Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

PostHeaderIcon Erklärung von Frank Schäffler MdB zum sogenannten Euro-Stabilisierungsgesetz

Wir möchten Sie gerne auf die Erklärung des Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler (FDP-Fraktion) hinweisen, mit der er schriftlich seine Ablehnung des sogenannten Euro-Stabilisierungsgesetz begründet. Hier die unkommentierte Originalfassung:

Schriftliche Erklärung des Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler
am 21. Mai 2010


Erklärung gemäß Paragraph 31 GO des Deutschen Bundestages

Wir entscheiden gleich über das sogenannte Euro-Stabilisierungsgesetz. Dieses Gesetz ist einmalig in der deutschen Geschichte. Diese Einmaligkeit veranlasst mich, von meinem parlamentarischen Recht Gebrauch zu machen, mein Abstimmungsverhalten vor dem Deutschen Bundestag zu begründen.

Ich werde dem vorliegenden Gesetzentwurf nicht zustimmen. Denn dieses Gesetz ist kein Rettungspaket für den Euro und Europa. Das vereinte Europa ist von seinen Gründungsvätern Konrad Adenauer, Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide De Gasperi und anderen als ein Hort der Freiheit gegen alle Formen von Diktatur, Unfreiheit und Planwirtschaft erträumt worden.

Das heutige Europa ist auf dem Weg in die monetäre Planwirtschaft und den politischen Zentralismus. Die Gründungsväter Europas wollten ein Europa des Rechts und der Rechtsstaatlichkeit. Die heutigen Regierungen des Euro-Raums, die EU-Kommission und die EZB verabreden sich hingegen zum kollektiven Rechtsbruch, obwohl die EU-Kommission als Hüterin der Verträge und die nationalen Regierungen zum Schutz des Rechts verpflichtet sind.

Es gibt Alternativen zum derzeitigen planwirtschaftlichen und rechtswidrigen Handeln der europäischen Regierungen und der EU-Kommission. Planwirtschaft und Rechtsbruch sind nicht alternativlos. Wir müssen uns jedoch trauen, die Alternativen zu bedenken, zu wählen und anschließend mutig umzusetzen. Vor allem müssen wir anfangen, die heute wieder vielfach geschürte Angst vor der Freiheit zu bekämpfen.

Dieser Kampf beginnt mit einem freien Denken: Wir müssen uns trauen, die Ursachen unserer Finanz- und Überschuldungskrise zu benennen.

Die Hauptursache unserer Finanz- und Überschuldungskrise von Staaten und Banken liegt in der Geld- und Kreditschöpfung aus dem Nichts und der Möglichkeit, staatliches ungedecktes Zwangspapiergeld unbegrenzt vermehren zu können. Ohne diese Alchemie des Geldes hätte kein weltweites Schneeballsystem aus ungedeckten zukünftigen Zahlungsverpflichtungen entstehen können.

Dieses Schneeballsystem ist nur möglich, weil der Staat aus Gründen der leichteren Finanzierung von Staatsausgaben den Banken Privilegien verliehen hat, die gegen die Grundprinzipien jeder marktwirtschaftlichen Ordnung verstoßen. Zum einen handelt es sich um das Teilreserveprivileg, mit dem die Geschäftspraktik der Geld- und Kreditschöpfung legalisiert worden ist.

Zum anderen wurde durch die Gründung von Zentralbanken der Zusammenhang von Haftung und Entscheidung für den Bankensektor außer Kraft gesetzt. Zentralbanken wird die Hauptaufgabe zugewiesen, als Kreditgeber letzter Hand die Insolvenz von Banken zu verhindern. Eine Marktwirtschaft ohne Insolvenzrichter ist jedoch keine Marktwirtschaft. Zudem zerstören Zentralbanken durch ihre Zinspolitik das Preissystem von Gesellschaften.

Deshalb wird diese Art der Marktwirtschaft ständig von Krisen (boom and bust) heimgesucht. Die marktwirtschaftlichen Selbstreinigungs- und Lenkungskräfte sind durch staatlichen Zwang im höchst wichtigen Finanzbereich weitgehend außer Kraft gesetzt. Die Vorschläge für neue Finanzmarktsteuern sind deshalb ein Ablenkungsmanöver, das vom eigentlichen Problem unserer Geldordnung ablenken soll.

Darüber hinaus führt dieses Geldsystem fast zwangsläufig zur Überschuldung von Staaten und Banken, die sich in diesem Prozess gegenseitig decken, stützen und erpressen. Die Erpressung lautet: Werden die Zahlungen für uns eingestellt, fällt das gesamte Finanzsystem zusammen.

