Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

PostHeaderIcon Kupons für deutsche Staatsanleihen immer höher

Die Kupons – also die Renditen – für deutsche Staatsanleihen werden immer höher. Mit anderen Worten: Der Markt preist ein weiteres Engagement Deutschlands – also weitere Milliarden-Kredite und Bürgschaften – für andere Euro-Länder ein. Sollte allerdings die Euro-Anleihe kommen, so werden die Renditen für deutsche Bonds mit hoher Wahrscheinlichkeit noch weiter steigen.

Die "Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH" wirbt im Internet für deutsche Staatsanleihen

Die "Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH" wirbt im Internet für deutsche Staatsanleihen

Konkret sind die Zinssätze für 10-jährige deutsche Staatsanleihen auf über 3 % gestiegen. Vor wenigen Monaten rentierten diese Anleihen noch mit 2 %. Dies entspricht einem Zinsanstieg um 50 %. Im Klartext: Schon jetzt kommt dem deutschen Steuerzahler die Krise teuer zu stehen.

Grob gerechnet kann man je Prozentpunkt höherer Zinsen mit Mehrausgaben von 17 Milliarden Euro pro Jahr rechnen. Zur Erinnerung: Die aktuell diskutierten Steuerentlastungen für die Arbeitnehmer haben gerade einmal ein Volumen von 0,59 Milliarden Euro.

Noch teurer wird es freilich, wenn man letztlich die Kredite an Griechenland & Co. abschreiben muss.

Unsere Prognose: Man wird den Euro so lange stützen, bis auch der letzte (große) Gläubiger bzw. Bürge mit noch recht guter Bonität – Deutschland – seine Kreditwürdigkeit verloren hat. Ehe dies geschehen sein wird, wird aber die riesige Umverteilung von Geldvermögen (aus Deutschland) in Richtung der Peripheriestaaten der Euro-Zone weiter gehen.

PostHeaderIcon Goldmünzen kaufen bei Lidl?

Im Lidl-Online-Shop findet man auch Goldmünzen. Es stellt sich die Frage: Macht es Sinn, die Lidl-Goldmünzen zu kaufen?

Diese Frage können wir sehr kurz beantworten: Nein, als Geldanlage erscheinen uns die dort vorgestellten Angebote denkbar ungeeignet. Zum einen handelt es sich bei einigen um sogenannte Sammlermünzen, d.h. Goldmünzen, bei deren Kauf auch die Mehrwertsteuer zu zahlen ist. Bei Anlagemünzen ist dies nicht der Fall, diese sind als gültiges Zahlungsmittel anerkannt und dadurch nicht umsatzsteuerpflichtig. Mehr dazu finden Sie auch in unserem Beitrag zu Gold und die Umsatzsteuer.

Aber zurück zum Lidl-Gold. Der Werbespruch „Lidl lohnt sich“ lässt sich auf die Goldangebote im Online-Shop leider nicht übertragen. Eine grundsätzlich durchaus interessante  Goldmünze (da Anlagegold) ist die 2010er  Koala Goldunze aus Australien (Hochreliefprägung in der besten Prägequalität Polierte Platte, 100 Australien Dollars). Doch bei einem Preis von derzeit 1449,- Euro können wir (trotz der schönen Verpackung) davor nur dringend abraten. Dieser Preis ist deutlich zu hoch.

Gold im Lidl-Shop? Keine Gute Idee.

Die übrigen höherwertigen Goldmünzen, die bei Lidl online angeboten, sind zwar als Zahlungsmittel von der USt befreit – aber nicht immer. Zumindest erweckte für uns die Goldmünze Tuvalu 2009 – Naturwunder Der Grand Canyon den Eindruck, dass es sich um ein offizielles Zahlungsmittel handelt. Dass dies nicht der Fall ist, wird bei einem Blick in den Einkaufswagen deutlich – hier erkennt man nämlich, dass für diese Goldmünze die Mehrwertsteuer fällig wird – als Geldanlage ist sie damit ungeeignet. Da die Lidl-Münzen unserer Meinung nach insgesamt überteuert sind, können wir nicht dazu raten, Goldmünzen bei Lidl zu kaufen.

