Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

PostHeaderIcon Goldkauf – Sparkasse oder online?

Das Goldkaufen ist eine Angelegenheit, mit der man sich in der Regel intensiver auseinandersetzt. Gold wird nicht spontan gekauft, und wer den Goldkauf ernsthaft und zur Sicherung seiens privaten Vermögens betreibt, der wird sich auch eine größere Menge an Anlagegold zulegen. Früher oder später stellt sich dann die Frage:  Soll ich Gold online kaufen oder ist der Gang zu einem Bankhaus vielleicht doch die bessere Wahl? Neben der Bank – etwa eine Sparkasse – steht möglicherweise auch ein lokaler Goldhändler als weitere Alternative zur Verfügung. Aber letztendlich muss man sich entscheiden, ob man eine so große Investition über den „neuen“ Kanal Internet realisieren möchte oder nicht.

In unserem Beitrag zum Thema Gold online kaufen haben wir einige gute Argumente geliefert, warum der Goldkauf über das Internet relativ risikofrei ist – zumindest nicht gefährlicher als der Einkauf in der Sparkasse. Und das Internet bietet weitere Vorteile – Online-Händler können nicht nur besser Konditionen bieten (mehr Gold für den Euro), sondern die Lieferung erfolgt auch diskret. Niemand erfährt also, dass Sie Gold gekauft haben!

Wir von Gold-kaufen.biz möchten unseren Lesern die Angst vor dem Goldkauf im Internet nehmen und Argumente für den Einstieg ins Gold liefern. Ganz gleich in welcher Größenordnung Sie investieren möchten – ob Sie sofort groß einsteigen und Goldbarren bestellen oder es Ihnen die eigenen finanziellen Möglichkeiten nur erlauben, einen Krügerrand zu kaufen: Wir hoffen, dass Ihnen unsere Seite weiterhilft.

Und machen Sie sich keine Sorgen über den derzeit hohen Goldpreis – der dürfte durchaus noch weiter steigen! Wenn Sie in den Beiträgen der vergangenen eineinhalb Jahre blättern werden Sie sehen, dass wir mit unseren Prognosen gar nicht so schlecht lagen.Und den Goldkauf bei der Sparkasse, den lassen Sie mal lieber Ihren Nachbarn machen.

Viel Erfolg bei Ihrem nächsten Goldkauf.

PostHeaderIcon Währungskrieg könnte Goldpreis auf 2000 Dollar treiben

Er steigt und steigt und steigt – der Goldpreis hat am vergangenen Donnerstag ein neues  Allzeithoch von 1365 US-Dollar je Feinunze erreicht. Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass der Aufwärtstrend beim Goldpreis als nachhaltig angesehen werden kann. Fragt sich nur: Wie weit kann der Goldpreis sich noch nach oben bewegen? Und wie sind die in den letzten Wochen immer wieder thematisierten „Währungskriege“ zwischen den großen Wirtschaftsmächten USA, China, Japan und der Euro-Zone in dieser Beziehung zu bewerten?

Währungskrieg als neuer Treiber für Goldpreis

Es wird nicht einfacher: Nachdem der Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise vor gut zwei Jahren dafür gesorgt hat, dass sich der Goldkauf zu einem Massenphänomen entwickeln konnte, heizte zuletzt die Schuldenproblematik einiger Euro-Staaten diese Entwicklung erneut an – Stichwort Griechenland-Krise. Diese Krise ist überhaupt noch nicht überwunden, auch wenn sie derzeit in den Medien vom ausbrechenden Währungskrieg überschattet wird.

Um die Zusammenhänge von US-Dollar-Kurs, Goldpreis und den Preisen, zu denen Käufer aus der Eurozone Gold kaufen zu verstehen, muss immer auch berücksichtigt werden, dass Gold in Dollar gehandelt wird. Kann man angesichts all dieser Einflussfaktoren überhaupt prognostizieren, wie sich der Goldpreis nun weiter entwickeln wird? Analysten der großen Banken versuchen es, denn dafür werden sie nun einmal bezahlt. Auch wenn es selbst Spezialisten schwerfällt, tragfähige Prognosen abzugeben, so sind diese in der Regel doch ein Fingerzeig, in welche Richtung es gehen sollte.