Ich stimme dem vorliegenden Gesetz nicht zu. Dieses Gesetz verstößt gegen europäisches Recht. Die Institutionen, die zum Schutz des Rechts verpflichtet sind, erfüllen ihre Aufgabe nicht. Zweitens wird durch diesen Rechtsbruch nicht der Euro gerettet, sondern zerstört. Und drittens wird die Überschuldungskrise von Staaten und Banken durch dieses sogenannte Rettungspaket nicht entschärft, sondern verschärft.

Durch diese Maßnahmen lösen wir unsere derzeitigen Probleme nicht. Was wir zur Lösung unser derzeitigen Probleme in Europa brauchen, ist eine neue Geldordnung, eine marktwirtschaftliche Geldordnung und nicht Planwirtschaft.

Deshalb sage ich: Nein!

PostHeaderIcon Goldmünzen ausverkauft?

Wenn Sie Ihr Geld immer noch nicht in Sicherheit gebracht haben, wird die Zeit knapp. Goldmünzen sind in vielen Shops ausverkauft.

Die Nachfrage nach Goldanlagemünzen ist enorm angestiegen. Viele Händler haben mittlerweile erhebliche Lieferschwierigkeiten. Der Verkaufspreis für eine Goldunze hat in vielen Shops schon die magische Marke von 1.000 Euro überschritten. Das ist ein Warnsignal erster Güte. Der Markt wechselt in den Panik-Modus.

Unterdessen wird der Euro gegenüber dem Dollar immer schwächer. Der Wechselkurs EUR/USD liegt aktuell unter 1,27.

Dies liegt auch an der neuen Politik der EZB, die sich von ihrem obersten Ziel – der Geldwertstabilität – verabschiedet hat, akzeptiert die EZB doch nunmehr griechische Regierungs-Anleihen („Junk-Bonds“) als Sicherheit. Zudem wird bereits erwogen, dass die Zentralbank selbst griechische Regierungs-Bonds kauft. Dies wäre nichts anderes als das Drucken von Geld.

Fazit: Es kristallisiert sich immer mehr heraus, wovor wir seit vielen Monaten warnen: Es wird in puncto Euro zu dramatischen Änderungen kommen, möglicherweise schon in den nächsten Wochen oder Monaten. Im Zuge einer Währungsreform oder einer Hyperinflation könnten Anlagen, die auf Euro lauten verloren gehen: Lebensversicherungen, Festgeld, Zertifikate (Inhaber-Schuldverschreibungen), Sichteinlagen etc.

Got Gold?
Tipp: Wo kann man jetzt in Deutschland noch Goldmünzen kaufen? Natürlich sind nicht alle Shops „leergekauft“ einige liefern immer noch Goldmünzen online aus.

PostHeaderIcon Und noch ein Pleite-Kandidat: Spanien

Auch Spanien Pleite-Kandidat

Die Ratingagentur Standard & Poor´s hat nun auch die Bonität Spaniens herabgestuft. Die neue Note lautet nun AA. Der Ausblick ist weiter „negativ“.

Im Gegensatz zu einem Bail-out von Griechenland, wäre eine Rettung von Spanien nicht mehr zu finanzieren. Möglicherweise sind die Tage des Euro bald gezählt. Es könnte ganz schnell gehen. Das Alternativszenario: Eine weitere Stützung der PIGS durch die „Geber-Länder“, bis auch diese ihre Bonität verspielt haben werden.

In jedem Fall sollten Sie Ihr Vermögen so schnell wie möglich in Sicherheit bringen und Gold kaufen. Gefährlich sind vor allem Festgeldanlagen, hohe Sichteinlagen, Lebensversicherungen, Bausparverträge und Barvermögen. Hier droht ein „haircut“, d.h. der (partielle) Vermögensverlust.

PostHeaderIcon Portugal: der nächste Kandidat für einen Staatsbankrott

Die Ratingagentur S & P hat die Kreditwürdigkeit Portugals um zwei Stufen auf A- herabgestuft. Der Ausblick wurde auf „negativ“ gesetzt. Damit zeichnet sich ab, dass es wohl die Portugiesen sein werden, die demnächst an die Türen der „Geber-Länder“ klopfen werden, um – nach dem Vorbild Griechenlands – nach Milliarden-Krediten zu fragen.

Griechenland wurde im Übrigen gleich um drei Stufen auf BB+/B heruntergestuft. Für Staatsanleihen mit zweijähriger Laufzeit gab es zeitweise einen Kupon von sagenhaften 18,71 %. Auch für Credit Default Swaps (Kreditausfallversicherungen) verteuerten sich dramatisch.

