goldbestände auf. Diese umfassen demnach zum Bilanzstichtag 31.12.2011 insgesamt 3.396 Tonnen Gold. Da es sich um eine Währungsreserve handle, gelten für die Lagerung „höchste Sicherheitsanforderungen“.

Wo sind die deutschen Goldbarren ?

Ein Teil der deutschen Goldreserven sei seit Jahrzehnten bei Notenbanken im westlichen Ausland lagern: bei der Federal Reserve Bank of New York, der Bank of England und der Banque de France – an deren Integrität, Reputation und Sicherheit gäbe es keinen Zweifel. Das Eigentum an den Barren bleibe unberührt und begründe ein insolvenzsicheres Recht. Darüber hinaus genieße man als Notenbank einen besonderen Immunitätsschutz und damit auch Schutz vor Vollstreckungsmaßnahmen. Eine Vermischung mit den Beständen Dritter sei dadurch ausgeschlossen.

Gebäude Deutsche Bundesbank Frankfurt

Die Bundesbank, hier ihre Zentrale in Frankfurt, genießt hohes Ansehen. Ihr Umgang mit den Goldreserven stand jedoch zuletzt in der Kritik. (Foto: Deutsche Bundesbank)

„Knackpunkt“ in der öffentlkichen Diskussion war das Fehlen von physischen Kontrollen der Goldbestände. Wie viel Gold liegt tatsächlich in den Tresoren der oben aufgeführten Zentralbanken in den USA, in Großbritannien und in Frankreich?

Hier der diesbezügliche Abschnitt des Bundesbank-Statements in ungekürzter Fassung:

Bezüglich des Umfangs der körperlichen Bestandsaufnahme der im Ausland gelagerten Goldreserven zu Bilanzierungszwecken vertreten Bundesrechnungshof und Bundesbank unterschiedliche Auffassungen. Dazu erklärt die Bundesbank: Zum einen entspricht der vom Bundesrechnungshof gewünschte Prüfumfang nicht den Usancen zwischen Notenbanken. Zum anderen entsprechen die seit vielen Jahren angewandte Buchinventur und die ergänzenden Bestätigungen der Verwahrstellen den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Mit den vorliegenden Unterlagen und den angewendeten Verfahren ist der Nachweis über die ausgelagerten Goldbestände vollständig und seit Jahrzehnten nachvollziehbar erbracht. Die Vorgehensweise wurde durch alle bisherigen Jahresabschlussprüfer bestätigt, die ausnahmslos ein uneingeschränktes Testat erteilt haben, das jedes Jahr im Geschäftsbericht der Bundesbank veröffentlicht wird. Auch der Bundesrechnungshof, der den Jahresabschluss seit 2002 prüft, hat die Bilanzierung der Bundesbank bisher nie beanstandet. Das unabhängige Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat ausdrücklich bestätigt, dass das von der Bundesbank für die Goldbestände gewählte Inventurverfahren rechtskonform ist. Bei bedeutenden Bilanzpositionen sind über die Buchinventur hinausgehende Prüfungshandlungen möglich. Hierbei sind jedoch auch die Integrität und die Unabhängigkeit des Verwahrers zu berücksichtigen. Dass es sich bei den Verwahrstellen der Bundesbank um Adressen von allerhöchster Reputation und Bonität handelt, steht außer Zweifel. Zu Prüfungshandlungen, die über die Buchinventur hinausgehen, ist mit den Partner-Notenbanken der Bundesbank Stillschweigen vereinbart worden.

Warum lagert Bundesbank-Gold im Ausland?

Wir fragen uns: Warum lagern überhaupt Goldbestände außerhalb des deutschen Hoheitsgebies? Ist es ein Zufall, dass die Goldbarren ausgerechnet in Tresoren der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs deponiert sind? In den Zeiten vor der Wiedervereinigung, als die Bundesrepublik noch kein wirklich souveräner Staat war, mag das noch verständlich gewesen sein. Aber heute, im Jahr 2012?

Die Bundesbank erklärt sich folgendermaßen:

Damit die Goldbestände ihre Funktion als Währungsreserven erfüllen können, müssten sie im Bedarfsfall ohne logistische Einschränkungen in gängige Reservewährung eingetauscht werden können. Dies ist der Grund für die Lagerung von Teilen der Goldreserven bei Partner-Notenbanken im Ausland.