Online-Shops wie Anlagegold24 günstiger

Wenn Sie jetzt Gold online kaufen möchten, sollten Sie im Internet einen spezialisierten Gold-Shop besuchen, der in der Regel die besseren Preise bietet. „Exotische“ Shops die neben vielen anderen Produkten auch Goldmünzen verkaufen, zielen auf Käufer, die den Goldkauf nicht zur Geldanlage tätigen möchten, sondern zum Kauf eines glänzenden  Präsents verführt werden sollen. Wir empfehlen nach wie vor unseren Partner Anlagegold24, der Goldmünzen (1 Unze) bereits für unter 1.100 Euro anbietet (Stand: 9. Dezember).

PostHeaderIcon Gold kaufen 2011 – es dürfte turbulent bleiben

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, Zeit für einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Monate – unter besonderer Berücksichtigung der Anlage in Gold. Gold kaufen wurde spätestens in 2010 zu einem Massenphänomen. Die als krisenfest geltende Form der Kapitalanlage wurde durch verschiedene Faktoren immer wieder in ihrer Aufwärtsentwicklung befeuert. Haupttreiber waren die Haushaltsprobleme diverser Euro-Länder, die das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung Stück für Stück erschütterten und so den kleinen Privatanleger auf die Suche nach geeigneten alternativen Anlageformen trieb. Der Goldkauf war darunter eine der beliebtesten.

Goldpreis hat sich fast verdoppelt

Wir von Gold-kaufen.biz sehen uns in unserer Empfehlung pro Gold durch die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre mehr als bestätigt. Wer früh eingestiegen ist, der darf sich über eine beträchtliche Wertsteigerung freuen. Betrug der Schlusskurs für die Goldunze am 8. Dezember 2008 noch 773,40 US-Dollar, so lag er am 3. Dezember 2010 bei 1414,85 US-Dollar. Eine gewaltige Steigerung also!

Auch jetzt ist es noch nicht zu spät, das eigene Vermögen durch den Kauf von Gold zu sichern und an einem wohl auch 2011 stabil nach aufwärts gehenden Goldpreis zu partizipieren. Wer seine Euros in Anlagemünzen umtauscht und dadurch „vergoldet“, oder noch besser gleich ein oder mehrere Goldbarren kauft, der wird auch in Zukunft auf der sicheren Seite stehen. Wobei wir – was wir ja immer getan haben – von einer reinen Fokussierung auf Gold warnen.

In einem gesunden Anlageportfolio sollte Gold jedoch nicht fehlen, und der jeweilige Goldanteil hängt vom Anlegertyp und den verfügbaren Ressourcen des Investors ab. Auch möchten wir den Euro nicht per se verteufeln, auch wenn eine rapide oder schleichende Geldentwertung, wie wir sie in der Nachkriegszeit noch nicht erlebt haben, sehr gut möglich ist. Wann es damit „losgeht“, das können wir leider auch nicht prognostizieren. Um die eigene Liquidität zu bewahren, ist beispielsweise ein Tagesgeldkonto eine gute Wahl. Hier hat der Anleger auch kurzfristig die Möglichkeit, an sein Geld heran zu kommen. Bei den besten Anbietern sind derzeit noch über zwei Prozent Zinsen zu bekommen, etwa für das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland.  Hier sollte man jedoch keine zu großen Summen anlegen, da im Fall eines Zusammenbruchs des Bankensektors nicht gesichert ist, dass man als Privatanleger sein Kapital noch rechtzeitig abziehen kann und die staatlichen Garantien einen globalen Finanzkollaps nicht absorbieren könnten – die Einlagensicherung wäre im Extremfall also relativ wertlos.

Zukunft des Euro 2011 unklar

Aber zurück zum Thema Gold. Ein sehr lesenswerter Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt Goldanlegern einige gute Argumente mit auf den Weg, um in jeder Diskussion bestehen zu können. Die relative Unaufgeregheit angesichts der irischen Finanzprobleme sieht der Kommentator als ein erstes Anzeichen dafür, dass sich die Öffentlichkeit bereits dabei ist, sich an Staatsschuldenkrisen in Europa zu gewöhnen.

