Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

PostHeaderIcon Aufwärtstrend beim Gold ist nachhaltig

Wie lange kann das noch so weiter gehen? Der Aufwärtstrend beim Gold ist nachhaltig – seit 10 Jahren ist er klar erkennbar und es gibt gewichtige Argumente, dass es auch in den nächsten 10 Jahren so weiter gehen müsste.

Der Anlageberater und Buchautor Manfred Gburek, der unter anderem das „Goldbuch“ geschrieben hat, geht in einer seiner Geld-Geklimper-Kolumnen in der Wirtschaftswoche auf solche langfristigen Trends ein.

Gburek weist in seinem Beitrag darauf hin, dass die Inflation grundsätzlich ein Kaufmotiv für Gold oder Silber sei. Sofort stellt er aber die Frage, welche Inflation hierbei ausschlaggebend sei – schließlich gebe es sehr unterschiedliche Berechnungsmethoden wie ein Index globaler Inflationsraten, der (seiner Meinung nach veraltete) harmonisierte europäische Verbraucherpreisindex, Inflationsziele von Zentralbanken, Hyperinflation und noch weitere Arten.

Manfred Gburek zitiert auch den ehemaligen US-Notenbankpräsidet Alan Greenspan mit dessen Einschätzung, dass der Goldpreis diese (Inflations-) Erwartungen widerspiegelt – um sofort auf die Problematik hinzuweisen, wie der seit 10 Jahren steigende Goldpreis mit den (wie auch immer berechneten) moderaten Preissteigerungen in Einklang gebracht werden kann.

Er präsentiert mehrere mögliche Antworten, von denen er diese hier für letzendlich am vernünftigsten ansieht:

Die Inflation kommt später, dann aber umso gewaltiger, sodass die bisherige exponentielle Entwicklung des Goldpreises genau dies vorweg nimmt.

Wie lange wird der Aufwärtstrend beim Gold noch anhalten?

Wie hoch kann der Goldpreis noch steigen? Gburek möchte sich hier nicht auf eine Zahl festlegen und verweist darauf, dass solche Preisziele „implizieren würden, dass die durch die extrem hohen Schulden ausgelöste spätere Inflation von einem Tag auf den nächsten zu stoppen sei.“

Ein solcher „Stop“, auch im Rahmen einer konzertierten Aktion, sei aber unrealistisch. Vielmehr würde die einmal losgetretene Inflationslawine soweit fortlaufen,

…bis die Schulden durch ihn, also durch die Geldentwertung, getilgt sind. So etwas gab es in vergangenen Epochen schon hundertfach, allerdings noch nie global. Umso wichtiger sind – immer noch – Anlagen in Gold und Silber als Schutz.

Eine wirklich lesenswerte Kolumne in der Wirtschaftswoche – wer noch Zweifel hat, ob man auch jetzt noch in Gold investieren sollte, wird nach der Lektüre von Manfred Gbureks Argumenten zu einem Gold-Fan werden.

Übrigens: Wussten Sie, dass die Chinesenn zwischen August 2009 und August 2010 sage und schreibe 143 Tonnen Gold gekauft haben? 2008 waren es noch 17 Tonnen, wobei Chinas Regierung ihre Bürger derzeit verstärkt, in Gold zu investieren, so in einem anderen WiWo-Beitrag nachzulesen. Dort hat man bereits erkannt, in welche Richtung sich der Zug bewegt – und die Regierung unterstützt dies sogar, was in Europa zumindest derzeit noch undenkbar wäre.

PostHeaderIcon Goldpreis ist nicht zu stoppen!

Die Rally geht weiter – der Goldpreis steigt von einem Kurshoch zum nächsten. Gestern notierte der Goldpreis bei einem Rekordwert von 1274,75US-Dollar je Feinunze Gold. Macht es jetzt noch Sinn, in Gold einzusteigen? Oder ist das Edelmetall bereits zu teuer geworden?