Sicherlich kann man dem eine gewisse Logik abgewinnen, doch dazu müsste man mehr in Erfahrung bringen über die tatsächliche „Nutzung“ der Goldreserven. Größere Verkäufe finden mit den deutschen Goldbarren jedenfalls nicht statt. Warum also nicht die im Ausland deponierten Bestände deutlich reduzieren? Und die dann im Ausland verbleibende und leichetrzu überschauende Menge auch physisch in regelmäßigen Abständen prüfen lassen? Die Diskussion ist mit der Erklärung der Bundesbank noch nicht beendet, sie beginnt erst gerade.

PostHeaderIcon Gold kaufen – jetzt erst recht!

Als regelmäßiger Leser von Gold-Kaufen.biz erwarten Sie sicherlich nicht, dass wir hier grundsätzlich vom Goldkauf abraten. Denn es sprechen so viele gute Argumente dafür, sich zumindest mit einem Teil des privaten Vermögens über den Kauf des seit der Antike beliebten Edelmetalls für den Fall der Fälle abzusichern und das persönliche Risiko eines Vermögensverlustes auf verschiedene“ Töpfe“ (Aktien, Festgeld, Immobilien, aber eben auch Gold!) aufzuteilen.

Unsere Goldcharts zeigen stabil nach oben

Goldpreis-Chart

So sieht der Goldpreis-Chart aus…

Sicherlich sind Ihnen bereits unsere Gold-Charts im rechten unteren Außenbereich unserer Homepage aufgefallen. Diese Charts beziehen ihre Werte direkt vom Londoner Fixing, tagesaktuell können Sie sich hier über die Entwicklung des Goldpreises informieren. Und wohin zeigen die Charts im Moment? Nach oben, und das bereits seit Mai 2012 – wir erleben gerade eine Gold-Ralley, die sich gewaschen hat. Seitdem hat der Goldpreis in Euro einen Sprung von ca. € 125,- hingelegt, prozentual bedeutet das einen Zuwachs von etwa 12 Prozent. Krisenzeiten sind Goldzeiten – diese Jahrtausende alte Weisheit kann man gar nicht oft genug wiederholen.

Das nicht enden wollende Wirrwarr um Griechenland kann, ja muss man wohl als eine Krise bezeichnen. Ironischerweise stammt das Wort Krise übrigens aus Griechenland, aber das ist Ihnen ja sicherlich bewusst. Gerade wurde der kurzfristige finanzielle Mehrbedarf der Griechen auf 30 Milliarden Euro verdoppelt. Die Griechen werden nicht, wie beabsichtigt, in 2015 einen Haushalt ohne Hilfen finanzieren und sich ab 2020 sogar wieder komplett an den Finanzmärkten refinanzieren zu können.

Vor ein paar Wochen entschied sich die EZB zum unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen – Bundesbankpräsident Weidmann stimmt als einziger im Führungsgremium der Zentralbank dagegen, ein mehr symbolischer Widerstand ohne Auswirkungen.

Flucht ins Gold und andere materielle Werte

Kein Wunder also, dass gerade deutsche Anleger in den Goldkauf flüchten. Aber auch andere „materielle“ Werte wie Aktien und Immobilien erleben derzeit einen Boom: Notierte der Aktienindex DAX am 5. Juni noch bei unter 5970, konnte er innerhalb von weniger als zwei Monaten auf nunmehr 7400 Punkte zulegen – also um ein knappes Viertel! Und welche Nachrichten verfolgen uns seit Ende Mai/ Anfang Juni? Richtig, die Griechenlandkrise, und da kein Ende in Sicht ist und die Lage alles andere als abgekühlt ist, wird auch der Goldpreis weiter zulegen. Jetzt sollte man erst recht Gold kaufen und auf den anfahrenden Zug aufspringen. Es spricht in der gegenwärtigen Situation wirklich gar nichts dafür, dass der Preis für Gold in den nächsten Monaten sinken wird!

 

PostHeaderIcon Finnland bereitet sich auf Euro-Ende vor

Finnland ist an sich ein grundsolides Mitglied der Euro-Zone.Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ist man dort offensichtlich sehr skeptisch gegenüber der Gemeinschaftswährung eingestellt.

Sehr deutlich wurde das durch die jüngsten Äußerungen des finnischen Außenministers Erkki Tuomioja. In einem Interview mit dem britischenem „Daily Telegraph“ drängt der Politiker die anderen Staaten der Eurozone, sich auf ein Scheitern der gemeinsamen Währung vorzubereiten. „Wir müssen uns der Möglichkeit eines Auseinanderbrechens des Euroraums offen stellen“, zitiert Tagesschau.de aus dem Gespräch, welches seit gestern die Schlagzeilen beherrscht. Das sei keineswegs ein Weg, „den jeder in Finnland befürworte, geschweige denn die Regierung. Aber wir müssen vorbereitet sein“, mahnte Tuomioja. Finnland habe bereits einen Handlungsplan für jede Eventualität erarbeitet.