Vieles deutet darauf hin, dass die Euro-Staaten auf einen schlüpfrigen und abschüssigen Weg geraten sind. Griechenland ließ sich noch wegstecken (einmal ist keinmal, sagt man gerne), für Irland wird die Solidarität schon stärker strapaziert. Und nun wird über Spanien und Italien spekuliert.

urteilt der Autor Stefan Hank weiter, wobei die letzteren beiden von einem ganz anderen Kaliber wären:

Italien ist mit 1800 Milliarden Euro Verbindlichkeiten der größter Schuldner im Euro-Raum und muss im kommenden Jahr mutmaßlich 340 Milliarden Euro einsammeln. Spanien braucht mindestens halb so viel.

Hank sieht  den Umgang mit der Schuldenkrise in Griechenland als den Ur-Sündenfall, als von heute auf morgen der europäische Stabilitätspakt mitsamt der No-Bailout-Klausel beerdigt wurde. Eine solche Solidarität habe ihren Preis, da weder eine Transfer- noch eine Haftungsunion je vorgesehen war. Jetzt aber seien die automatisch geltenden Regeln der Wirtschafts- und Währungsunion außer Kraft gesetzt, die einst dazu eingeführt worden waren, um das auf Wahlen und kurzfristige Erfolge fixierte Handeln der Politiker zu lenken. Jetz aber sei Europa in der Hand eben dieser Politiker, es werde nicht mehr von seinen Institutionen geschützt.

Und wie sieht Hank die Zukunft, wenn jetzt auch noch Italien, Spanien und Portugal ins Wanken geraten sollten?

Dann jedenfalls ist nicht gesagt, dass eine geordnete Renationalisierung der Währungen die teurere Alternative wäre. Von der aufgeladenen Propaganda der politischen Eliten („Scheitert der Euro, dann…“) sollte sich niemand irritieren lassen. Länder können auch ohne gemeinsame Währung prima zusammenleben. Offene Märkte und gemeinsamer Handel sind hinreichend pazifierende Instrumente der Völkerfreundschaft.

Hier können Sie den ganzen Kommentar bei der FAZ nachlesen:

Zur Zukunft des Euro – Auf schlüpfrigem Pfad

Unsere Meinung dazu:

Auch wenn im Kommentar kein direkter Bezug zum Gold genommen wird: Ein Zusammenbruch des Euro und eine Rückkehr zu nationalen Währungen würde zu massiven Verwerfungen führen und den Goldpreis innerhalb kürzester Zeit massiv nach oben treiben.

Sollte dann tatsächlich die D-Mark (oder eine vertrauenswürdige Nach-Euro-Währung, die von den stabilsten Staaten der Europäischen Union zu tragen wäre) eingeführt werden, dürfte diese auch auf die Anleger aus den dann nur noch mit Schwachwährungen ausgestatteten Ländern eine gewaltige Anziehungskraft entwickeln. Diese neue Währung wäre dann wesentlich stabiler als der Euro es je werden konnte. Nach den Turbulenzen des Währungswechsels wäre dann auch ein guter Zeitpunkt, um die eigenen Goldreserven abzubauen und zu verkaufen. Aber das ist jetzt alles Zukunftsmusik. Fest steht: 2011 wird bestimmt genau so spannend wie 2010 es war – und mit Gold kaufen liegt man auch 2011 goldrichtig!

PostHeaderIcon Finanzkrise: Jetzt also Irland

Irland Flagge

Flagge Irlands - ein kleines Land in finanzieller Schieflage

Nach einigen Wochen Dementies ist es jetzt doch soweit gekommen: Irland wird die anderen Euroländer und den Internationalen Währungsfonds um Unterstützung bitten. Ohne finanzielle Unterstützung droht der einst als „keltischer Tiger“ und Wirtschaftswunderland bezeichneten grünen Insel ein Zusammenbruch des gesamten Bankensektor – gefolgt von einem wirtschaftlichen Einbruch nicht gekannten Ausmaßes. Damit ist nach Griechenland (hier unser letzter Beitrag zur Griechenlandkrise) ein weiteres EU-Mitlied in eine derart ernste finanzielle Schieflage geraten, dass seine Regierung ihr Unvermögen eingestehen muss, die nationale Notlage alleine zu bestehen.