Die grundsätzlichen Überlegungen, die zu einem Investment in Gold bewegen, beziehen sich nicht nur auf eine zu erhoffende Steigerung des Goldpreises. Gold ist derzeit nicht zuletzt deshalb so begehrt, da es als krisensichere Ersatzwährung fungiert – anders als im Falle von Papiergeld stellt der Kauf eines Goldbarren den Erwerb eines „echten“ Wertes dar, Gold war historisch erwiesen immer ein anerkanntes und wertbeständiges Zahlungsmittel.

Aber natürlich ist die Prognose über die weitere Entwicklung des Goldpreises nicht uninteressant. Die Börsenredaktion der ARD zitiert in einem aktuellen Beitrag die Experten der DZ Bank sowie einen Analysten der Deutsche Bank:

So verkündeten die Experten der DZ Bank am Dienstag: „Wir halten unverändert an unserer positiven Prognose von 1.350 Dollar per Jahresende fest.“ Dan Brebner, Analyst der Deutschen Bank in London, der in diesem Jahr bislang mit den treffsichersten Prognosen aufwartete, ist sogar noch optimistischer.

Brebner geht davon aus, dass der Goldpreis weiter steigen und im vierten Quartal durchschnittlich bei 1.400 Dollar notieren wird. Im kommenden Jahr dürfte das Edelmetall die nächste Hundertermarke durchbrechen und einen Preis von 1.550 Dollar je Feinunze erreichen.

Zwei voneinander unabhängige Meinungen, die einen weiter steigenden Goldpreis sehen. Ein Treiber für den steigenden Goldpreis ist die globale Angst vor dem sogenannten „Double-Dip“, also ein erneuter Rückfall in eine wirtschaftliche Rezession nach den zuletzt erfreulicheren Zahlen.

Daneben flüchten viele Anleger aus dem Euroraum in Gold, da sie dort mit einer neuen Bankenkrise. Neben den Preisen für Edelmetall steigen auch die Kurse von japanischem Yen und Schweizer Franken, die von den verängstigten Anlegern ebenfalls als sichere Häfen angesehen werden.

Ein weiterer Faktor, der den Goldpreis weiter nach oben treiben könnte, ist auf der Angebotseite zu finden. Die Goldproduktion russischer Minen in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 5,9 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres gelegen.

Der Goldpreis dürfte also noch weiter steigen.

PostHeaderIcon Goldpreis – was aktuell wirklich passiert

Der Goldpreis – ein wichtiger Faktor, von dem man eine Entscheidung für oder gegen den Goldkauf abhängig macht, ist der Goldpreis. Dieser hat, nach einer sehr lange andauernden Aufwärtsbewegung, in den letzten Wochen einige Kapriolen gedreht.

Lag der Goldpreis im Monat Juni noch stabil über der 1000er-Marke, so sackte er in den letzten Wochen deutlich ab: Der Schlußkurs notierte gegen Monatsende nur noch um die 900 Euro je Feinunze Gold. Die Grafik zeigt die Goldpreis-Entwicklung in Euro seit Mitte Mai 2010. Wie kam es nun zum jähen Absturz?

Der Goldpreis in Euro

Presseberichte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – Die Unsicherheit verschwindet nicht und der Financial Times Deutschland – mysteriöse Goldgeschäfte klären sich auf deuten darauf hin, dass der Wertverlust des Goldes im letzten Monat auf ein Goldgeschäft der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zurückzuführen ist. Zahlreiche und nahmhafte Großbanken brachten bei der BIZ im ersten Quartal 346 Tonnen Gold ein, um sich von dem Spitzeninstitut der Zentralbanken Dollars zu leihen.

Diese große Menge an Goldbewegungen, die in Form von Swap-Transaktionen stattfand, entspricht knapp 60 Prozent der globalen Goldfördermenge im ersten Quartal dieses Jahres – kein Wunder, dass der Goldpreis unter Druck geriet, als diese Meldung bekannt wurde.