Ende des Euros verliert immer mehr an Schrecken

Anders als Bundeskanzlerin Merkel sieht der Finne in einem Auseinanderbrechen des Euro-Raumes jedoch kein automatisches Ende der Europäischen Union. Er argumentiert vielmehr in die entgegengesetzte Richtung: „Nach einem Auseinanderbrechen der Eurozone würde die EU besser funktionieren“, so Tuomioja. Allerdings warnte der Außenminister des kleinen nordeuropäischen Landes zugleich vor den finanziellen Belastungen, die ein Zerfall der Eurozone zur Folge hätte. „Es gibt einen Konsens, dass ein Auseinanderbrechen kurz- und mittelfristig mehr kosten dürfte als das derzeitige Krisenmanagement.“

Die Flagge Finnlands

Die Flagge Finnlands – bitte nicht mit der griechischen verwechseln, die auch in blau-weiß gehalten ist.

Der finnische Europaminister stellte jedoch klar, dass diese Euro-skeptische Position nicht vom gesamten finnischen Kabinett geteilt werde.

Wir meinen: Immer mehr hochrangige Politiker wenden sich vom bisherigen Kurs der Nibelungentreue gegenüber Griechenland und anderen schwächelnden Staaten in der Euro-Zone ab. Ein Ende des Euros oder zumindest ein Schrumpfen der Euro-Zone wird zu Turbulenzen an den Finanzmärkten führen. Gold ist der stabile Anker in jeder Währungskrise. Kaufen Sie jetzt Gold und sichern Sie Ihr privates Vermögen!

PostHeaderIcon Griechenland bald pleite? Goldpreis steigt wieder…

Bad news are good news – zumindest für antizyklische Investoren. Aktuell kumulieren die negativen Meldungen zum Euro wieder einmal, und die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands wird jetzt sogar vom Vizekanzler der Bunderepublik Deutschland, dem FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler, als nicht unrealistisches Szenario in die Diskussion eingebracht. Das Rösler-Interview im Bericht aus Berlin vom vergangenen Sonntag hat für Aufregung gesorgt. Bezüglich der Umsetzung der Auflagen der internationalen Gemeinschaft als Voraussetzung für Finanzhilfen sei er „mehr als skeptisch.

Vizekanzler Philipp Rösler

Vizekanzler Philipp Rösler (Foto: FDP)

Rösler schließt Zahlungsunfähigkeit Griechenlands nicht mehr aus

Rösler weiter: „Wenn Griechenland seine Auflagen nicht erfüllt, dann kann es keine weitere Zahlungen mehr geben.“ Das Land werde zahlungsunfähig sein, und dies werde wohl eine Diskussion im Land selbst auslösen: „Die Griechen werden dann selber zu der Überzeugung kommen, dass es vielleicht klüger ist, aus der Euro-Zone auszutreten.“ Spanien und Portugal sieht Rösler dagegen auf einem guten Wege der Reformen.

Steht der Euro-Austritt Griechenlands möglicherweise unmittelbar bevor? Und lassen sich so die steigenden Goldpreise (mit) erklären, die wir in den letzten Wochen beobachten können? In eigener Sache möchten wir diesbezüglich auf unsere neuen, selbst entwickelten Gold-Charts hinweisen, die am rechten Bildrand die Entwicklung des Goldkurses für drei unterschiedliche Zeiträume darstellt. Wir hoffen, dass sie gut angenommen werden…

Das Rösler-Interview kann hier in Auszügen nachgelesen – oder komplett als Video angesehen werden.

Griechenland-Troika  verliert die Geduld

Die neue griechische Regierung hofft unterdessen, den von der sogenannten Troika (EU-Kommission, EZB, IWF) vorgegebenen Zeitplan – bis 2014 sollen die Griechen demnach wieder auf eigenen Beinen stehen können – um zwei Jahre strecken zu können. Hierbei stößt sie jedoch auf wenig Gegenliebe, während gleichzeitig die makroökonomischen Zahlen in den Keller rauschen, in diesem Jahr 2012 soll die Wirtschaftskraft des Landes um ganze sechs Prozent schrumpfen, was sämtliche Pläne obsolet macht.

Um noch einmal zur Ausgangsthese zurück zu kommen – solche „schlechte“ Nachrichten schreien geradezu nach Investitionen in Gold. Nicht nur extreme Euro-Pessimisten sehen das so, und im Ergebnis steigt der Goldpreis wieder. Eine gute Zeit, um Gold zu kaufen!

