Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

PostHeaderIcon Deutsche Bank plant Gold-Tresor

Die Deutsche Bank beabsichtigt nach Angaben der Zeitung Financial Times, in Großbritannien, vermutlich in London, einen neuen Gold-Tresor zu eröffnen. Bereits 2013 soll der Tresor betriebsbereit sein. London gilt als weltweites Zentrum des Goldbarren-Handels. Aufgrund der immer weiter steigenden Nachfrage nach Gold zeichnet sich in der britischen Hauptstadt ein akuter Mangel an Tresorkapazitäten ab.

Lagerung von Gold (Foto: Bundesbank)

Die Entscheidung zum Bau des neuen Tresors, der von der Firma G4S errichtet und verwaltet werden soll, kam nach Angaben der Deutschen Bank als Antwort auf die gestiegene Nachfrage nach Lagermöglichkeiten für Barren. Raymond Key, global head of metals trading bei Deutsche Bank kündigte an, dass sein Haus „schnell eine führende Position im Aufbewahren und Handel von Metallen“ erreichen möchte. Kunden würden versuchen, sich bezüglich der Orte, an denen sie ihre physischen Güter aufbewahren, breiter aufzustellen, und die Kunden schätzten die Zuverlässigkeit der Deutschen Bank.

Deutsche Bank setzt auf Gold-Boom

Die Deutsche Bank folgt damit einem Trend, den auch andere Unternehmen und Banken erkannt haben: Der immer noch anhaltende Gold-Boom führt zu einer steigenden Nachfrage nach Lagermöglichkeiten, die sicher und kostengünstig sein sollen. Der US-Logistikkonzern Brink’s eröffnete 2011 ein solches Tresorzentrum in London und ist bereits am überlegen, die Kapazitäten aufgrund der kontinuierlichen Nachfrage nach sicheren Lagerräumen auszuweiten.

Die Gebühren für die Lagerung von Gold beläuft sich nach Schätzungen der Financial Times auf üblicherweise 0,03 bis 0,15 Prozent des Wertes des eingelagerten Goldes pro Jahr.

Ist der Gold-Boom also doch noch nicht vorbei? Nein – denn sonst würden hier keine neuen Lagerkapazitäten aufgebaut. Solche großen Investitionen sind sehr langfristige Projekte, und wenn die Deutsche Bank davon ausgeht, dass der Goldkauf noch weiter zunehmen wird, dann ist das ein weiteres Argument um auch jetzt noch Gold zu kaufen. Physische Werte sind krisenfest – und die Euro-Krise, darauf sei nur einmal am Rande hingewiesen – ist noch alles andere als ausgestanden.

PostHeaderIcon Goldpreis stabiler als man denkt

In den letzten Monaten wurde vielerorts über ein Ende des Goldbooms spekuliert. Die Goldpreise befänden sich „im freien Fall“, und mit der Wirtschaft in Europa und auf der Welt gehe es ja ohnehin wieder aufwärts- wer also sollte da noch in Gold investieren? Doch ganz so einfach ist die Lage nicht, und der Goldpreis zeigt sich stabiler als viele fachkundige Beobachter das ahnen konnten.

Sehen wir uns die Entwicklung der letzten drei  Monate an: zwar gab es bis zur Weihnachtszeit einen deutlichen Rückgang des Goldpreises – sowohl in der Handelswährung US-Dollar, als auch im Euro, doch nach Weihnachten nahm der Preis für das Edelmetall auch wieder merklich zu. Ob hier vielleicht eine Kausalität zwischen Weihnachtseinkäufen und Goldverkäufen vorhanden ist?

Goldpreis Eurp Dollar 2012

Wie auch immer, Gold hat seine kleine Schwächephase überwunden und ist stark ins neue Jahr 2012 gestartet. Wenn man nun die Entwicklungen der Goldpreise in Dollar und Euro miteinander vergleicht, also die Wechselkursschwankungen mit berücksichtigt, so wird klar, dass die Schwankungen im Dollarraum größer waren als im Euroraum. Der höchste Goldpreis (in Euro) betrug im Untersuchungszeitraum 1335,48, der niedrigste 1192,32 – d.h., dass sich der Tiefststand mit 89,3 Prozent des Höchstandes beziffern lässt.