Die DZ-Bank hat sich gerade diesbezüglich positioniert, berichtet die WELT in einem ausführlichen Beitrag. Die DZ BANK Gruppe ist überigens ein Teil des genossenschaftlichen FinanzVerbundes, der rund 1.200 Volksbanken Raiffeisenbanken umfasst und, gemessen an der Bilanzsumme, eine der größten privaten Finanzdienstleistungsorganisationen Deutschlands ist. Hinter der DZ-Bank stehen also die Volksbanken und Raiffeisenbanken – und keine riskant spekulierenden Investmentbanken. In der WELT ist nachzulesen:

Die Jahresendprognosen für 2010 und 2011 wurden gerade auf 1450 beziehungsweise 1750 Dollar angehoben. Als Begründung werden etwa weitere, wohl schon im November startende geldpolitische Lockerungen (verstärkter Anleihenankauf ) der US-Notenbank genannt.

Und etwas später kommen die 2000 Dollar ins Spiel, als auf die Gefahr eines Wettlauf um die günstigste Währung“, an dem insbesondere die USA, Japan und China teilnehmen könnten hingewiesen wird. Auf diesen Währungskrieg hatte unlängst auch der IWF hingewiesen…

Ein solches Szenario wäre nach Ansicht der DZ Bank – und auch anderer Analysten – ein gutes Fundament für weiter steigende Goldpreise, wobei dann sogar Notierungen von „deutlich oberhalb von 2000 Dollar“ wahrscheinlich seien.

zitiert die WELT weiter. Der Währungskrieg könnte also der neue Treiber werden und den Goldpreis weiter nach oben katapultieren. Aber auch wenn hier eine internationale Einigung erzielt werden könnte, sieht die DZ-Bank wie oben beschrieben noch deutliches Wachstumspotential für den Goldpreis.

Unser Tipp: Nerven behalten und die eigenen Goldbestände jetzt nicht auflösen, sondern gegebenenfalls noch weiter Gold kaufen. Die Gold-Rally ist noch lange nicht zu Ende. Physisches Gold (Anlagegold, natürlich keine Sammlermünzen!) gehören in jedes private Depot.

PostHeaderIcon Aufwärtstrend beim Gold ist nachhaltig

Wie lange kann das noch so weiter gehen? Der Aufwärtstrend beim Gold ist nachhaltig – seit 10 Jahren ist er klar erkennbar und es gibt gewichtige Argumente, dass es auch in den nächsten 10 Jahren so weiter gehen müsste.

Der Anlageberater und Buchautor Manfred Gburek, der unter anderem das „Goldbuch“ geschrieben hat, geht in einer seiner Geld-Geklimper-Kolumnen in der Wirtschaftswoche auf solche langfristigen Trends ein.

Gburek weist in seinem Beitrag darauf hin, dass die Inflation grundsätzlich ein Kaufmotiv für Gold oder Silber sei. Sofort stellt er aber die Frage, welche Inflation hierbei ausschlaggebend sei – schließlich gebe es sehr unterschiedliche Berechnungsmethoden wie ein Index globaler Inflationsraten, der (seiner Meinung nach veraltete) harmonisierte europäische Verbraucherpreisindex, Inflationsziele von Zentralbanken, Hyperinflation und noch weitere Arten.

Manfred Gburek zitiert auch den ehemaligen US-Notenbankpräsidet Alan Greenspan mit dessen Einschätzung, dass der Goldpreis diese (Inflations-) Erwartungen widerspiegelt – um sofort auf die Problematik hinzuweisen, wie der seit 10 Jahren steigende Goldpreis mit den (wie auch immer berechneten) moderaten Preissteigerungen in Einklang gebracht werden kann.