Die Gefahr, dass klamme Länder – hier denkt man natürlich an erster Stelle an die vier schwachen Südeuropäer Griechenland, Portugal, Spanien und Italien – ihre Goldreserven verhökern (müssen), hängt zudem wie ein Damoklesschwert über dem Goldpreis. Dies könnte andererseits dazu führen, dass private und institutionelle Anleger in Panik geraten und alles auf die Karte Goldkauf setzen. Es bleibt also spannend…

PostHeaderIcon Goldkauf – ZDF-Beitrag bei WISO

In der gestrigen WISO-Sendung des ZDF wurde unter anderem auf das Thema Goldkauf eingegangen. Finanzexperte Arno Gottschalk referierte in der Sendung zu verschiedenen Anlageformen und über deren Krisensicherheit. Auch im Internet konnten die Zuschauer der beliebten ZDF-Sendung Fragen an den Experten stellen – und das Interesse an Gold als krisensichere Form der Geldanlage war am größten.

Das ZDF-Magazin WISO

Das ZDF-Magazin WISO - immer interessant (Grafik: ZDF)

In einem ausführlichen Interview zum Goldkauf geht Gottschalk auf einige Punkte ein, die wir Ihnen auch hier immer wieder ans Herzen legen möchten. So etwa, dass sich die Investition in Gold nur lohnt, wenn Sie Anlagegold kaufen, und eben keine Sammlermünzen. Auch sollte die Anlage nicht zu klein sein, bei Kleinstanlagen zahlen Sie, umgerechnet auf das Gold, das Sie erhalten, logischerweise den höchsten Preis.

Wir empfehlen entweder eine Anlage in einer anerkannten Goldmünze wie dem Krügerrand oder dem Wiener Philharmoniker oder gleich den Kauf von Goldbarren.

Aber zurück zum WISO-Interview: Gottschalk weist durchaus auch auf kritische Punkte hin, die man beim Kauf von Gold zu berücksichtigen hat.

Gold ist kein sicherer Schutz vor einer Geldentwertung, sondern ein spekulatives Investment. Wenn die Unsicherheit an den Finanzmärkten anhält, wird der Kurs sicherlich noch steigen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass der Goldpreis nach spekulativen Blasen sehr schnell in die Tiefe rauschen kann.

In der Tat ist Gold auch (nicht ausschließlich) ein spekulatives Element – aber das gilt auch für jede andere Anlageform. Immobilien können an Wert verlieren (Stichwort Bevölkerungsrückgang und Entvölkerung weiter Regionen, wie jetzt bereits in Ostdeutschland zu beobachten), Aktien können durch Crashs abgewertet werden, auch „Geld“ ist eine Ware, die gehandelt wird und die international gesehen an Wert verlieren kann – was dann auch Auswirkungen auf die Kaufkraft mit sich bringt – derzeit am starken Dollar und den steigenden Benzinpreisen zu erkennen, obwohl der Rohölpreis rückläufig ist.

Das Währungsanlagekonto, also die Geldanlage in einer anderen Währung (zu.B. US-Dollar, Schweizer Franken oder Englisches Pfund) ist folglich auch spekulativ zu bewerten, wenn man die Kriterien sehr streng auslegt, was Gottschalk macht. Es bleibt dem Anleger also bei keiner Anlageform erspart, sich zu informieren und die wahrscheinliche Marktentwicklung mit dem eigenen mittel- und langfristigen Finanzbedarf in Einklang zu bringen.

Die Argumente für den Goldkauf können Sie hier auf Gold-Kaufen.biz nachlesen, durch den WISO-Beitrag sehen wir uns in unserer Empfehlung eines Goldkaufs bestätigt.

PostHeaderIcon Euro-Rettungsschirm verfassungswidrig? Oder: Ein weiteres Argument pro Gold

Wer hätte das gedacht? Der hektisch durch das parlamentarische Verfahren bugsierte Euro-Rettungsschirm ist möglicherweise verfassungswidrig. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest ein Gutachten des renomierten Freiburger Centrums für Europäische Politik (CEP). Auf der Internetseite des CEP ist die Studie zwar noch nicht zu finden, aber die WELT zitiert exklusiv aus dem brisanten Report.