Arbitragegeschäfte werden lukrativer

Beim Dollar sind die relativen Unterschiede deutlich größer: Bei einem Maximalwert von 1794 und einem Minimum von 1537,5 ergibt sich ein entsprechendes Verhältnis von 85,7 Prozent. Diese unterschiedliche Volantilität lädt zu Arbitragegeschäften ein, also dem Kauf und Verkauf von Gold an unterschiedlichen Handelsplätzen, da sich die Preisentwicklung ja offensichtlich nicht immer parallel entwickelt. Und die hier dargestellten Differenzen sind alles andere als gering!

Dies als kleiner Exkurs, denn für private Goldanleger sind Arbitragegeschäfte in aller Regel ungeeignet, da erst ab größeren Volumina Gewinne erzielt werden, die die zusätzlichen Kosten (Administration, Transport, usw) aufwiegen. Hier bietet sich er das Investment in ein Währungsanlagekonto an, das sich auch bei kleinen Beträgen schon rentiert und die Nutzung von Zinsunterschieden in verschiedenen Staaten und der grundsätzlichen Entwicklung von Wechselkursschwankungen ermöglicht. Vielleicht hat Sie dieser Beitrag jedoch davon überzeugt, dass der Goldpreis – trotz seiner Schwankungen – stabil ist, und er wird sich in 2012 eher nach oben als nach unten entwickeln. Kaufen Sie also Gold!

PostHeaderIcon Hans-Werner Sinn greift EZB-Kreditvergabe an Krisenländer an

Ein Skandal, über den nicht gesprochen wir: Bundesbank verleiht über 450 Milliarden Euro an Euro-Zentralbanken

Der weltweit anerkannte und über die Medien gut bekannte Münchner Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn hat in einem ifo-Standpunkt mit dem Titel „Ausverkauf mit der Druckerpresse“, der bereits am 8. November in auch im Handelsblatt erschienen, erneut klar Stellung bezogen. Sinn gilt als einer der profiliertesten Kritiker der gegenwärtigen EZB-Politik.

Professor Hans-Werner Sinn vom renommierten ifo-Institut

Professor Hans-Werner Sinn vom renommierten ifo-Institut

Der Präsident des Münchner ifo-Instituts zieht eine Paralle zum Ende des auf Gold basiertem Währungssystems von Bretton-Woods Anfang der 1970er Jahre. Seinerzeit machten die Vereinigten Staaten von Amerika exzessiven Gebrauch von der Währungspresse, um so nicht zuletzt den Vietnamkrieg finanzieren zu können – und u.a. das zu Lasten der D-Mark. Die Franzosen sahen sich aufgrund dieser Praxis gar veranlasst, ihre Dollar gegen die in den USA gelagerten Goldbestände einzutauschen und mit Kriegsschiffen abtransportieren zu lassen.

Dieser ifo-Standpunkt ist für Laien möglicherweise nicht sofort verständlich, insbesondere wenn der Begriff Target (Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System) nicht bekannt ist. Dieser wird hier in der Wikipedia gut erklärt.

Wundern Sie sich, dass derzeit ausgerechnet Investoren aus Krisenländern wie Spanien und Griechenland in Deutschland auf Einkaufstour gehen? Dann sollten Sie sich diesen Beitrag nicht entgehen lassen – wir möchten Ihnen die Gedanken Sinns nicht vorenthalten, deshalb hier das unveränderte Original:

ifo Standpunkt Nr. 130: Ausverkauf mit der Druckerpresse

In ihrem Monatsbericht vom Oktober hat die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals zum ökonomischen Kern der Target-Problematik Stellung genommen. Dabei bestätigt sie den Sachverhalt, den das Ifo-Institut im Juni in einem Working Paper dargelegt hat. Da die EZB über kein eigenes Rechnungssystem verfügt, folgt sie dem Ifo-Institut bei seinem Weg, die Salden aus den Statistiken des Internationalen Währungsfonds (IWF) herauszurechnen, und kommt zu denselben Zahlenwerten.