Er präsentiert mehrere mögliche Antworten, von denen er diese hier für letzendlich am vernünftigsten ansieht:

Die Inflation kommt später, dann aber umso gewaltiger, sodass die bisherige exponentielle Entwicklung des Goldpreises genau dies vorweg nimmt.

Wie lange wird der Aufwärtstrend beim Gold noch anhalten?

Wie hoch kann der Goldpreis noch steigen? Gburek möchte sich hier nicht auf eine Zahl festlegen und verweist darauf, dass solche Preisziele „implizieren würden, dass die durch die extrem hohen Schulden ausgelöste spätere Inflation von einem Tag auf den nächsten zu stoppen sei.“

Ein solcher „Stop“, auch im Rahmen einer konzertierten Aktion, sei aber unrealistisch. Vielmehr würde die einmal losgetretene Inflationslawine soweit fortlaufen,

…bis die Schulden durch ihn, also durch die Geldentwertung, getilgt sind. So etwas gab es in vergangenen Epochen schon hundertfach, allerdings noch nie global. Umso wichtiger sind – immer noch – Anlagen in Gold und Silber als Schutz.

Eine wirklich lesenswerte Kolumne in der Wirtschaftswoche – wer noch Zweifel hat, ob man auch jetzt noch in Gold investieren sollte, wird nach der Lektüre von Manfred Gbureks Argumenten zu einem Gold-Fan werden.

Übrigens: Wussten Sie, dass die Chinesenn zwischen August 2009 und August 2010 sage und schreibe 143 Tonnen Gold gekauft haben? 2008 waren es noch 17 Tonnen, wobei Chinas Regierung ihre Bürger derzeit verstärkt, in Gold zu investieren, so in einem anderen WiWo-Beitrag nachzulesen. Dort hat man bereits erkannt, in welche Richtung sich der Zug bewegt – und die Regierung unterstützt dies sogar, was in Europa zumindest derzeit noch undenkbar wäre.

PostHeaderIcon Goldpreis ist nicht zu stoppen!

Die Rally geht weiter – der Goldpreis steigt von einem Kurshoch zum nächsten. Gestern notierte der Goldpreis bei einem Rekordwert von 1274,75US-Dollar je Feinunze Gold. Macht es jetzt noch Sinn, in Gold einzusteigen? Oder ist das Edelmetall bereits zu teuer geworden?

Die grundsätzlichen Überlegungen, die zu einem Investment in Gold bewegen, beziehen sich nicht nur auf eine zu erhoffende Steigerung des Goldpreises. Gold ist derzeit nicht zuletzt deshalb so begehrt, da es als krisensichere Ersatzwährung fungiert – anders als im Falle von Papiergeld stellt der Kauf eines Goldbarren den Erwerb eines „echten“ Wertes dar, Gold war historisch erwiesen immer ein anerkanntes und wertbeständiges Zahlungsmittel.

Aber natürlich ist die Prognose über die weitere Entwicklung des Goldpreises nicht uninteressant. Die Börsenredaktion der ARD zitiert in einem aktuellen Beitrag die Experten der DZ Bank sowie einen Analysten der Deutsche Bank:

So verkündeten die Experten der DZ Bank am Dienstag: „Wir halten unverändert an unserer positiven Prognose von 1.350 Dollar per Jahresende fest.“ Dan Brebner, Analyst der Deutschen Bank in London, der in diesem Jahr bislang mit den treffsichersten Prognosen aufwartete, ist sogar noch optimistischer.

Brebner geht davon aus, dass der Goldpreis weiter steigen und im vierten Quartal durchschnittlich bei 1.400 Dollar notieren wird. Im kommenden Jahr dürfte das Edelmetall die nächste Hundertermarke durchbrechen und einen Preis von 1.550 Dollar je Feinunze erreichen.

Zwei voneinander unabhängige Meinungen, die einen weiter steigenden Goldpreis sehen. Ein Treiber für den steigenden Goldpreis ist die globale Angst vor dem sogenannten „Double-Dip“, also ein erneuter Rückfall in eine wirtschaftliche Rezession nach den zuletzt erfreulicheren Zahlen.

