Zur Lagerung von Gold bzw. Goldmünzen gibt es unter den Gold-Experten durchaus verschiedene Meinungen. Am sichersten ist vielleicht die Lagerung in einem Schließfach einer Bank oder Sparkasse. Sollte es allerdings zu einer wirklichen Krise mit Bank-Runs und anschließenden Bankschließungen kommen, käme man möglicherweise an sein Gold gar nicht ran. Zudem müssen für das Schließfach Gebühren zuzüglich Versicherungsgebühren gezahlt werden.

Daher sprechen sich andere für die Aufbewahrung in den eigenen vier Wänden aus. Hat man einen Safe und wird dieser von einem Einbrecher gefunden, ist das Gold allerdings auch sehr schnell weg … und möglicherweise auch das eigene Leben. Besser wäre es da, das Gold an mehreren Stellen im Haus zu verstecken. Wenn also ein Einbrecher, der einen bedroht oder nur nach Wertgegenständen sucht, einige Stücke findet, wird er vielleicht zufrieden sein (obwohl Sie noch viel mehr haben). Andererseits steigt mit der Zahl der Verstecke das Entdeckungsrisiko.

Lagerung von Gold (Foto: Bundesbank)

Lagerung von Gold (Foto: Bundesbank)

Vorsichtige Zeitgenossen werden Ihr Gold wahrscheinlich in verschiedenen Ländern in Bankschließfächern deponieren, um im Krisenfall flexibel zu sein und eventuell in einem anderen Land eine neue Existenz aufbauen zu können. Zudem kommt es dann zu einer Risikostreuung für den Fall, dass einzelne Länder ihre Gesetze ändern. Über die Kosten eines Schließfaches informiert der Beitrag zur Schließfachgebühren bei Sparkassen und Banken.

Kurzum: Jede Art der Lagerung von Gold hat ihre Vor- und Nachteile. Überlegen Sie, welche Lagerungsart für Ihr Gold am sinnvollsten ist  …