In der Studie soll unter anderem festgestellt werden, dass die Öffentlichkeit bezüglich der Ausgestaltung des Euro-Rettungsschirms in einigen Punkten getäuscht worden sei. Anders als behauptet sei der sogenannte Europäische Finanzierungsmechanismus beispielsweise nicht auf drei Jahre begrenzt, sondern „zeitlich unbefristet installiert“, schreibt der Autor Marcell Jeck laut WELT.

Eine unbefristete Hilfe? Das macht die von vielen Experten kritisierte Hau-Ruck-Aktion noch unseriöser. Oder anders ausgedrückt: Jedes Argument gegen den Euro ist ein Argument pro Gold!

Und es wird noch besser: Die Welt berichtet weiter: „In der Öffentlichkeit wurde verbreitet, dass die EU maximal 60 Milliarden Euro an Anleihen aufnehmen darf. In der Verordnung findet sich eine entsprechende Regelung jedoch nicht“, moniert der Jurist Marcell Jeck, der das brisante Gutachten erstellt hat. Er findet weitere Fehler: So hätte das Europäische Parlament dem Beschluss zustimmen müssen, was aber versäumt wurde. „Die Verordnung erfüllt damit nicht die vom EU-Recht gestellten formellen Voraussetzungen“, wird Jeck weiter zitiert.

Gegenwärtig ist die Situation am Goldmarkt übrigens so angespannt wie seit dem Oktober 2008 nicht mehr, als das europäische Währungssystem kurz vor dem Kollaps stand – wir erinnern uns. Die Nachfrage nach Gold kann auf verschiedene Wege verfolgt werden, in diesem interessanten Beitrag erfolgt eine Schätzung anhand des Suchvolumens, das die Suchmaschine Google veröffentlicht. Nach dem Peak im Oktober 2008 konnte im Mai 2010 ein weiteres rapides Ansteigen festgestellt werden.

Auch wenn das Suchvolumen nach Gold, Goldmünzen, Gold kaufen und ähnlichen Begriffen wieder etwas zurückgegangen ist (evtl. wirkt hier auch der WM-Effekt ein) – schon mittlere Schreckensnachrichten können hier wieder eine Trendumkehr bewirken. Der Jeck-Bericht dürfte dazu wohl zu speziell sein; kritische Anleger aber, die unsere Beiträge auf www.gold-kaufen.biz regelmäßig lesen, werden in ihrer Entscheidung pro Gold weiter gestärkt werden. Denn nur physisches Gold ist derzeit eine krisensichere Anlage.

Zusammenfassend gesagt: Es bleibt also spannend! Auch ein mögliches Fußball- Sommermärchen wird die deutschen Anleger nur kurz beruhigen, geschweige denn vom Goldkauf abbringen.

PostHeaderIcon Professor Charles Blankart: Nationales Sparen ist „für die Katz“

Der Berliner Professor für Öffentliche Finanzen Charles Blankart hat in einem Interview mit dem Handelsblatt (http://www.handelsblatt.com/politik/international/charles-blankart-top-oekonom-warnt-vor-bruesseler-wirtschaftsdiktatur;2602681) darauf hingewiesen, dass nationales Sparen in einer Transferunion der Euro-Staaten letztlich „für die Katz“ ist.

Dieser Aussage ist in vollem Umfang zuzustimmen. Denn es wurde im Rahmen der Diskussion um das so genannte Sparpaket der bundesdeutschen Regierung überhaupt nicht darüber diskutiert, dass eine Senkung der Defizitquote in Deutschland nur noch größere Begehrlichkeiten auf Seiten der PIIGS hervorrufen würde.

Mit anderen Worten: Je mehr die Bundesregierung das nationale Defizit senkt, desto besser wird seine – ohnehin schon hervorragende – Bonität. Die Kupons für deutsche Staatsanleihen werden also immer geringer. Es wird immer billiger für Deutschland, Schulden zu machen. Die Spreads im Vergleich mit den PIIGS werden tendenziell größer. Die Folge: Es wird immer mehr Druck auf Deutschland ausgeübt, Länder wie Griechenland, Portugal und Spanien – direkt oder indirekt – finanziell zu unterstützen.

