Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

PostHeaderIcon Gold kaufen – jetzt erst recht?

Der Goldpreis bewegt sich seit einem guten Jahr auf der Stelle: Er schwankt zwischen 950,- und 980,- Euro je Feinunze, ohne die symbolträchtige 1000er-Marke zu durchbrechen. Jetzt stellt sich die Frage: Woran liegt das, und solle man unter diesen Umständen noch Gold kaufen – oder spricht bei der erkennbaren Seitwärtsbewegung mehr dafür, mit Transaktionen zu warten?

Die wirtschaftliche Gesamtsituation

Die Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum, und auch für Deutschland, werden seit Monaten kontinuierlich schlechter. Oder genauer gesagt: Die Prognosen werden reduziert. Nicht in riesigen Schritten, aber step-by-step. Und so sind wir bald bei einem Nullwachstum angelangt. Relativ neu ist hier, dass auch die Wachstumslokomotive Deutschland stottert. Warum? Ein Faktor sind die latenten Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten. Hinzu kommt noch der Ebola-Ausbruch in Afrika, dessen volkswirtschaftlichen Implikationen noch überhaupt nicht absehbar sind.

Die Auswirkungen auf Deutschland sind unter anderem folgende: Die Ukraine, die seit einem Jahrzehnt ein beliebter Outsourcingstandort war und auch deutsche Investitionsgüter in größerem Umfang abgenommen hatte, wird mittelfristig ein unsicherer Standort bzw. Markt bleiben. Noch bedeutender ist das Embargo des Westens gegen Russland: Auch wenn ein Gasstop eher unwahrscheinlich scheint, so wird hier ein riesiger Markt an Wettbewerber aus Ostasien “verschenkt”. Gerade Deutschland hatte hier ein sehr gutes Standing. Diese Zeiten sind wohl jetzt für lange Zeit vorbei – schlecht für die exportorientierte deutsche Wirtschaft. Für die USA, die die Sanktionen voran treiben, sind keine nennenswerten wirtschaftlichen Nachteile zu erwarten: Weder beziehen sie Rohstoffe (Energie) aus Russland, noch exportieren sie nennenswert in Putins Reich.

Goldbarren (Foto:Bundesbank)

Goldbarren (Foto:Bundesbank)

Die Energiepreise, ablesbar an der Tanksäule, sind aktuell sehr niedrig. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle, die USA sind immer weniger auf Importe angewiesen und fallen somit als traditionell größter Ölimporteur aus. Eigentlich sollte man denken, dass die Situation im Irak und Syrien die Ölpreise in die Höhe treibt, doch angesichts des großen Angebots fallen die hier entstehenden Förderausfälle kaum ins Gewicht. Was aber nicht immer so bleiben muss, insbesondere dann, wenn die OPEC eine Reduzierung der Fördermengen beschließt – und damit ist mittelfristig zu rechnen. Auch könnte sich der IS-Terror auf die Erdölindustrie in Golfstaaten ausweiten. Ein paar gezielte Anschläge könnten zu massiven Preissteigerungen führen. Die Fluchtbewegungen im Nordirak und in Syrien belasten die Türkei, aber auch die EU. Instabilität ist Gift für die wirtschaftliche Entwicklung!

Last, not least Ebola: Die Seuche hat das Potential einer Atombombe. Sie kann ganze Volkswirtschaften “zerlegen” und eine Flucht von Millionen von Westafrikanern auslösen. Bisher ist die Bevölkerung noch erstaunlich ruhig geblieben. Sollten die internationalen Hilfsaktionen nicht erfolgreich sein, könne eine Lawine von Flüchtlingen los ziehen und ihr Heil in Europa suchen.

Und was hat das mit Gold zu tun?

In unserem Blog betrachten wir wirtschaftliche Entwicklungen ja bekanntermaßen durch die “Gold”-Brille. Krisenzeiten sind Goldzeiten – so einfach könnte man es ausdrücken. Im nächsten Blogpost möchten wir auf die Implikationen für den Goldpreis eingehen, die durch die beschriebene wirtschaftliche Gesamtsituation gegeben sind.