PostHeaderIcon Bundesrechnungshof will Goldbestände prüfen

Deutschland kann auf eine lange Tradition in der staatlichen Rechnungsprüfung zurückblicken. Bereits im Jahr Im Jahre 1714 installierte der preußische König Friedrich Wilhelm I. eine „General-Rechen-Kammer“ (später Preußische Oberrechnungskammer). Ziel war es, als eigenständiges, von der Verwaltung unabhängiges kollegiales Prüfungsorgan zu wirken und die Einnahmen und Ausgaben des Fiskus zumindest stichprobenartig zu überprüfen. An dieser Zielsetzung hat sich bis heute nichts geändert, im Jahr 2012 zeichnet sich der Bundesrechnungshof für diese Aufgabe verantwortlich, der seinen Sitz in der Bundesstadt Bonn hat.

Auf der Websites des Bundesrechnungshofs ist die Aufgabenstellung folgendermaßen definiert:

Der BRH prüft die Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes. Gegenstand seiner Prüfungen sind die jährlichen Einnahmen und Ausgaben des Bundes von über 540 Milliarden Euro. Ebenfalls geprüft werden die Sozialversicherungsträger und das Handeln des Bundes bei privatrechtlichen Unternehmen, an denen er beteiligt ist. Insgesamt sind dies vielfältige Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen, z.B. Verteidigung, Straßenbau, Steuern oder die Betätigung des Bundes z.B. bei der Deutschen Bahn AG, der Post AG und der Telekom AG.

Was hat das alles mit Gold zu tun? Aktuell geriet der Bundesrechnungshof mit einer Forderung in die Schlagzeilen, die nicht ganz neu ist: Das Kontrollgremium möchte die von der deutschen Bundesbank verwalteten Goldbestände komplett inventarisieren und stichprobenartige Kontrollen durchführen. Die Bundesbank hat diesen Wunsch erst einmal zurückgewiesen, da eine solche Kontrolle von Notenbanken „unüblich“ sei.

Die deutschen Goldreserven belaufen sich auf 3400 Tonnen (verglichen mit einem US-Goldschatz in der Größenordnung von 8311 Tonnen). Nach Bundesbankangaben lagert der Großteil in New York, bei der US-Zentralbank Federal Reserve. Zudem seien deutsche Goldbestände bei den Notenbanken Großbritanniens und Frankreichs eingelagert.

Goldbarren (Foto:Bundesbank)

Diese Praxis des Auslagern der staatlichen Goldbestände stößt nicht erst seit heute auf Widerstand. Nicht nur die Krisenzeiten möglicherweise fehlende Verfügungsgewalt über die physischen Goldbestände, auch deren nicht nachprüfbarer Umfang rufen Skeptiker auf den Plan. Und hierbei handelt es sich nur um die üblichen Verdächtigen, auch Wissenschaftler wie der Münsteraner Professor Jörg Baetge, der vor zwei Jahren für den CSU-Politiker Peter Gauweiler (der immer wieder mit Meinungen und Mahnungen auffällt, die gegen den „Mainstream“ laufen) ein Gutachten zur Praxis der Bundesbank erstellte, sehen hier Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung verletzt.

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat sich jetzt dieses Themas angenommen und einen Bericht der Bundesbank angefordert, berichtet das Handelsblatt.

PostHeaderIcon Gold Wegner ist insolvent

Mit dem Verkauf von Gold kann man gutes Geld verdienen. In den letzten zwei, drei Jahren erleben wir einen Goldrausch sondergleichen, und natürlich sehen hier auch viele Unternehmer eine Chance auf gute Geschäfte – zu Recht. Leider gibt es darunter auch Firmen, die man vielleicht besser meiden sollte. Gold Wegner ist ein Beispiel: das kleine Unternehmen aus Schleswig-Holstein hatte in der Vergangenheit massiv in Werbung investiert und dürfte so – zumindest was den Verkauf über das Internet betrifft – zu einem der größeren Anbieter geworden sein. Doch damit ist es jetzt vorbei, Gold Wegner ist insolvent! Und viele Kleinanleger bangen jetzt um ihr Geld, das sie bereits für Goldbarren und, Goldmünzen vorgestreckt haben

Was bedeutet die Gold-Wegner Pleite für Anleger?