Die Öffentlichkeit und manche Journalisten verstehen noch nicht, dass es sich hier um eine gewaltige Kreditvergabe der Bundesrepublik Deutschland an die Krisenländer handelt. So behauptete Olaf Storbeck in dieser Zeitung, die EZB widerspreche der Aussage, dass die EZB von der Bundesbank Kredit bezogen habe. Das tut sie nicht und kann sie auch gar nicht, denn schließlich wird die Target-Forderung, die in der Bilanz der Bundesbank steht, offiziell als Kapitalexport (und damit als Kreditvergabe!) durch das EZB-System bezeichnet.

Target-Salden sind Kredite im EZB-System, die aus der grenzüberschreitenden Verlagerung der Geldschöpfung in einer Währungsunion entstehen. Konkret: Während die Notenbanken der Krisenländer Griechenland, Irland, Portugal und Spanien (GIPS) sowie neuerdings auch Italien weit über den Bedarf ihrer Länder hinaus Geld drucken und an ihre Bürger verleihen, die damit Güter oder Vermögensobjekte im Rest des Euro-Systems erwerben, zieht die Bundesbank ihren Refinanzierungskredit und das von ihr geschöpfte Geld wieder ein. Refinanzierungskredit wird von Deutschland in die GIIPS-Länder (Griechenland, Italien, Irland, Portugal, Spanien) verlagert.

Man hat denselben Vorgang bereits im Bretton-Woods-System, dem bis 1971 geltenden Festkurssystem zwischen den USA und Europa, beobachtet. Die USA bezahlten die Waren und Firmenbeteiligungen, die sie in Europa erwarben, weil hier alles so billig war, mit neu gedruckten Dollar, die die US-Notenbank (Fed) den Banken lieh. Die Dollar wurden von der Bundesbank in D-Mark umgetauscht, und die so geschaffenen „Dollar-D-Mark“ verdrängten die durch Bundesbank-Kredit geschaffenen D-Mark-Bestände eins zu eins. Refinanzierungskredit wurde damals von der Bundesbank zur Fed hin verlagert. Es fand ein Kapitalexport durch das Zentralbankensystem von Deutschland in die USA statt. Man sagte damals, die Bundesbank toleriere den Vorgang, um so den Vietnamkrieg mitzufinanzieren.

So wie damals die „Dollar-D-Mark“ die „Kredit-D-Mark“ in Deutschland verdrängten, verdrängen seit dem Herbst 2007 die „GIPS-Euro“ die „Kredit-Euro“ in Deutschland eins zu eins. Mittlerweile ist die Bundesbank durch die Kreditverlagerung in die Krisenländer von einem Netto-Gläubiger zu einem Netto-Schuldner des deutschen Bankensystems geworden. Das ist ein unglaublicher Vorgang. Im Süden laufen die Druckerpressen heiß, und die Bundesbank hat ihre Pressen gegen Schreddermaschinen eingetauscht.

Im Bretton-Woods-System konnte die Bundesbank einen Teil der Dollar, die bei ihr angeschwemmt wurden, noch in amerikanische Staatspapiere umtauschen. Die Franzosen schickten gar Kriegsschiffe nach Amerika, um ihre Dollar gegen Gold einzulösen. Daran zerbrach das Bretton-Woods-System bekanntlich.