Irland: Finanzminister kapituliert

Irlands Finanzminister Brian Lenihan sagte am Sonntag in einem Interview gegenüber dem Radiosender RTE, sein Land habe ein Defizit von 19 Milliarden Euro angehäuft, die es derzeit nicht auf den internationalen Finanzmärkten refinanzieren könnte. Er werde daher als Finanzminister der Regierung empfehlen, die internationale Gemeinschaft um milliardenschwere Kredite und Garantien zu bitten. Außerdem bemühe sich Irland um einen Garantiefonds für die angeschlagenen Banken des Landes.

Interessant ist, dass Irland noch in der vergangenen Woche beim Eurozonen-Gipfel der Finanzminister eine Hilfsbitte abgelehnte, weil es bis zum Sommer keine Kredite an den Finanzmärkten zu refinanzieren habe. Dieser stolze Vorsatz ist jetzt nach kürzester Zeit vergessen. Ein europäischer Kleinstaat nach dem anderen kippt um – dadurch gerät früher und später möglicherweise die gesamte Euro-Zone ins Wanken.

Goldmarkt dürfte belebt werden

Was bedeutet dies für den Goldmarkt? Jede Verunsicherung treibt die Goldkäufe und damit auch den Goldpreis nach oben. In den nächsten Wochen dürfte der Preis für Gold und andere Edelmetalle nur eine Richtung kennen – nach oben. Private Investoren sollten sich diesen Moment nicht entgehen lassen und jetzt Gold kaufen bzw. ihre Goldbestände aufstocken.

PostHeaderIcon Dollar-Schwemme wird Gold verteuern

Gerade sind die wichtigen Mid-Term-Elections in den USA vorbei, schon beginnt die US-Notenbank mit etwas, das Beobachter schon lange befürchtet hatten: Die Märkte werden mit US-Dollar überflutet – die Dollar-Schwemme hat begonnen.

Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet es als „ungeheuerlich, was in den USA geschieht“ – Notenbank-Chef Ben Bernanke starte mit den Geldgeschenken an US-Präsident Barak Obama ein „gefährliches Experiment“. Schlechte Nachrichten für den US-Dollar und Papiergeld im allgemeinen sind bekanntlich gute Nachrichten für Gold-Anleger. Deshalb sollten wir uns diese düstere Prognose einmal genauer anschauen.

Goldbarren (Foto:Bundesbank)

Goldbarren (Foto:Bundesbank)

Wie genau sieht dieses Experiment nun aus, das gerade auf der anderen Seite des Atlantiks gestartet wird? Bis zum Sommer nächsten Jahres, so die SZ, wird die amerikanische Zentralbank, kurz Fed, insgesamt 600 Milliarden Dollar an Anleihen kaufen. Im gleichen Zeitraum ist davon auszugehen, dass die US-Regierung 1,4 Billionen Dollar an frischen Krediten aufnehmen wird – die US-Notenbank finanziert damit einen großen Teil der Ausgaben ihrer eigenen Regierung.

Da die Niedrig-Zins-Politik der Fed bisher keine Wirkung auf die US-Konjunktur zeigt und der Leitzins nicht noch weiter abgesenkt werden kann, wirft sie nun nur so mit Dollar um sich, so scheint es. Spiegel Online sieht damit die nächste Runde im Währungskrieg beginnen, denn aus Japan und China konnte man bereits wütende Reaktionen auf die expansive Währungspolitik der USA hören. Und diese werden nicht lange auf sich warten lassen:

Die japanische Notenbank kommt am Donnerstag zu einer vorgezogenen Sitzung zusammen. Am Markt wird spekuliert, dass sie aus Sorge um einen steigenden Yen notfalls ihrerseits Geld auf den Markt schütten will. Notenbankchef Masaaki Shirakawa hatte vor kurzem genau damit gedroht.

so Spiegel online im Beitrag „Dollar-Schwemme provoziert US-Handelspartner“.

Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar. In den nächsten Tagen wird dieses Thema die Qualitätsmedien dominieren.
Man sollte sich daran erinnern, dass die Unabhängigkeit der Notenbank traditionell eher gering ist und die Geldwertstabilität in der US-amerikanischen Auslegung von Zentralbankpolitik nicht unbedingt die Hauptrolle spielt. Will heißen: Die Fed will der US-Regierung helfen und die amerikanische Wirtschaft mit Geld versorgen, egal ob diese es sinnvoll verwenden kann oder nicht. Hauptsache, die Zinsen bleiben unten und Kredite werden großzügig vergeben.

Es droht eine neue Blase – eine zweiter Subprime-Markt könnte entstehen

Das frische Geld fließt jetzt real in die Märkte, die es nicht sinnvoll einsetzen können. Damit ist die nächste Blase schon vorgezeichnet. Wir erinnern uns noch an die Krise des sogenannten Subprime-Marktes, als mit billigem Geld Häuser von Menschen gekauft wurden, die sie sich eigentlich gar nicht leisten konnten. Etwas ähnliches könnte sich in wenigen Jahren wiederholen.

Die Nachfrage nach Gold wird durch dise spektakulären Maßnahmen weiter ansteigen, der Preis für Gold könnte sich jetzt schneller verteuern, als wir es ohnehin erwartet hatten. Mit Gold haben Sie auf jeden Fall eine krisensichere Anlage, die auch den Währungskrieg überstehen sollte.

Unser Tipp: Reagieren Sie schnell und stocken Sie Ihre Goldbestände weiter auf bzw. machen Sie sich mit Gold als Form der Geldanlage vertraut. Achten Sie aber darauf, dass Sie Anlagegold kaufen, Gold-Sammlermünzen sind keine sinnvolle Form der Geldanlage. Vertrauen Sie auf die bekannten Anlagemünzen oder kaufen Sie direkt Goldbarren, wenn Sie größere Summen anlegen möchten.

PostHeaderIcon Investor Jim Rogers: Gold steigt auf 2000 Dollar

Der bekannte US-Investor Jim Rogers erwartet weiter steigende Goldpreise. Rogers, der 1970 zusammen mit George Soros den Quantum Fund gründete, wird als Finanzprofessor und Autor mehrerer erfolgreicher Bücher gerne von Medienvertretern nach seiner Meinung gefragt, die nicht immer dem“Main-Stream“ folgt. Rogers gilt er heute als ein international hoch angesehener Gold- und Rohstoffexperte. Auch im aktuellen Umfeld setzt er auf diesen lukrativen Bereich mit „realen“ Werten.

Jim Rogers vertraut in reale Werte wie Gold (Foto: F. D.Villanueva via Wikipedia)

Jim Rogers vertraut in reale Werte wie Gold (Foto: F. D.Villanueva via Wikipedia)

In einem Interview, dass er vor ein paar Tagen der FAZ gab, erklärt er, warum er gerade in der gegenwärtigen Marktsituation eine Wette auf fallende Kurse von amerikanischen Staatsanleihen abgeschlossen hat. Die US-Notenbank werde möglicherweise im November ein zweites Programm auflegen, um amerikanische Staatsanleihen zu kaufen und so neues Geld in Umlauf zu bringen. Er gehe davon aus daran, dass der Dollar langfristig seinen Status als Weltreservewährung verliert und dass Gold und Silber in den kommenden zehn Jahren noch deutlich teurer werden.

Das Anleihekaufprogramm der US-Notenbank sieht er sehr kritisch:

Diese Maßnahmen haben bisher nicht geholfen, und sie werden auch in Zukunft nicht helfen. So etwas hat während der vergangenen zwanzig Jahre schon in Japan nicht funktioniert und in Großbritannien ebenfalls nicht.