Aus aktuellem Anlass hier noch einmal unser Fazit vom 13. April: Der Rubikon ist mit dem Hilfspaket (für Griechenland) endgültig überschritten. Nun wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis andere Staaten um Hilfe bitten werden. Und man wird es ihnen dann nicht mehr verweigern können. Das ganze Spiel wird wohl so lange gehen, bis die „Geber-Länder“ selbst ihre Kreditwürdigkeit verspielt haben. Mit anderen Worten: Erst wenn Deutschland, Österreich, Luxemburg & co. pleite sind, wird das System zusammenbrechen.

PostHeaderIcon Anmerkungen zur Griechenland-Hilfe

Sechs Anmerkungen zur Griechenland-Hilfe:

  1. Es wäre absurd, wenn Länder wie Portugal oder Spanien der griechischen Regierung Kredite gewähren würden. Denn diese Länder werden selbst die nächsten Kandidaten für Milliarden-Kredite sein.
  2. Die Kredite werden aller Voraussicht nach nie getilgt werden. Denn wenn die Griechen jetzt schon Probleme haben, die Kredite zu bedienen, wird es mit noch höheren Schulden und einer zu erwartenden Rezession noch schwieriger werden.
  3. Wahrscheinlich könnte eine Refinanzierung nur über neue Kredite, die dann wohl noch höher wären, erfolgen. Wer soll dann die neuen Kredite gewähren? Kurz: Griechenland ist Fass ohne Boden. Zudem werden die Griechen auf Schuldenerlasse oder eine Hyperinflation spekulieren.
  4. Wenn Deutschland für Griechenland – und wahrscheinlich demnächst für Spanien und Portugal – bürgen muss, wird auch die Bonität Deutschlands schlechter. Kleinste Änderungen der Kupons für deutsche Staatsanleihen führen aber zu Mehrkosten in Milliardenhöhe.
  5. Wie schon in früheren Artikeln geschrieben, wird das Spiel schlimmstenfalls so lange gehen, bis Deutschland selbst pleite ist. Bis dahin werden aber Milliardensummen aus Deutschland abfließen. Und es werden dann jene Länder die Gewinner sein, die sich möglichst hoch beim Ausland verschuldet haben und dieses Geld aber nicht mehr zurückzahlen. Die Verlierer sind dann die Gläubiger.
  6. Fazit: Es ist eine Spirale in Gang gesetzt worden, die nur noch mit einer Hyperinflation, einer Währungsumstellung oder einer Währungsreform enden kann. In jedem Fall sollten Sie Ihr Vermögen mit einer adäquaten Menge an Anlagemünzen und/oder Goldbarren absichern.

PostHeaderIcon Staatspleite: Griechenland beantragt Milliarden

Griechenland kapituliert vor den Märkten. Regierungschef Giorgos Papandreou hat an diesem Freitag die Euro-Partnerländer und den Internationalen Währungsfonds (IWF) offiziell gebeten, sein Land mit Finanzhilfen zu unterstützen. Sein halbherziges Sparprogramm, das in Griechenland auf massiven Protest stieß, konnte die internationalen Finanzmärkte nicht davon überzeugen, dass die Griechen ihre Finanzen wieder in den Griff bekommen würden.

Giorgos Papandreou (Quelle: www.papandreou.gr)

Giorgos Papandreou (Quelle: www.papandreou.gr)

Folgerichtig verschlechterte sich die Lage des Landes immer weiter – es konnte nur zu immer höheren Zinsen Kredite an den Finanzmärkten aufnehmen. Während die deutschen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren seit Dezember 2009 bezüglich der Verzinsung stabil blieben, nahm diese bei griechischen Anleihen  seitdem massiv zu – die Zinsdifferenz wuchs. Auch im vergangenen Jahr waren die Zinserträge für griechische Staatsanleihen ca. 1,5 Prozentpunkte über den deutscher Papiere. Doch seit Dezember wuchs dieser „Angstaufschlag“ so massiv an, dass die griechischen Staatsanleihen dem risikofreudigen Anleger jetzt über 7 Prozent Rendite einbringen – eventuell, denn es beginnen jetzt Diskussionen, wie man die Geldanleger an dem Hilfspaket für die Griechen „beteiligt“, d.h. die Staatsanleihen abwerten kann.

Deutschland 3 Prozent, Griechenland 7 Prozent (und wachsend): In der guten alten Zeit der Deutschen Mark und der griechischen Drachme hätte die griechische Zentralbank einfach eine Abwertung ihrer unter Druck geratenen Währung iniziiert bzw. die Märkte hätten diese selbst realisiert. Flankiert von internationalen Institutionen hätte man seinerzeit auf diese Weise auch die heimische Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen und den Handel positiv beeinflussen können (Abnahme der Importe, Zunahme der Exporte).