PostHeaderIcon Keine Angst…

…wir sind noch da, und hier wird auch im Jahr 2014 noch weiter gebloggt. Leider fehlt uns im Moment etwas die Zeit, um qualitativ ansprechende Artikel zu schreiben. Denn diese erfordern eine gründliche Recherche. Wir möchten hier nicht nur Pressemitteilungen umformulieren, sondern INFORMIEREN zum Thema Gold kaufen. Bald kommen wieder die gewohnt hochwertigen Analysen zum Thema. Und wer denkt, dass der in den letzten Monaten deutlich gefallene Goldpreis Grund sei, den Gold-kaufen.biz-Blog einzustellen, der irrt: es gibt nichts langweiligeres als Seitwärtsentwicklungen. Sowohl fallende, als auch steigende Preise sind für den informierten Goldinvestor “GOLD WERT”.

Bis demnächst also, wenn es hier weiter geht!

Das Team von Gold-kaufen.biz

PostHeaderIcon Sinkt Goldpreis noch weiter?

Der Preis für Gold ist in den letzten Monaten massiv unter Druck geraten und gibt weiter nach. Ab welchem Kurs sollte man wieder einsteigen, sprich seine Goldreserven ausweiten? Oder hilft jetzt nur noch: alles verkaufen und abwarten?

Wie bei allen Formen der Geldanlage gilt auch bei Gold: wichtig ist der Ankaufs- und der Verkaufspreis. Wenn Sie da ein Plus haben, ist die Sache halb so schlimm. Die Börsenweisheit “never catch a falling knife”, also nicht zu früh bei fallenden Kursen zukaufen, lässt sich auch auf Gold übertragen. Wir können hier derzeit keine Prognose abgeben, wie weit der Goldpreis noch zurückgehen kann – oder ob er seinen Tiefstand bereits erreicht hat. Vor größeren Läufen sollte chart-technisch eine “Bodenbildung” erkennbar sein, also eine Steigerung des Goldpreises oder zumindest eine nachhaltige Seitwärtsbewegung. Eine solche ist aktuell  noch nicht auszumachen.

Unser Gold-Tipp:

Daher also im Moment KEIN Gold kaufen sondern lieber noch etwas abwarten. Die Preise sind grundsätzlich natürlich interessant für einen Einstieg, aber vielleicht kommt man in wenigen Wochen ja noch günstiger an Goldbarren.

PostHeaderIcon Goldpreis “rauscht ab” – jetzt kaufen?

In den letzten Monaten hat der Goldpreis deutlich nachgegeben. In unserem letzten Beitrag vom März haben wir noch auf die Einschätzung des Analysten Stefan Riße verwiesen, der einen steigenden Goldpreis in Reichweite sah. Seitdem ist es aber weiter abwärts gegangen, wenngleich wir seit Ende April eine Seitwärtsbewegung sehen.

Hier können sie den aktuellen Goldpreis in unserem Chart ablesen, samt seiner Entwicklung in den letzten 12 Monaten:

Wie ist dies nun zu interpretieren? Im Prinzip haben die Aussagen Rißes weiter Gültigkeit, nur ist der Rückgang des Goldpreises noch weiter fortgeschritten – und stärker ausgefallen – als Beobachter dies erwartet hatten.

Gold ist, wie die Leser dieses Blogs wissen, eine anerkannte “Reservewährung”. Sinkt das Vertrauen in das Papiergeld, so steigt auch die Nachfrage nach Gold wieder an und die Preise werden ansteigen.

In Europa ist die Krise des Euros noch alles andere als vorbei, die Reformanstrengungen in Griechenland lassen, wie in den letzten Tagen zu lesen war, schon wieder nach. Hier ist also noch genug Fantasie vorhanden, die zu steigenden Goldpreisen führen könnte.

PostHeaderIcon Analyst Stefan Riße sieht wieder steigenden Goldpreis

Der Goldpreis hat nachgegeben – was spricht noch für Gold? Stefan Riße bei N-TV

In einem Interview mit dem TV-Sender N-TV äußerte sich Fondsmanager Stefan Riße optimistisch, was die Entwicklung des Goldpreises angeht. Vielen Zuschauern von N-TV wird Riße übrigens noch als ehemaliger Börsenkorrespondent des Nachrichtensenders in Erinnerung sein. Diesen Job gab er 2005 auf, um fortan weniger über Geld und Börse zu berichten, dafür aber selbst aktiv zu werden. Riße ist auch als Autor aktiv, sein aktuelles Buch „Die Inflation kommt! Die besten Strategien, sich davor zu schützen“ ist ein Fingerzeig, welche Anlagestrategie er aktuell bevorzugen dürfte.