Gewinner der neuen europäischen Transferunion sind also jene Länder, die am meisten Auslandsschulden angehäuft haben. Denn dieses im Ausland geliehene Geld wird wahrscheinlich nie wieder zurückgezahlt und wurde bereits – etwa in der Form von griechischen Luxus-Renten – verkonsumiert. Dennoch wird der Kredithahn dieser Länder aus politischen Gründen wohl vorerst nicht zugedreht. Zahlen hierfür muss der deutsche Steuerzahler – im Falle einer (Hyper-)inflation freilich auch der deutsche Sparer.

Verlierer der neuen europäischen Transferunion sind jene Staaten, die noch eine gute Bonität haben, denn diese werden noch stärker zur Kasse gebeten werden.

Professor Blankert hierzu:

„In einer Transferunion tritt zum innerdeutschen noch ein innereuropäischer Finanzausgleich. Im Endeffekt wird jeder versuchen, auf Kosten des jeweils Anderen zu leben.“

Fazit: Die deutsche Sparpolitik dürfte nicht im nationalen deutschen Interesse liegen.

PostHeaderIcon Goldboom – Banken erweitern Lager

Die enorme Nachfrage nach Gold, die durch die Krisen des europäischen Währungssystems und ständig neue Horrormeldungen angefeuert wird, bringt die Banken in Not: Neben temporären Engpässen bei der Lieferung von Goldbarren und Goldmünzen werden langsam auch die Lager zu klein. Denn das Gold muss schließlich an einem sicheren Ort deponiert oder zumindest zwischengelagert werden.

Lagerung von Gold (Foto: Bundesbank)

Lagerung von Gold (Foto: Bundesbank)

Auch wenn manche Anleger sich dazu entscheiden, das physische Gold keiner Bank anzuvertrauen und es in einem eigenen Tresor verwahren, so gibt es auch viele private Anleger, die den bequemeren Weg einer Bankaufbewahrung vorziehen und dort ein Schließfach anmieten. Grundlegende Gedanken zum Thema Lagerung von Gold finden Sie in unserem speziellen Beitrag zur Goldlagerung.

Institutionelle Anleger haben oft keine andere Möglichkeit, als ihre großen Goldbestände bei einem Bankhaus oder einem auf die Aufbewahrung von Edelmetallen spezialisierten Unternehmen zu deponieren.

Und aus diesen Gründen profitiert eine Branche ungemein vom anhaltenden Goldboom, wie die Financial Times Deutschland berichtet: Die „Banken bauen Goldbunker“ – nämlich Firmen, die auf den Bau und/oder Betrieb von Goldlagern spezialisiert sind. Weil die zu Zeiten des letzten Goldbooms in den 1970er Jahren entstandenen Bunkerkapazitäten in den letzten Jahren aus Kostengründen wieder reduziert wurden, müssen die Banken jetzt möglichst schnell geeignete Lagerstätten errichten, die zeitgemäßen Sicherheitsansprüchen gerecht werden.

Die US-Bank JP Morgan Chase öffnete erst kürzlich ein neues Goldlager in Singapur, und die FTD berichtet weiter, dass auch die Deutsche Bank erwägt, ein neues Goldlager zu errichten. Der Goldboom lässt also eine ganze Gold-Industrie prosperieren – samt der Nebenbereiche wie eben der Goldlagerung.

Unser Tipp: Wenn Banken in großem Umfang ihre Lagerkapazitäten für Gold ausweiten, ist dies ein klares Signal, dass der Goldboom noch lange nicht vorbei ist. Zudem verunsichern immer neue Horrormeldungen die privaten Anleger, aber auch institutionelle Anleger setzten vermehrt auf Gold. Erst heute wurde bekannt, dass die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit Griechenlands erneut massiv abgestuft hat – laut FAZ mit der Hinweis auf die „’beträchtlichen‘ makroökonomischen Risiken und Umsetzungsgefahren, die mit dem Hilfsprogramm im Zusammenhang stünden“. An Argumenten für den Goldkauf mangelt es derzeit wahrlich nicht…

PostHeaderIcon Bundesregierung spart halbherzig: Keine Beruhigung

Die Kürzungen von 80 Mrd. Euro bis 2014, die als Ergebnis der Klausursitzung der Bundesregierung beschlossen wurden, erregen derzeit die Gemüter. Insbesondere die Gewerkschaften haben scharfe Proteste angekündigt.