Im Euro-Raum ist dies nicht möglich. Das massive Staatsdefizit Griechenlands musste letztlich dazu führen, dass der kleine Staat, den der FDP-Politiker Frank Schäffler in der BILD-Zeitung bereits als „Fass ohne Boden“ bezeichnet, alleine von deutscher Seite aus bis Ende 2012 mit 30 Milliarden Euro an Krediten gestützt werden wird. Danach, so Schäffler, kann es noch mehr werden.

SPD-Fraktionschef Steinmeier unterstellt der Bundeskanzlerin, das wahre Ausmaß der Griechenland-Kredite erst nach den anstehenden Wahlen in NRW bekanntgeben zu wollen und dringt auf ein schnelles Handeln.

Die Griechenland-Rettung erreicht damit eine neue Dimension – und könnte zu einem Andauern des Gold-Booms führen, der gerade durch die Schwäche des Euros angefeuert wird. In Griechenland werden unterdessen die Konten geleert – ein nicht unerheblicher Teil des Gelder dürfte aus Angst vor einem Bankencrash in Gold investiert werden. Gold ist die ultimative Absicherung bei einem möglichen Zusammenbruch des Bankensektors. Dieser könnte in Griechenland bald anstehen. Aber auch aus deutscher Sicht sollte man nicht zu sehr in die Stabilität des Euro vertrauen – nach Griechenland könnten weitere, bedeutendere Staaten in Zahlungsprobleme geraten. Und eine Währung ist immer nur so stabil wie die Volkswirtschaften, die dahinter stehen.

Investieren Sie in sicheres Gold – kaufen Sie Gold und machen Sie Ihr privates Vermögen (zumindest einen Teil davon) krisenfest. Möglicherweise erzielen Sie durch den steigenden Goldpreis auch noch einen attraktive Gewinn.

PostHeaderIcon Griechenland-„Rettung“: ein schwarzer Tag für den Steuerzahler

Nun kommt es doch dazu, womit im Grunde genommen jeder aufgeklärte Zeitgenosse rechnen musste: der deutsche – und natürlich der österreichische – Steuerzahler wird Milliarden-Summen für Kredite an Griechenland aufbringen müssen. Kredite, die möglicherweise nie getilgt werden. Noch vor wenigen Wochen hieß es aus dem Bundeskanzleramt:

Niemand hat die Absicht, Griechenland deutsche Steuergelder zu geben.

Die ganze Situation ist ja auch so grotesk, weil die „Geber“-Länder mehrheitlich selbst kein Geld haben und die Kreditsumme an den Kapitalmärkten – durch die Ausgabe von Bonds – beschaffen müssen. Mit anderen Worten: Der (hoch verschuldete) deutsche und österreichische Staat muss Geld für den noch höher verschuldeten griechischen besorgen.

Die Flagge Griechenlands

Die Flagge Griechenlands

Interessant ist auch, dass in Deutschland anscheinend wieder Geld in schier unbegrenztem Volumen zur Verfügung steht: für Griechenland, versteht sich. Auf der anderen Seite war doch für Steuersenkungen im Inland angeblich kein Geld da ist. Auch ist angeblich kein Geld da für kommunale Schwimmbäder oder für die Instandhaltung von Straßen. Frühverrentungen sind ebenfalls angeblich unbezahlbar. Ja, selbst in manchen Schulen fehlt es an dem Nötigsten.

Die „Rettung“ wäre ja noch nachvollziehbar, wenn der griechische Staat durch externe Risiken, wie Naturkatastrophen, in Schwierigkeit geraten wäre. Dem ist aber nicht so, sondern es ist eine betrügerische Politik im ganz großen Stil betrieben worden. Ansonsten wären die Griechen ja gar nicht in die Euro-Zone aufgenommen worden.

Hinzu kommt eine ebenso generöse wie unverantwortliche Sozialpolitik: In Griechenland beträgt das Rentenniveau unglaubliche 96 % der Brutto-Einkommen, und es haben in der Vergangenheit 35 Jahre Erwerbstätigkeit für das Recht auf die maximale Rente ausgereicht. Die Steuerquote ist extrem niedrig, und der Beamtapparat ist dramatisch aufgebläht. 14 Monatsgehälter sind die Regel, mitunter sind es auch 16.

