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Osteuropa: Milliardenhilfen oder Staatsbankrotte

Wie das Handelsblatt berichtet, verhandeln derzeit mindestens 10 Staaten mit dem IWF um Hilfsprogramme. Erstmals im Kreise der Bittsteller befänden sich Bulgarien, Kroatien und Mazedonien.

Bulgarien will Berichten zufolge Verhandlungen über Stand-By-Kredite aufnehmen, um die unter Abwertungsdruck stehende Währung (Lew) zu stabilisieren. Der Lew ist übrigens an den Euro gebunden.

Als besonders kritischer Kandidat gilt die Ukraine, die Aufgrund des Einbruches der weltweiten Nachfrage nach Kohle und Stahl praktisch am Boden liegt. Der IWF muss ferner wohl auch Lettland, Ungarn, Kroation, Serbien, Rumänien und Weißrussland helfen.

Zur Erinnerung: Allein Ungarn hat ja im Herbst 2008 über 20 Milliarden Euro von EU und IWF erhalten. Ohne diese Hilfen hätte Ungarn wohl schon damals den Staatsbankrott erklären müssen.

2 Antworten auf „Osteuropa: Milliardenhilfen oder Staatsbankrotte“

Warum gibt es hier keine Updates mehr? Schon 2 Wochen Totenstille. Ist der Autor etwa im Urlaub?

und bald geht Griechenland den Bach runter. Das wird den Euro in seinen Grundmauern mal so richtig schön durchrütteln. Raus aus dem Papiergeld, rein ins Gold!

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