Wie hoch sind die Schließfachgebühren bei einer Sparkasse oder einer Bank? Diese Frage werden sich viele Anleger stellen, die angesichts der derzeitigen historischen Krise ihr Vermögen in Gold veranlagen möchten. Denn Schließfächer in Sparkassen oder Banken sind die beliebtesten Lagerungsorte für physisches Gold.

Je nach Menge der zu deponierenden Goldmünzen und/oder Barren können die Schließfachgebühren im Falle von deutschen Sparkassen oder Banken zwischen 25 Euro und 100 Euro p.a. liegen. Freilich gibt es auch größere Schließfächer, die entsprechend teurer sind. Angesichts der hohen Wertdichte von Gold sollten die meisten Kleinanleger aber deutlich unter 100 Euro p.a. für ihr Schließfach zahlen.

Tipp: Setzen Sie sich umgehend mit einer Sparkasse oder Bank in Ihrer Nähe in Verbindung, wenn Sie Gold kaufen möchten. Denn Schließfächer werden immer knapper.

Welche Kosten kommen noch hinzu? Nun, ist in den Schließfachgebühren noch keine Versicherung inkludiert, sollten Sie eine entsprechende Versicherung bei Ihrer Sparkasse oder Bank abschließen. Diese wird für 100.000 Euro etwa 150 Euro p.a. kosten. Die Prämie kann aber auch deutlich geringer oder höher ausfallen.

Hinweise über alternative Lagermöglichkeiten für Gold bietet auch der Beitrag zur Lagerung von Gold.

Fazit: Von der Kostenseite her sind Schließfächer – in Anbetracht der Sicherheit, die sie bieten – sehr günstig. Die Schließfachgebühren von Sparkassen oder Banken sollten Sie daher nicht von einem Gold-Engagement abhalten.

Sollte man eigentlich Gold bei einer Bank oder Sparkasse vor Ort kaufen? Zum Thema Gold kaufen bei der Sparkasse beachten Sie bitte auch unseren entsprechenden Beitrag.