Stefan Risse im Interview

Stefan Risse im Interview

Im Gespräch mit N-TV sagte Riße einen wieder steigenden Goldkurs voraus. Der Goldpreis habe trotz anhaltender Krise nachgegeben. Inflation sei noch kein Thema, die Investoren vertrauen auf EZB-Präsident Draghi, Geld werde im Moment nun einmal gerade in Hülle und Fülle gedruckt! Daher sei Gold eher langfristig interessant. Außerdem nähmen Großinvestoren wie George Soros gerade die Gewinne der deutlichen Kurssteigerungen bei Gold mit.

Das macht Sinn: gestiegene Produktionskosten für Gold führen zu steigenden Preisen

Ein interessantes Argument fügte Riße noch ein, ohne jedoch eine Quelle zu nennen. Nach seiner Aussage seien die Produktionskosten für Gold deutlich gestiegen, aktuell lägen sie bei 1600 US-Dollar je Feinunze. Neue Minen würden daher nicht erschlossen, und dadurch sinke das Angebot, was bei gleichzeitig steigender Nachfrage zu einem höheren Goldpreis führen wird. Auch das Interesse der Finanzinvestoren am Kauf von Gold dürfte bald wieder steigen, so Riße.

 

PostHeaderIcon Wiwo mit Titelstory über Währungskrieg

Die Wirtschaftswoche ziert das Cover ihrer heutigen Ausgabe mit den Worten „Währungskrieg – Die schleichende Gefahr für unser Geld“ – in großen Buchstaben, damit es auch ja keiner übersehen kann. In der Titelstory des Düsseldorfer Magazins ist zu lesen, dass gerade ein „Perfekter Sturm“ aufziehe – zahlreiche Indizien deuten auf einen fatalen „Wettlauf um die billigste Währung“ hin.

Aktuell scheint insbesondere die Politik der japanischen Zentralbank für Unruhe an den Kapitalmärkten zu sorgen. Japan versucht, die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Volkswirtschaft durch eine bewusste Schwächung des Yen zu fördern. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien haben in der Vergangenheit bereits ähnliches unternommen. Jetzt scheint die Entwicklung Fahrt aufzunehmen – und zwar global!

Wenn selbst Deutsche Bank-Ökonom Mayer Gefahr sieht…

Ein solcher Wettlauf jedoch wird unweigerlich in Protektionismus, Vermögenspreisblasen und Inflation führen. „Aus der Finanzkrise“, wird der ökonomische Chefberater der Deutschen Bank, Thomas Mayer, zitiert, „droht eine Krise des globalen Geldsystems zu werden.“

Roland Tichy, der Chefredakteur der Wirtschaftswoche, malt in seinem Kommentar „Tichys Totale“ ein düsteres Bild:

Europa wird doppelt getroffen: einerseits von Handelsbeschränkungen, die seine Exporte blockieren, andererseits weil noch mehr Fluchtgeld in das immer noch offene Europa fließt.

Und Tichy zeigt sich in seinem Kommentar, der auch auf seinem Blog Chefsache nachgesesen werden kann, nicht gerade als einen Optimisten:

Währungskriege töten nicht – aber sie machen arm. Nur weltweite monetäre Abrüstung, die die Notenpressen stoppt, könnte das verhindern. Aber warum sollten Staaten, die sich so verschuldet haben, jetzt plötzlich solide werden?

Wiwo Cover Währungskrieg

Die Wirtschaftswoche sieht Gefahr für unser Geld aufziehen: Cover “Währungskrieg”

Deutsche Bank-Volkswirt Mayer erwartet ein Ende mich Schrecken, denn „wenn im Zuge einer Konjunkturerholung die Inflationserwartungen anziehen, wird die Geldschwemme auch die Verbraucherpreise in die Höhe treiben“ – das Vertrauen der Menschen in das Papiergeld würde damit weiter schwinden.