Daneben flüchten viele Anleger aus dem Euroraum in Gold, da sie dort mit einer neuen Bankenkrise. Neben den Preisen für Edelmetall steigen auch die Kurse von japanischem Yen und Schweizer Franken, die von den verängstigten Anlegern ebenfalls als sichere Häfen angesehen werden.

Ein weiterer Faktor, der den Goldpreis weiter nach oben treiben könnte, ist auf der Angebotseite zu finden. Die Goldproduktion russischer Minen in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 5,9 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres gelegen.

Der Goldpreis dürfte also noch weiter steigen.

PostHeaderIcon Goldpreis – was aktuell wirklich passiert

Der Goldpreis – ein wichtiger Faktor, von dem man eine Entscheidung für oder gegen den Goldkauf abhängig macht, ist der Goldpreis. Dieser hat, nach einer sehr lange andauernden Aufwärtsbewegung, in den letzten Wochen einige Kapriolen gedreht.

Lag der Goldpreis im Monat Juni noch stabil über der 1000er-Marke, so sackte er in den letzten Wochen deutlich ab: Der Schlußkurs notierte gegen Monatsende nur noch um die 900 Euro je Feinunze Gold. Die Grafik zeigt die Goldpreis-Entwicklung in Euro seit Mitte Mai 2010. Wie kam es nun zum jähen Absturz?

Der Goldpreis in Euro

Presseberichte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – Die Unsicherheit verschwindet nicht und der Financial Times Deutschland – mysteriöse Goldgeschäfte klären sich auf deuten darauf hin, dass der Wertverlust des Goldes im letzten Monat auf ein Goldgeschäft der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zurückzuführen ist. Zahlreiche und nahmhafte Großbanken brachten bei der BIZ im ersten Quartal 346 Tonnen Gold ein, um sich von dem Spitzeninstitut der Zentralbanken Dollars zu leihen.

Diese große Menge an Goldbewegungen, die in Form von Swap-Transaktionen stattfand, entspricht knapp 60 Prozent der globalen Goldfördermenge im ersten Quartal dieses Jahres – kein Wunder, dass der Goldpreis unter Druck geriet, als diese Meldung bekannt wurde.

Die Gefahr, dass klamme Länder – hier denkt man natürlich an erster Stelle an die vier schwachen Südeuropäer Griechenland, Portugal, Spanien und Italien – ihre Goldreserven verhökern (müssen), hängt zudem wie ein Damoklesschwert über dem Goldpreis. Dies könnte andererseits dazu führen, dass private und institutionelle Anleger in Panik geraten und alles auf die Karte Goldkauf setzen. Es bleibt also spannend…

PostHeaderIcon Goldkauf – ZDF-Beitrag bei WISO

In der gestrigen WISO-Sendung des ZDF wurde unter anderem auf das Thema Goldkauf eingegangen. Finanzexperte Arno Gottschalk referierte in der Sendung zu verschiedenen Anlageformen und über deren Krisensicherheit. Auch im Internet konnten die Zuschauer der beliebten ZDF-Sendung Fragen an den Experten stellen – und das Interesse an Gold als krisensichere Form der Geldanlage war am größten.

Das ZDF-Magazin WISO

Das ZDF-Magazin WISO - immer interessant (Grafik: ZDF)

In einem ausführlichen Interview zum Goldkauf geht Gottschalk auf einige Punkte ein, die wir Ihnen auch hier immer wieder ans Herzen legen möchten. So etwa, dass sich die Investition in Gold nur lohnt, wenn Sie Anlagegold kaufen, und eben keine Sammlermünzen. Auch sollte die Anlage nicht zu klein sein, bei Kleinstanlagen zahlen Sie, umgerechnet auf das Gold, das Sie erhalten, logischerweise den höchsten Preis.