Heute erhält die Bundesbank als Gegenleistung für ihre Kreditvergabe bloße Forderungen gegen das EZB-System, die nur minimal verzinst sind (derzeit 1,25 Prozent) und von denen man nicht weiß, ob sie sich bei einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone jemals werden eintreiben lassen. Mittlerweile sind 450 Milliarden Euro an Target-Forderungen bei ihr aufgelaufen, davon allein 106 Milliarden Euro im August und September. Das ist der größte Posten in der Bundesbankbilanz, ein erheblicher Anteil des Auslandsvermögens der Bundesrepublik Deutschland und doppelt so viel Rettungsgeld, wie die Bundesrepublik allein über den EFSF bereitstellen soll. Hätte Europa das US-interne Abrechnungssystem für Target-Salden zwischen den Distrikten der Fed, dann könnte die Bundesbank dafür die Übertragung von marktgängigen, gut verzinslichen Wertpapieren im gleichen Umfang verlangen.

Hochtief, Kaufhof, mittelständische Firmen, Aktien und Immobilien wecken und weckten die Begehrlichkeit der Kapitalanleger aus den Krisenländern, die dafür von ihren Zentralbanken mit frischem Geld versorgt wurden. Mittlerweile kaufen sich nicht nur Spanier, Iren und Griechen in Deutschland ein. Vielmehr kommen jetzt auch die Italiener in hellen Scharen und erwerben mit dem frisch in Italien gedruckten Geld alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Das von Deutschen beim Ausverkauf ihrer Wirtschaft eingenommene Geld landet dann wie beschrieben im Schredder der Bundesbank. Der Target-Saldo der Banca d’Italia verschlechterte sich in den vergangenen drei Monaten um 110 Mrd. Euro, von +6 Mrd. Euro im Juni auf -104 Mrd. Euro im September. Allein im August und September zog die Banca d’Italia Target Kredite von 86 Milliarden Euro. Diese Schulden sind das Gegenstück zu den neuen Forderungen der Bundesbank. Wann wacht die Politik endlich auf und beschäftigt sich mit diesem Vorgang?

PostHeaderIcon Krisenzeiten sind Goldzeiten

Nur wenige freuen sich über die derzeitige Unsicherheit bezüglich der Zukunft des Euros. Auch den privaten Goldanlegern kann man in aller Regel unterstellen, dass Sie sich nicht gerne in Schadenfreude üben. Sicher ist jedoch, dass die Goldinvestoren mit ihrer Entscheidung im wahrsten Sinne des Wortes „goldrichtig“ gelegen haben – denn der Goldpreis kennt auch in der aktuellen Situation nur eine Richtung – nach oben.

Gold (Foto:Bundesbank)

Gold (Foto:Bundesbank)

Fundamental befindet sich Gold nach wie vor auf einem stabilen Aufwärtstrend. Kleinere Rückschläge sind da völlig normal, sei es, dass ein Staat in Finanznot seine Goldreserven reduziert, oder das Anleger ihre Gewinne mitnehmen möchten. Doch solange die Krisenzeit andauert, so lange wird auch der Goldpreis auf seinem hohen Niveau bleiben, und vermutlich noch weiter zulegen.

Lust auf neue Krisenmeldungen?

Wann genau die Grenzen des Wachstums beim Gold erreicht sind, lässt sich nicht prognostizieren. Doch wenn man heute liest, dass

so dürfte auch der größte Goldkritiker anerkennen: Eine gehörige Portion Gold im Portfolio wäre jetzt vielleicht doch keine so schlechte Idee.

PostHeaderIcon Goldpreis steigt wieder

Der Goldpreis ist in den letzten Wochen wieder merklich nach oben gegangen. Tendierte Gold im Londoner Fixing am 19. Oktober noch bei etwa 1193 Euro, so konnte er Anfang dieser Woche erneut die 1300er-Euro-Marke durchbrechen – ein Plus von über 100 Euro in weniger als einem Monat.

Nochmals zur Erinnerung: Am 9.September erreichte das Edelmetall Gold einen Rekordkurs in Euro: 1359,39 (entsprach an diesem Tag 1870 US-Dollar. Diesem Wert nähern wir uns also langsam, aber sicher wieder an. Allen Unken-rufen zum Trotz wird Gold auch im nächsten Jahr eine beliebte Form der Vermögenssicherung darstellen.