Der sehr lesenswerte Beitrag, der seine Thesen alleine schon durch die faktische Autorität diverser Graphen, die Geldmengenentwicklung und relative Wechselkurse der wichtigsten Weltwährungen untermalt, ist sehr zu empfehlen. Leider ist er nur in der Printausgabe nachlesbar, daher können wir hier keinen Link einbauen…

Der Artikel endet dann auch in einer indirekten Empfehlung des Goldkaufes: Für Anhänger des Edelmetalls dürfe das (d.h. die oben dargestellte Warnung Mayers) eine gute Nachricht sein. Denn ein besseres Geldsystem müsste auf den realen Werten wie Gold basieren statt auf fragwürdigen Zahlungsversprechen schuldenbesoffener Regierungen.“

…wird es Zeit, die Goldbestände aufzufüllen

Wir meinen: Dem ist nichts hinzuzufügen! Anleger flüchten in Sachwerte (derzeit vor allem Immobilien und Aktien, aber auch Gold), und Gold bietet sich hier besonders an: im Falle einer neuen Währungsordnung wird es das Fundament der neuen Währungen bilden. Damit ist ein starker Goldpreisanstieg garantiert.

PostHeaderIcon Deutsche Goldbarren kehren heim

Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt, in den nächsten Jahren einen größeren Teil der im Ausland lagernden Goldvorräte nach Deutschland zu holen. Im Moment befindet sich etwa ein Drittel der deutschen Goldreserven tatsächlich auch auf deutschem Hoheitsgebiet, bis 2020 soll dies für die Hälfte des Goldes der Fall sein.

Laut Angaben des Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele wolle die Bundesbank 674 Tonnen Gold aus den USA und Frankreich mit einem Gesamtwert von 27 Milliarden Euro nach Deutschland holen, berichtet Tagesschau.de in einem heutigen Beitrag. Die Bestände, die derzeit in Paris bei der französischen Nationalbank lagern, würden komplett nach Frankfurt überführt, die Bestände in New York von aktuell 45 Prozent der gesamten deutschen Goldreserven sollen sich auf 37 Prozent reduzieren. Die bei der Bank of England eingelagerten Goldbarren sollen nicht angetastet werden.

Goldreserven

Lagerung von Gold (Foto: Bundesbank)

Thiele verwies in seiner Erklärung auf ein neues Lagerstellenkonzept der Bundesbank. Zuletzt hatte es in der deutschen Öffentlichkeit, aber auch seitens des Bundesrechnungshofes und einiger Politiker Kritik an der Lagerpolitik der Bundesbank gegeben. Die Bundesbank sah sich dadurch im Oktober zu einer Erklärung genötigt. Die Lagerung des Goldes in Paris und New York sei kostenlos, die Bank of England erhält jährlich Gebühren von 500.000 bis 550.000 Euro von der Bundesbank, um die Goldbarren zu verwahren.

Unsere Meinung zu den deutschen Goldreserven:

Ein souveräner Staat sollte jederzeit über seine Goldreserven verfügen können. Das Argument, Gold müsste im Krisenfall schnell gegen Devisen eingetauscht werden können und daher auf mehreren Plätzen verteilt sein, ist nicht komplett von der Hand zu weisen. Der prozentuale Anteil des im Ausland aufbewahrten Geldes, das im Krisenfall eben auch „verloren“ gehen kann, ist jedoch auch nach der Absenkung auf ca. 50 Prozent zu hoch. Denn sollte der Euro-Raum auseinanderbrechen und eine Rückkehr zu nationalen Währungen erfolgen, würden die Goldreserven dringend benötigt um das notwendige Vertrauen für die „Neue D-Mark“ zu gewinnen.

PostHeaderIcon Bundesbank erklärt sich zu Goldbeständen

Nachdem der öffentliche Druck immer größer wurde, gab die deutsche Bundesbank letztendlich nach – und klärte die Öffentlichkeit erstmals über die deutschen Goldbestände auf. Diese umfassen demnach zum Bilanzstichtag 31.12.2011 insgesamt 3.396 Tonnen Gold. Da es sich um eine Währungsreserve handle, gelten für die Lagerung „höchste Sicherheitsanforderungen“.

Wo sind die deutschen Goldbarren ?

Ein Teil der deutschen Goldreserven sei seit Jahrzehnten bei Notenbanken im westlichen Ausland lagern: bei der Federal Reserve Bank of New York, der Bank of England und der Banque de France – an deren Integrität, Reputation und Sicherheit gäbe es keinen Zweifel. Das Eigentum an den Barren bleibe unberührt und begründe ein insolvenzsicheres Recht. Darüber hinaus genieße man als Notenbank einen besonderen Immunitätsschutz und damit auch Schutz vor Vollstreckungsmaßnahmen. Eine Vermischung mit den Beständen Dritter sei dadurch ausgeschlossen.