Wir empfehlen entweder eine Anlage in einer anerkannten Goldmünze wie dem Krügerrand oder dem Wiener Philharmoniker oder gleich den Kauf von Goldbarren.

Aber zurück zum WISO-Interview: Gottschalk weist durchaus auch auf kritische Punkte hin, die man beim Kauf von Gold zu berücksichtigen hat.

Gold ist kein sicherer Schutz vor einer Geldentwertung, sondern ein spekulatives Investment. Wenn die Unsicherheit an den Finanzmärkten anhält, wird der Kurs sicherlich noch steigen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass der Goldpreis nach spekulativen Blasen sehr schnell in die Tiefe rauschen kann.

In der Tat ist Gold auch (nicht ausschließlich) ein spekulatives Element – aber das gilt auch für jede andere Anlageform. Immobilien können an Wert verlieren (Stichwort Bevölkerungsrückgang und Entvölkerung weiter Regionen, wie jetzt bereits in Ostdeutschland zu beobachten), Aktien können durch Crashs abgewertet werden, auch „Geld“ ist eine Ware, die gehandelt wird und die international gesehen an Wert verlieren kann – was dann auch Auswirkungen auf die Kaufkraft mit sich bringt – derzeit am starken Dollar und den steigenden Benzinpreisen zu erkennen, obwohl der Rohölpreis rückläufig ist.

Das Währungsanlagekonto, also die Geldanlage in einer anderen Währung (zu.B. US-Dollar, Schweizer Franken oder Englisches Pfund) ist folglich auch spekulativ zu bewerten, wenn man die Kriterien sehr streng auslegt, was Gottschalk macht. Es bleibt dem Anleger also bei keiner Anlageform erspart, sich zu informieren und die wahrscheinliche Marktentwicklung mit dem eigenen mittel- und langfristigen Finanzbedarf in Einklang zu bringen.

Die Argumente für den Goldkauf können Sie hier auf Gold-Kaufen.biz nachlesen, durch den WISO-Beitrag sehen wir uns in unserer Empfehlung eines Goldkaufs bestätigt.

PostHeaderIcon Euro-Rettungsschirm verfassungswidrig? Oder: Ein weiteres Argument pro Gold

Wer hätte das gedacht? Der hektisch durch das parlamentarische Verfahren bugsierte Euro-Rettungsschirm ist möglicherweise verfassungswidrig. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest ein Gutachten des renomierten Freiburger Centrums für Europäische Politik (CEP). Auf der Internetseite des CEP ist die Studie zwar noch nicht zu finden, aber die WELT zitiert exklusiv aus dem brisanten Report.

In der Studie soll unter anderem festgestellt werden, dass die Öffentlichkeit bezüglich der Ausgestaltung des Euro-Rettungsschirms in einigen Punkten getäuscht worden sei. Anders als behauptet sei der sogenannte Europäische Finanzierungsmechanismus beispielsweise nicht auf drei Jahre begrenzt, sondern „zeitlich unbefristet installiert“, schreibt der Autor Marcell Jeck laut WELT.

Eine unbefristete Hilfe? Das macht die von vielen Experten kritisierte Hau-Ruck-Aktion noch unseriöser. Oder anders ausgedrückt: Jedes Argument gegen den Euro ist ein Argument pro Gold!

Und es wird noch besser: Die Welt berichtet weiter: „In der Öffentlichkeit wurde verbreitet, dass die EU maximal 60 Milliarden Euro an Anleihen aufnehmen darf. In der Verordnung findet sich eine entsprechende Regelung jedoch nicht“, moniert der Jurist Marcell Jeck, der das brisante Gutachten erstellt hat. Er findet weitere Fehler: So hätte das Europäische Parlament dem Beschluss zustimmen müssen, was aber versäumt wurde. „Die Verordnung erfüllt damit nicht die vom EU-Recht gestellten formellen Voraussetzungen“, wird Jeck weiter zitiert.