Der Goldpreis 2011: rauf, runter, jetzt wieder rauf.

Der Goldpreis 2011: rauf, runter, jetzt wieder rauf.

Euro-Krise vorbei?

Ist Griechenland etwa schon gerettet? Oder Italien? Nein, denn hier hat die Unsicherheit in den vergangenen Tagen eher noch zugenommen. Die Ankündigung Papandreos, eine Volksabstimmung durchzuführen, zeigte eindeutig die Nervosität der Märkte. Auch wenn der unglückliche griechische Ministerpräsident jetzt Geschichte ist und die Abstimmung wieder abgesagt wurde so ist die Lehre hieraus, dass kleine Meldungen in nachrangig wichtigen EU-Staaten zu einer massiven Belastung des Euros führen können.

Ein aktuelles Beispiel ist Frankreich. Zugegebenermaßen kein Leichtgewicht, und von den Euro-Mitgliedsländern noch eine der stabilsten Volkswirtschaften. Eine – irrtümliche – Abstufung der Grande Nation durch die Rantingagentur Standard&Poor’s führte zu einem sofortigen Anstieg der Zinsen, zu denen sich Frankreich an den Märkten refinanziert.

Mehr zu diesem bemerkenswerten Vorgang kann im SPIEGEL-Artikel „Der französische Patient“ nachgelesen werden.

Und auch, nachdem die bekannte Ratingagentur ihren Fehler erkannt und klargestellt hatte, blieben die Zinsen für Frankreich erst einmal merklich über dem Stand, den sie vor der Falschmeldung gehabt hatten. Will heißen: Jede Fehlmeldung kann derzeit zu Folgen führen, die man sich nicht ausmalen kann. Ein radikaler Absturz des Euros ist jederzeit möglich.

Gold ist der sichere Hafen

Hoher Goldpreis hin oder her – Gold ist der sichere Hafen, den ein jedes Schiff in diesen unsicheren Zeiten ansteuern sollte. Vielleicht nicht gerade ein Einstieg mit dem gesamten liquiden Vermögen, aber ein beträchtlicher Anteil von Goldbarren und Goldmünzen im privaten Portfolio dürfte dem deutschen Privatanleger dabei helfen, wieder besser schlafen zu können. Der Goldpreis steigt zwar wieder, aber noch ist es nicht zu spät um die Goldvorräte zu erhöhen.

PostHeaderIcon Goldpreis – wie geht es weiter?

Der Goldpreis hat in den letzten Wochen deutlich nachgegeben. Seit ein paar Tagen geht es jedoch wieder aufwärts. Jetzt, Anfang Oktober 2011, tendiert Gold (Preis in Euro) in etwa bei dem Kurs, den es Anfang August 2011 hatte – man kann also nicht behaupten, dass der Goldpreis „abgestürzt“ ist, es hat lediglich eine kleine Korrektur stattgefunden.

Wie geht es jetzt weiter mit dem Goldpreis? Wer diese Frage mit Sicherheit beantworten kann, der wird reich! Spaß beiseite, auch wir von Gold-kaufen.biz können nicht in die Zukunft sehen, aber wir denken, dass nach dieser leichten Kurskorrektur ein langsamer, stetiger Anstieg des Goldpreises wahrscheinlich ist. Denn an der makroökonomischen Ausgangslage hat sich nichts geändert. Ist die Situation in Griechenland bereinigt? Nein!

Was schreiben andere dazu? Auf BoerseGo findet sich folgende Einschätzung:
Die Preisbewegungen bei den Edelmetallen seien derzeit hauptsächlich auf den Liquiditätsbedarf der Anleger wegen den höheren Finanzierungskosten zurückzuführen, schreibt Karim Cherif im heutigen „Research Daily“. Zwar würden die Ökonomen der Credit Suisse davon ausgehen, dass die EZB ihren Leitzins heute unverändert bei 1,5 Prozent belassen wird, jedoch sei die Ankündigung weiterer Liquiditätsmaßnahmen denkbar. „Dies könnte dem Sektor und insbesondere Gold neue Impulse geben“, so die Meinung.