Rogers sieht keine Goldblase und rechnet mit weiter steigenden Kursen:

Eine Blase gibt es dort sicherlich nicht, dazu haben bisher zu wenige Menschen tatsächlich Gold gekauft. Nichtsdestotrotz ist momentan fast jeder bullish auf Gold…

Bei leichten Kursrückgängen sollte man in Gold einsteigen, so der Top-Investor – und „jeder Preisanstieg korrigiert zwischendrin“.

Neben Edelmetallen empfiehlt Rogers auch Investments in Agrorohstoffe. Rogers hat aus dem sich abzeichnenden Niedergang der US-Wirtschaft bzw. der schrittweisen Ablösung des US-Dollar als Leitwährung anscheinend ganz persönliche Schlußfolgerungen gezogen – er lebt mit seiner Familie mittlerweile in Singapur: „Ich möchte, dass meine Kinder in Asien aufwachsen und Mandarin sprechen lernen. Sie gehen jetzt hier zur Schule.“, so Rogers.

Das komplette Interview mit Investor-Legende Jim Rogers finden Sie in der Online-Ausgabe der FAZ.

PostHeaderIcon Goldkauf – Sparkasse oder online?

Das Goldkaufen ist eine Angelegenheit, mit der man sich in der Regel intensiver auseinandersetzt. Gold wird nicht spontan gekauft, und wer den Goldkauf ernsthaft und zur Sicherung seiens privaten Vermögens betreibt, der wird sich auch eine größere Menge an Anlagegold zulegen. Früher oder später stellt sich dann die Frage:  Soll ich Gold online kaufen oder ist der Gang zu einem Bankhaus vielleicht doch die bessere Wahl? Neben der Bank – etwa eine Sparkasse – steht möglicherweise auch ein lokaler Goldhändler als weitere Alternative zur Verfügung. Aber letztendlich muss man sich entscheiden, ob man eine so große Investition über den „neuen“ Kanal Internet realisieren möchte oder nicht.

In unserem Beitrag zum Thema Gold online kaufen haben wir einige gute Argumente geliefert, warum der Goldkauf über das Internet relativ risikofrei ist – zumindest nicht gefährlicher als der Einkauf in der Sparkasse. Und das Internet bietet weitere Vorteile – Online-Händler können nicht nur besser Konditionen bieten (mehr Gold für den Euro), sondern die Lieferung erfolgt auch diskret. Niemand erfährt also, dass Sie Gold gekauft haben!

Wir von Gold-kaufen.biz möchten unseren Lesern die Angst vor dem Goldkauf im Internet nehmen und Argumente für den Einstieg ins Gold liefern. Ganz gleich in welcher Größenordnung Sie investieren möchten – ob Sie sofort groß einsteigen und Goldbarren bestellen oder es Ihnen die eigenen finanziellen Möglichkeiten nur erlauben, einen Krügerrand zu kaufen: Wir hoffen, dass Ihnen unsere Seite weiterhilft.

Und machen Sie sich keine Sorgen über den derzeit hohen Goldpreis – der dürfte durchaus noch weiter steigen! Wenn Sie in den Beiträgen der vergangenen eineinhalb Jahre blättern werden Sie sehen, dass wir mit unseren Prognosen gar nicht so schlecht lagen.Und den Goldkauf bei der Sparkasse, den lassen Sie mal lieber Ihren Nachbarn machen.

Viel Erfolg bei Ihrem nächsten Goldkauf.

PostHeaderIcon Währungskrieg könnte Goldpreis auf 2000 Dollar treiben

Er steigt und steigt und steigt – der Goldpreis hat am vergangenen Donnerstag ein neues  Allzeithoch von 1365 US-Dollar je Feinunze erreicht. Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass der Aufwärtstrend beim Goldpreis als nachhaltig angesehen werden kann. Fragt sich nur: Wie weit kann der Goldpreis sich noch nach oben bewegen? Und wie sind die in den letzten Wochen immer wieder thematisierten „Währungskriege“ zwischen den großen Wirtschaftsmächten USA, China, Japan und der Euro-Zone in dieser Beziehung zu bewerten?

