Gerade bei größeren Mengen haben viele Investoren Bedenken, Gold über einen Online-Shop zu kaufen. Diese Bedenken sind in der Regel unbegründet. Dies liegt schon daran, dass sich die Online-Shops keine negativen Kundenbewertungen leisten könnten, da der Goldkauf eine Vertrauenssache ist. Würden Sich negative Kommentare über einzelne Online-Shops mehren, würden diese schnell vom Markt verschwinden. Allerdings haben wir noch nie von unseriösen Shops gehört.

Wie läuft der Goldkauf in der Regel ab?

Die meisten Shops weisen auf ihren Seiten die Preise für die verschiedenen Goldmünzen aus. Man kann entweder telefonisch oder per E-Mail eine Order abgeben. Alternativ bieten viele Shops mittlerweile auch elektronische Warenkorbsysteme an. Über dieses Tool lassen sich mit einem Klick Goldmünzen in einen virtuellen Warenkorb legen. Hat man seine Auswahl getroffen und die gewünschte Bestellmenge eingegeben, gelangt man mit einem weiteren Klick zur Kasse. Nach der Anmeldung als Kunde mit seinen persönlichen Daten oder alternativ der Angabe von Name, Adresse etc. für einen Direktkauf schließt man dann seinen Goldkauf ab.

Man erhält zeitnah eine Kaufbestätigung und erfährt auch Einzelheiten zum Transfer. Bevor man die Ware erhält, überweist man üblicherweise das Geld auf das entsprechende Konto. Alternativ gibt es auch andere Zahlungsmethoden. Nach Eingang des Geldes vereinbart man einen Liefertermin. Die Lieferanten kommen dann in der Regel in einem neutralen Wagen. Es fährt also kein schwer bewachter Werttransporter vor – außer man ordert Gold online im Wert von über 100.000 Euro.

Zu erwähnen wäre noch, dass die Lieferungen versichert sind, und üblicherweise auch nach dem Vier-Augen-Prinzip verpackt werden. Es sollte also nichts schief gehen. Möchte man dagegen über Banken oder Sparkassen ordern, zahlt man gegenüber den Online-Shops in der Regel einen saftigen Aufpreis. Hinzu kommt, dass viele Banken das Edelmetall-Geschäft eingestellt haben.