Besonders ärgerlich ist bei der Gold-Wegner-Insolvenz, dass offenbar zahlreiche Kunden sehr große Summen an das Unternehmen überwiesen haben, jedoch kein Gold mehr ausgeliefert wurde. Im Zuge des
In dem Insolvenzantragsverfahrens über das Vermögen des  Andreas Wegner, Inhaber der Firma Gold Wegner e.K., wird nun geklärt werden müssen, welche verteilbare Masse noch vorhanden ist. Das Aktenzeichen des Vorgangs lautet übrigens Amtsgericht Eutin, 51 IN 65/12. Als nächster Schritt werden die eingereichten Forderungen addiert und aus dem Verhältnis Masse/Forderungen ein Schlüssel errechnet, d.h. am Ende könnten die Gläubiger einen Prozentsatz X des Betrags, den sie für den Goldkauf vorgelegt haben, zurück erhalten. Im schlimmsten Fall kann das einen Totalverlust bedeuten!

Aktuelle Website von Gold Wegner

Aktuelle Website von Gold Wegner - keine Goldbarren-Fotos, dafür ein Hinweis auf den Insolvenzverwalter.

Die Wegner-Pleite wird sicherlich den ein oder anderen Goldanleger verunsichern und sollte allen Gold-Interessierten eine Mahnung sein, beim Goldkauf nicht nur auf den aktuellen Preis, zum dem Gold angeboten wird, zu achten. Wichtig ist auch die Seriosität und finanzielle Stabilität des Anbieters. Es sollte jedoch unterstrichen werden, dass wir es hier mit einem Einzelfall zu tun haben, die meisten Goldhändler arbeiten seriös.

PostHeaderIcon Spanische Banken in der Krise

Laut einem Bericht auf Welt-Online steckt der spanische Bankensektor in einer ernsthaften Krise. Der Anteil der Kredite, die nicht mehr bedient werden können liegt aktuell bei 8,16 Prozent (bezogen auf das gesamte Kreditvolumen). Damit ist der höchste Wert seit 1994 erreicht, im Jahr 2007, also vor dem Beginn der Krise, betrug der Wert weniger als ein Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich der Ausfall von Krediten in Spanien mehr als verdoppelt.

Was bedeutet das für den Goldpreis? Schlechte Nachrichten aus der Finanzwelt sind erfahrungsgemäß „Gold wert“ für den Goldinvestor – denn die Reservewährung Nummer eins ist und bleibt das Gold. Allen internationalen Anstrengungen zum Trotz zeigen die Hilfsmaßnahmen für die in Not geratenen Euro-Staaten (Griechenland, Portugal, Spanien, Italien – Irland scheint sich aus eigener Kraft helfen zu können) nicht nachhaltig zu wirken. Immer neue Hilfszahlungen werden das Vertrauen in den Euro schrittweise untergraben. Zumal die europäische Zentralbank (EZB) immer stärker als Geldverleiher auftritt – der Bankensektor in Spanien könnte sich laut dem zitierten Welt-Artikel ohne EZB-Mittel kaum noch refinanzieren.

Da in manchen Staaten das Hauptproblem nicht in den Finanzproblemen der Staatshaushalte, sondern im Refinanzierungsproblem der Banken gesehen werden, gibt es bereits Forderungen, die EFSF- und ESM-Mittel für solche Länder mit einem labilen Bankensystem zu lockern und direkt den Banken zukommen zu lassen. Die gemeinsam gefundenen Regeln sehen eigentlich vor, dass eine Unterstützung von Banken nur über den jeweiligen Staat erfolgen kann. „Eine Diskussion, die Verträge zu ändern, gibt es nicht“, wird ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums zitiert.

Doch kann man auf solche Aussagen vertrauen? Wie weit werden die Rettungsschirme noch ausgeweitet? Und ist überhaupt ein Ende in Sicht? Der Kauf von Gold ist die beste Absicherung des eigenen Vermögens im Falle einer galoppierenden Inflation oder gar Hyperinflation. Eine solche könnte eintreten, wenn das Vertrauen in den Euro nachhaltig gestört wird, was angesichts der kritikwürdigen EZB-Kreditvergabe nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Unser Tipp: Kaufen Sie Gold und sichern Sie sich jetzt ab!

Krisensicher
Können Sie das Wort "Krise" schon nicht mehr hören? Nach den immer noch andauernden Umbrüchen in Nordafrika und dem Nahen Osten könnten Erbeben, Tsunami und die Nukleare Katastrophe in Japan die gesamte Weltwirtschaft massiv nach unten reißen - und dadurch das Weltwährungssystem in die Knie zwingen. Gold als krisensichere Reservewährung ist hier eine alternative Anlageform, die äußerst krisensicher ist - was sich historisch belegen lässt. Kaufen Sie jetzt Gold und machen Sie Ihr Vermögen krisensicher.

Tipps:

Weiterführende Informationen rund um die private Geldanlage - nicht nur mit Gold-Bezug.