Gegenwärtig ist die Situation am Goldmarkt übrigens so angespannt wie seit dem Oktober 2008 nicht mehr, als das europäische Währungssystem kurz vor dem Kollaps stand – wir erinnern uns. Die Nachfrage nach Gold kann auf verschiedene Wege verfolgt werden, in diesem interessanten Beitrag erfolgt eine Schätzung anhand des Suchvolumens, das die Suchmaschine Google veröffentlicht. Nach dem Peak im Oktober 2008 konnte im Mai 2010 ein weiteres rapides Ansteigen festgestellt werden.

Auch wenn das Suchvolumen nach Gold, Goldmünzen, Gold kaufen und ähnlichen Begriffen wieder etwas zurückgegangen ist (evtl. wirkt hier auch der WM-Effekt ein) – schon mittlere Schreckensnachrichten können hier wieder eine Trendumkehr bewirken. Der Jeck-Bericht dürfte dazu wohl zu speziell sein; kritische Anleger aber, die unsere Beiträge auf www.gold-kaufen.biz regelmäßig lesen, werden in ihrer Entscheidung pro Gold weiter gestärkt werden. Denn nur physisches Gold ist derzeit eine krisensichere Anlage.

Zusammenfassend gesagt: Es bleibt also spannend! Auch ein mögliches Fußball- Sommermärchen wird die deutschen Anleger nur kurz beruhigen, geschweige denn vom Goldkauf abbringen.

PostHeaderIcon Professor Charles Blankart: Nationales Sparen ist „für die Katz“

Der Berliner Professor für Öffentliche Finanzen Charles Blankart hat in einem Interview mit dem Handelsblatt (http://www.handelsblatt.com/politik/international/charles-blankart-top-oekonom-warnt-vor-bruesseler-wirtschaftsdiktatur;2602681) darauf hingewiesen, dass nationales Sparen in einer Transferunion der Euro-Staaten letztlich „für die Katz“ ist.

Dieser Aussage ist in vollem Umfang zuzustimmen. Denn es wurde im Rahmen der Diskussion um das so genannte Sparpaket der bundesdeutschen Regierung überhaupt nicht darüber diskutiert, dass eine Senkung der Defizitquote in Deutschland nur noch größere Begehrlichkeiten auf Seiten der PIIGS hervorrufen würde.

Mit anderen Worten: Je mehr die Bundesregierung das nationale Defizit senkt, desto besser wird seine – ohnehin schon hervorragende – Bonität. Die Kupons für deutsche Staatsanleihen werden also immer geringer. Es wird immer billiger für Deutschland, Schulden zu machen. Die Spreads im Vergleich mit den PIIGS werden tendenziell größer. Die Folge: Es wird immer mehr Druck auf Deutschland ausgeübt, Länder wie Griechenland, Portugal und Spanien – direkt oder indirekt – finanziell zu unterstützen.

Gewinner der neuen europäischen Transferunion sind also jene Länder, die am meisten Auslandsschulden angehäuft haben. Denn dieses im Ausland geliehene Geld wird wahrscheinlich nie wieder zurückgezahlt und wurde bereits – etwa in der Form von griechischen Luxus-Renten – verkonsumiert. Dennoch wird der Kredithahn dieser Länder aus politischen Gründen wohl vorerst nicht zugedreht. Zahlen hierfür muss der deutsche Steuerzahler – im Falle einer (Hyper-)inflation freilich auch der deutsche Sparer.

Verlierer der neuen europäischen Transferunion sind jene Staaten, die noch eine gute Bonität haben, denn diese werden noch stärker zur Kasse gebeten werden.

Professor Blankert hierzu:

„In einer Transferunion tritt zum innerdeutschen noch ein innereuropäischer Finanzausgleich. Im Endeffekt wird jeder versuchen, auf Kosten des jeweils Anderen zu leben.“

Fazit: Die deutsche Sparpolitik dürfte nicht im nationalen deutschen Interesse liegen.

Krisensicher
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Tipps:

Weiterführende Informationen rund um die private Geldanlage - nicht nur mit Gold-Bezug.