Wir meinen: Die Zentralbank(en) beeinflussen durch ihre Politik und hier insbesondere die EZB durch massive Eingriffe in den Markt auch den Goldpreis. Das führt hin und wieder zu Kursschwankungen nach oben wie nach unten, am nach wie vor stabilen Aufwärtstrend wird es jedoch nichts ändern. Gold wird teurer werden.

PostHeaderIcon Panik: Deutsche kaufen Gold wie nie

Aktuell eilt der Goldpreis von einem Hoch zum nächsten. Auch die Medienberichterstattung widmet sich täglich dem heißen Thema Goldkauf. Die Süddeutsche Zeitung hat mehrere Menschen beim Gold kaufen begleitet und gibt im Rahmen einer ausführlichen Reportage Einblick in die Gefühlswelt des bundesdeutschen Goldkäufers. Verrückte? Zocker? Mitnichten – ganz normale Menschen mit vielleicht etwas höherem Vermögen als der Durchschnitt.

Beispiel: der Besitzer eines Biogroßhandels in Österreich hat sich dazu entschlossen, sein gesamtes verfügbares Vermögen in Gold anzulegen. Seine Begründung: „Papiergeld ist bald wertlos, Edelmetalle die einzig sichere Währung.“ Dazu getrieben hat ihn nicht zuletzt die Börsenturbulenz der vergangenen Woche und die vorangegangene Abstufung der Bonität der USA durch die Rating Agentur Standard & Poor’s.

Der hohe Goldpreis beunruhigt den Unternehmer nicht. Gefragt, ob die Kurse nicht auch bald wieder nach unten gehen könnten, antwortet er sehr direkt: „Sinken, soll das ein Witz sein? Das ist doch erst der Anfang.“

Hier geht es weiter zum Artikel der Süddeutschen Zeitung, der online nachgelesen werden kann.

Nach der Umfrage eines Goldhändlers besitzen mittlerweile acht Prozent der Deutschen Gold. Nach der Hyperinflation von 1923, zu der viele Goldkäufer angesichts der gegenwärtigen Verunsicherung Parallelen ziehen, waren es übrigens 35 Prozent.

Andererseits, auch darauf geht der Bericht der SZ ein, nutzen viele Menschen die hohen Kurse, um Gold zu verkaufen. Doch unter dem Strich entscheiden sich mehr Anleger für den Goldkauf – denn sonst würden die Kurse nicht so nach oben schießen. Auch wir von Gold-kaufen.biz glauben, dass die Kurse weiter steigen werden. Zu einer Anlage des gesamten Vermögens wie im beschriebenen Fall würden wir jedoch nicht raten. Denn so schlimm wie bei der Hyperinflation 1923 wird es hoffentlich nicht werden – auch wenn so mancher deutsche Anleger derzeit in Panik gerät.

PostHeaderIcon Gold knackt die 1700-Dollar-Marke

Sc hlechte News sind gute News. Zumindest für den Goldpreis – dieser eilt von einem Rekordhoch zum nächsten. Gerade hat der Goldpreis die Marke von 1700,- US-Dollar überschritten – ein psychologisch wichtiger Wert und ein neues Allzeithoch. Nie zuvor wurde Gold zu einem so hohen Preis gehandelt.

„Es gibt wenige Anlagen, in die man sich flüchten kann, und die, die es gibt, laufen gut. Gold ist der große Profiteur, weil es keine Zentralbank gibt, die es verkauft.“, zitiert SPIEGEL online den Goldexperten Greg Gibbs von RBS in Sydney.