Dies alles wird jetzt noch belohnt, und den Griechen wird noch nicht einmal zugemutet um Hilfen zu bitten. Nein, die griechische Regierung hat mehrmals betont, man wolle definitiv nicht um Hilfen bitten, sondern schaffe es aus eigener Kraft.

Fazit: Der Rubikon ist mit dem Hilfspaket endgültig überschritten. Nun wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis andere Staaten um Hilfe bitten werden. Und man wird es ihnen dann nicht mehr verweigern können. Das ganze Spiel wird wohl so lange gehen, bis die „Geber-Länder“ selbst ihre Kreditwürdigkeit verspielt haben. Mit anderen Worten: Erst wenn Deutschland, Österreich, Luxemburg & co. pleite sind, wird das System zusammenbrechen.

In der Zwischenzeit wird aber die Umverteilung von Vermögen weitergehen: zu Lasten der Steuerzahler der „Geber“-Länder.

Der Auspressung durch steigende Abgaben wird sich der Steuerzahler nur bedingt entziehen können. Er kann aber zumindest versuchen, sein Vermögen in Sicherheit vor Inflation und Währungsreform zu bringen. Gold bleibt hier das Mittel der ersten Wahl.

PostHeaderIcon Gold-Boom dank Griechenland-Krise

Alle Welt – zumindest aber ganz Europa – redet von der Griechenland-Krise. Wann kollabiert der Bankensektor des kleinen Balkanstaates? Wie lange kann der griechische Staat seine Schulden noch bedienen? Der Euro ist durch die Griechenland-Krise schon vor längerer Zeit unter Druck geraten.

Heute titelt SPIEGEL ONLINE in großen Lettern: Angst vor der Pleite -Griechen-Krise treibt Goldpreis in die Höhe. In Euro berechnet kostet Gold mit 863 Euro je Feinunze Gold (31,3 Gramm) am heutigen Freitag so viel wie noch nie – Rekord! Da in US-amerikanischer Währung gehandelt wird (weshalb man einige Dinge beachten sollte – dazu ein Hinweis auf den Artikel Gold wird in Dollar gehandelt), hier noch der entsprechende Dollarbetrag: 1156,85 Dollar – etwas niedriger als im Januar 2010, als die Feinunze Gold noch 5 Dollar teurer war. Doch der Wertverlust des Euro erklärt den Gold-Höchstpreis in der Gemeinschaftswährung.

Die Entwicklung ist eine ganz natürliche – man flüchtet in Zeiten der Krise in krisensichere Rochstoffe. So berichtet SPIEGEL ONLINE, dass die Goldfonds geradezu explodieren

„Gier und Angst treiben den Goldpreis“ – so beschreiben Experten der Commerzbank die Lage an den Rohstoffmärkten. Die großen börsennotierten Goldfonds verzeichnen demnach immer stärkere Geldzuflüsse und kaufen damit das Edelmetall. Der Branchenprimus SPDR Gold Trust habe alleine gestern einen Zuwachs von fast zehn Tonnen gemeldet..

Sollte man jetzt noch einsteigen und Gold kaufen? Oder ist der Goldpreis bereits zu hoch? Natürlich wäre es besser gewesen, schon vor einem Jahr ins Gold zu flüchten, aber bei allen Formen der Geldanlage gilt: Nicht der Ist-Preis ist ausschlaggebend, sondern die Differenz zwischen dem (persönlichen) Einkaufspreis und dem späteren Verkaufspreis. Wer kann schon prognostizieren, wie lange der Goldpreis noch ansteigen wird?

Als informierter Bürger sollte man auch bei einem mäßigen Zeitungskonsum erkennen, dass die Griechenland-Krise noch überhaupt nicht vorbei ist und der Wirtschaftsaufschwung auf sich warten lässt – trotz vereinzelter positiver Nachrichten. Der Euro wackelt stärker als je zuvor – schützen Sie sich vor der Hyperinflation durch physisches Gold.

Krisensicher
Können Sie das Wort "Krise" schon nicht mehr hören? Nach den immer noch andauernden Umbrüchen in Nordafrika und dem Nahen Osten könnten Erbeben, Tsunami und die Nukleare Katastrophe in Japan die gesamte Weltwirtschaft massiv nach unten reißen - und dadurch das Weltwährungssystem in die Knie zwingen. Gold als krisensichere Reservewährung ist hier eine alternative Anlageform, die äußerst krisensicher ist - was sich historisch belegen lässt. Kaufen Sie jetzt Gold und machen Sie Ihr Vermögen krisensicher.

Tipps:

Weiterführende Informationen rund um die private Geldanlage - nicht nur mit Gold-Bezug.