Gebäude Deutsche Bundesbank Frankfurt

Die Bundesbank, hier ihre Zentrale in Frankfurt, genießt hohes Ansehen. Ihr Umgang mit den Goldreserven stand jedoch zuletzt in der Kritik. (Foto: Deutsche Bundesbank)

„Knackpunkt“ in der öffentlkichen Diskussion war das Fehlen von physischen Kontrollen der Goldbestände. Wie viel Gold liegt tatsächlich in den Tresoren der oben aufgeführten Zentralbanken in den USA, in Großbritannien und in Frankreich?

Hier der diesbezügliche Abschnitt des Bundesbank-Statements in ungekürzter Fassung:

Bezüglich des Umfangs der körperlichen Bestandsaufnahme der im Ausland gelagerten Goldreserven zu Bilanzierungszwecken vertreten Bundesrechnungshof und Bundesbank unterschiedliche Auffassungen. Dazu erklärt die Bundesbank: Zum einen entspricht der vom Bundesrechnungshof gewünschte Prüfumfang nicht den Usancen zwischen Notenbanken. Zum anderen entsprechen die seit vielen Jahren angewandte Buchinventur und die ergänzenden Bestätigungen der Verwahrstellen den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Mit den vorliegenden Unterlagen und den angewendeten Verfahren ist der Nachweis über die ausgelagerten Goldbestände vollständig und seit Jahrzehnten nachvollziehbar erbracht. Die Vorgehensweise wurde durch alle bisherigen Jahresabschlussprüfer bestätigt, die ausnahmslos ein uneingeschränktes Testat erteilt haben, das jedes Jahr im Geschäftsbericht der Bundesbank veröffentlicht wird. Auch der Bundesrechnungshof, der den Jahresabschluss seit 2002 prüft, hat die Bilanzierung der Bundesbank bisher nie beanstandet. Das unabhängige Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat ausdrücklich bestätigt, dass das von der Bundesbank für die Goldbestände gewählte Inventurverfahren rechtskonform ist. Bei bedeutenden Bilanzpositionen sind über die Buchinventur hinausgehende Prüfungshandlungen möglich. Hierbei sind jedoch auch die Integrität und die Unabhängigkeit des Verwahrers zu berücksichtigen. Dass es sich bei den Verwahrstellen der Bundesbank um Adressen von allerhöchster Reputation und Bonität handelt, steht außer Zweifel. Zu Prüfungshandlungen, die über die Buchinventur hinausgehen, ist mit den Partner-Notenbanken der Bundesbank Stillschweigen vereinbart worden.

Warum lagert Bundesbank-Gold im Ausland?

Wir fragen uns: Warum lagern überhaupt Goldbestände außerhalb des deutschen Hoheitsgebies? Ist es ein Zufall, dass die Goldbarren ausgerechnet in Tresoren der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs deponiert sind? In den Zeiten vor der Wiedervereinigung, als die Bundesrepublik noch kein wirklich souveräner Staat war, mag das noch verständlich gewesen sein. Aber heute, im Jahr 2012?

Die Bundesbank erklärt sich folgendermaßen:

Damit die Goldbestände ihre Funktion als Währungsreserven erfüllen können, müssten sie im Bedarfsfall ohne logistische Einschränkungen in gängige Reservewährung eingetauscht werden können. Dies ist der Grund für die Lagerung von Teilen der Goldreserven bei Partner-Notenbanken im Ausland.

Sicherlich kann man dem eine gewisse Logik abgewinnen, doch dazu müsste man mehr in Erfahrung bringen über die tatsächliche „Nutzung“ der Goldreserven. Größere Verkäufe finden mit den deutschen Goldbarren jedenfalls nicht statt. Warum also nicht die im Ausland deponierten Bestände deutlich reduzieren? Und die dann im Ausland verbleibende und leichetrzu überschauende Menge auch physisch in regelmäßigen Abständen prüfen lassen? Die Diskussion ist mit der Erklärung der Bundesbank noch nicht beendet, sie beginnt erst gerade.

Krisensicher
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Tipps:

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