Und in der Tat bieten sich zum Goldkauf derzeit nur wenige echte Alternativen:

Staatsanleihen – sei es in Euro oder in US-Dollar – leiden unter der immer lascher werdenden Disziplin der jeweiligen Notenbanken, verbunden mit ausufernden und kaum noch kontrollierbaren Staatsdefiziten. Wenn Zentralbanken – entgegen ihres Auftrags – Staatsanleihen aufkaufen, ist das ein klarer Fingerzeig, dass private wie institutionelle Anleger das Interesse an traditionell niedrig verzinsten, aber dafür sicheren Wertpapieren verlieren. Der Sicherheitsbonus, den man Staatspapieren unterstellte, erodiert.

Aktien – die Börsenkurse sprechen eine klare Sprache: Seit Tagen geht es nur abwärts, und das in einem atemberaubenden Tempo und praktisch weltweit. Die Herabstufung der US-Bonität tut ein übriges, um die Anleger weiter zu versichern. Derzeit weiß wirklich niemand, wie weit die Aktien abstürzen können – obwohl die Gewinne der Unternehmen, gerade in den USA, durchaus erfreulich sind. Aber hier hat der Herdentrieb eingesetzt, und niemand möchte zu spät verkaufen.

Tagesgeld/Festgeld – diese beliebten Formen der Geldanlage bieten eine sichere Verzinsung. Im Falle einer Geldentwertung hat der Anleger jedoch, wie auch im Falle der Staatsanleihen, keinen realen Gegenwert. Da wir hier ja nicht zu einem 100-prozentigen Einstieg in Gold raten, ist die Anlage auf einem Festgeldkonto (für einen vorher festzulegenden Zeitraum) oder Tagesgeld (hier kann das Geld täglich abgerufen werden) sinnvoll und allemal weniger risiko-behaftet als Aktien, bei einer höheren Rendite als Staatsanleihen. In Falle einer Festgeldanlage gilt: kürzere Laufzeiten wählen!

Immobilien – in Deutschland steigen die Preise für Wohnungen und Häuser gerade rapide an. Gleichzeitig bewegen sich aber auch die Zinsen für die Baufinanzierung nach oben. Selbstgenutzte Immobilien sind für viele Anleger nach wie vor eine gute Wahl. Der (kredit-finanzierte) Erwerb von Immobilien als Form der Geldanlage ist jedoch ein anderes Feld – hier sollte man vorsichtig sein. Auch im Bereich Immobilien führt die allgemeine Verunsicherung dazu, dass Anleger sich zurück halten.

Und Gold?

Die Argumente für oder gegen den Goldkauf können Sie hier in vielen Beiträgen nachlesen, das muss nicht jedes mal neu zusammengefasst werden. Allen Unkenrufen zum Trotz erweist sich Gold wie in jeder Krise auch hier als „Krisengewinner“. Und bei 1700 Dollar wird noch höchst wahrscheinlich noch nicht Schluss sein, jetzt geht es auf die 1800 Dollar-Marke zu. Die riesige Verunsicherung der privaten wie institutionellen Anleger wird den Goldpreis weiter nach oben treiben.

Der Gold-kaufen.biz-Tipp:

Gold noch nicht verkaufen, sondern halten. Wer noch einsteigen möchte, sollte sich nicht vom hohen Goldpreis abschrecken lassen – es ist noch jede Menge Kursfantasie vorhanden, die 1800er-Marke wird das Gold in wenigen Wochen knacken, so unsere Prognose. Nicht zuletzt die europäische Politik wird dafür sorgen…

Krisensicher
Können Sie das Wort "Krise" schon nicht mehr hören? Nach den immer noch andauernden Umbrüchen in Nordafrika und dem Nahen Osten könnten Erbeben, Tsunami und die Nukleare Katastrophe in Japan die gesamte Weltwirtschaft massiv nach unten reißen - und dadurch das Weltwährungssystem in die Knie zwingen. Gold als krisensichere Reservewährung ist hier eine alternative Anlageform, die äußerst krisensicher ist - was sich historisch belegen lässt. Kaufen Sie jetzt Gold und machen Sie Ihr Vermögen krisensicher.

Tipps:

Weiterführende Informationen rund um die private Geldanlage - nicht nur mit Gold-Bezug.