Währungskrieg als neuer Treiber für Goldpreis

Es wird nicht einfacher: Nachdem der Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise vor gut zwei Jahren dafür gesorgt hat, dass sich der Goldkauf zu einem Massenphänomen entwickeln konnte, heizte zuletzt die Schuldenproblematik einiger Euro-Staaten diese Entwicklung erneut an – Stichwort Griechenland-Krise. Diese Krise ist überhaupt noch nicht überwunden, auch wenn sie derzeit in den Medien vom ausbrechenden Währungskrieg überschattet wird.

Um die Zusammenhänge von US-Dollar-Kurs, Goldpreis und den Preisen, zu denen Käufer aus der Eurozone Gold kaufen zu verstehen, muss immer auch berücksichtigt werden, dass Gold in Dollar gehandelt wird. Kann man angesichts all dieser Einflussfaktoren überhaupt prognostizieren, wie sich der Goldpreis nun weiter entwickeln wird? Analysten der großen Banken versuchen es, denn dafür werden sie nun einmal bezahlt. Auch wenn es selbst Spezialisten schwerfällt, tragfähige Prognosen abzugeben, so sind diese in der Regel doch ein Fingerzeig, in welche Richtung es gehen sollte.

Die DZ-Bank hat sich gerade diesbezüglich positioniert, berichtet die WELT in einem ausführlichen Beitrag. Die DZ BANK Gruppe ist überigens ein Teil des genossenschaftlichen FinanzVerbundes, der rund 1.200 Volksbanken Raiffeisenbanken umfasst und, gemessen an der Bilanzsumme, eine der größten privaten Finanzdienstleistungsorganisationen Deutschlands ist. Hinter der DZ-Bank stehen also die Volksbanken und Raiffeisenbanken – und keine riskant spekulierenden Investmentbanken. In der WELT ist nachzulesen:

Die Jahresendprognosen für 2010 und 2011 wurden gerade auf 1450 beziehungsweise 1750 Dollar angehoben. Als Begründung werden etwa weitere, wohl schon im November startende geldpolitische Lockerungen (verstärkter Anleihenankauf ) der US-Notenbank genannt.

Und etwas später kommen die 2000 Dollar ins Spiel, als auf die Gefahr eines Wettlauf um die günstigste Währung“, an dem insbesondere die USA, Japan und China teilnehmen könnten hingewiesen wird. Auf diesen Währungskrieg hatte unlängst auch der IWF hingewiesen…

Ein solches Szenario wäre nach Ansicht der DZ Bank – und auch anderer Analysten – ein gutes Fundament für weiter steigende Goldpreise, wobei dann sogar Notierungen von „deutlich oberhalb von 2000 Dollar“ wahrscheinlich seien.

zitiert die WELT weiter. Der Währungskrieg könnte also der neue Treiber werden und den Goldpreis weiter nach oben katapultieren. Aber auch wenn hier eine internationale Einigung erzielt werden könnte, sieht die DZ-Bank wie oben beschrieben noch deutliches Wachstumspotential für den Goldpreis.

Unser Tipp: Nerven behalten und die eigenen Goldbestände jetzt nicht auflösen, sondern gegebenenfalls noch weiter Gold kaufen. Die Gold-Rally ist noch lange nicht zu Ende. Physisches Gold (Anlagegold, natürlich keine Sammlermünzen!) gehören in jedes private Depot.

Krisensicher
Können Sie das Wort "Krise" schon nicht mehr hören? Nach den immer noch andauernden Umbrüchen in Nordafrika und dem Nahen Osten könnten Erbeben, Tsunami und die Nukleare Katastrophe in Japan die gesamte Weltwirtschaft massiv nach unten reißen - und dadurch das Weltwährungssystem in die Knie zwingen. Gold als krisensichere Reservewährung ist hier eine alternative Anlageform, die äußerst krisensicher ist - was sich historisch belegen lässt. Kaufen Sie jetzt Gold und machen Sie Ihr Vermögen krisensicher.

Tipps:

Weiterführende Informationen rund um die private Geldanlage - nicht nur mit Gold-Bezug.