DGB-Chef Sommer sprach von einem Dokument der Perspektivlosigkeit und sozialen Schieflage. Die Einsparungen in der Arbeitsmarktpolitik werden dazu führen, dass die Arbeitslosigkeit steige, prognostizierte Sommer. Als eine „ungeheuren Kaltherzigkeit“ bezeichnete Ulrich Schneider, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbände, die Sparpläne der Bundesregierung.

Euro-Bär vor dem Finanzministerium in Berlin

Euro-Bär vor dem Finanzministerium in Berlin

Diese Liste ließe sich beliebig weiterführen, Protest von Sozialverbänden und aus der Opposition war schließlich auch zu erwarten. Aber selbst Christdemokraten haben ihre Zweifel, ob die nun beabsichtigen Kürzungen die richtige Antwort auf die Krise sind, in der Deutschland derzeit steckt.

Auf Tagesschau.de werden nahmhafte Ökonomen zitiert, die vor einer Dämpfung des Wachstums aufgrund des Sparpakets warnen, etwa der Chefvolkswirt der Deka-Bank, Ulrich Kater. Es ist also noch gar nicht sicher, ob dieses Projekt in seiner jetzt vorgestellten Form überhaupt Bestand haben wird. Zahlreiche Interessensgruppen werden versuchen, auf die anstehenden Gesetzesverfahren einwirken – und die Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel war, gelinde gesagt, auch schon einmal stärker.

Besteht überhaupt Hoffnung, dass die neuen Haushaltspläne tatsächlich die Chancen erhöhen, den verfassungsmäßig bis 2016 für den Bund vorgeschriebenen Verzicht auf eine Neuverschuldung, die sogenannte  Schuldenbremse, einzuhalten? Die eingesparte Summe von 80 Milliarden Euro erscheint nur auf den ersten Blick als ein „großer“ Betrag, entspricht sie doch ziemlich genau der diesjährigen Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte: Die Nettokreditaufnahme beläuft sich laut dem aktuellsten Monatsbericht des Finanzministeriums (Mai 2010) für das Jahr 2010 auf 80,4 Milliarden Euro. Zudem werden die nach den Plänen der Bundesregierung eingesparten 80 Milliarden Euro auch noch auf vier Jahre gestreckt, was die Summe doch erheblich relativiert.

Radikale Haushaltspläne sehen anders aus, so wird ein ausgeglichener Staatshaushalt auch in den nächsten Jahren nicht erreicht werden – und dadurch indirekt das Vertrauen in den Euro weiter schwinden. Zumal nach der immer noch andauernden Griechenland-Krise, die uns noch einige Jahre begleiten dürfte, schon die nächsten Südländer mit akuten Finanzmarktproblemen konfrontiert werden.

Keine Entwarnung also, Gold ist und bleibt das Mittel, mit dem man für die wahrscheinlichsten Zukunftsszenarien (Inklusive einer nicht unmöglichen Hyperinflation) am besten gewappnet ist.

Krisensicher
Können Sie das Wort "Krise" schon nicht mehr hören? Nach den immer noch andauernden Umbrüchen in Nordafrika und dem Nahen Osten könnten Erbeben, Tsunami und die Nukleare Katastrophe in Japan die gesamte Weltwirtschaft massiv nach unten reißen - und dadurch das Weltwährungssystem in die Knie zwingen. Gold als krisensichere Reservewährung ist hier eine alternative Anlageform, die äußerst krisensicher ist - was sich historisch belegen lässt. Kaufen Sie jetzt Gold und machen Sie Ihr Vermögen krisensicher.

Tipps:

Weiterführende Informationen rund um die private Geldanlage - nicht nur mit Gold-Bezug.