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Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold24 als einen soliden Anbieter empfehlen. Deshalb halten wir es für vertretbar, auf unserer Seite Werbung von Anlagegold24 anzuzeigen, um so unsere Unkosten zu decken.

PostHeaderIcon Gold und Umsatzsteuer - was wirklich gilt

Gold und Umsatzsteuer: Immer wieder fragen sich Interessenten, die angesichts der derzeitigen Krise zum ersten Mal physisches Gold kaufen möchten, wie es mit der Umsatzsteuer aussieht. By the way: Die Begriffe Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer werden in Deutschland oft synonym verwandt, obwohl letzterer Begriff eigentlich nicht korrekt ist. In den deutschen Steuergesetzen kommt der Begriff Mehrwertsteuer jedenfalls nicht vor.

Wie sieht es nun in Deutschland mit der Umsatzsteuer für Gold aus? Die Antwort ist im Grunde genommen ganz einfach: Für den Kauf oder Verkauf von Anlagemünzen und Anlagebarren wird keine Umsatzsteuer erhoben. Sammlermünzen, Silbermünzen, Palladiummünzen und Platinmünzen sind dagegen im Sinne der Umsatzsteuer steuerpflichtig. Für diverse Silbermünzen gilt im Übrigen in Deutschland ein ermäßigter Steuersatz.

Was ist nun eine „Anlagemünze“? Nun, der Gesetzgeber in Deutschland schreibt hier vier Voraussetzungen vor:

Die Goldmünze muss nach dem Jahr 1800 geprägt worden sein.
Feingehalt: mindestens 900/1000
Die Goldmünze muss im Herkunftsland gesetzliches Zahlungsmittel sein.
Der Verkaufspreis darf den Offenmarktwert ihres Goldgehalts um nicht mehr als 80 % übersteigen.

In Deutschland sind gemäß §25c UStG alle Goldmünzen, die die oben genannten vier Kriterien erfüllen, von der Umsatzsteuer befreit. Hier fällt also keine Umsatzsteuer für Gold an.
Beachten Sie auch unseren ergänzenden Beitrag mit weiteren Informationen über Gold und die Umsatzsteuer und dem für Anlagegold einschlägigen Gesetzestext des  §25c UStG.

Wir empfehlen Ihnen den Erwerb folgender weltweit bekannter Anlagemünzen in Gold und in Unzengröße:

Beachten Sie auch unsere detaillierten Informationen zum Krügerrand.

Wenn Sie diese Münzen kaufen, müssen Sie definitiv keine Umsatzsteuer für Gold zahlen.

Goldbarren gelten als Anlagebarren, wenn Sie einen Feingehalt von mindestens 995/1000 aufweisen und der Goldanlage dienen. Dann wird auch hier keine Umsatzsteuer fällig. Im Gegensatz zu Goldmünzen, werden in den renommierten Gold-Shops – wie etwa unserem Partner Anlagegold24 – Goldbarren eigentlich ausschließlich als Anlagebarren verkauft. Die Sammler tummeln sich eher im Goldmünzenbereich.

Wie sieht es nun in Österreich aus? Auch in Österreich wird für Anlagemünzen und Anlagebarren in Gold keine Umsatzsteuer fällig.

PostHeaderIcon Japanische Staatsanleihen herabgestuft

Die Rating-Agentur Moodys hat die Bonität japanischer Staatsanleihen herabgestuft. Und das gleich um zwei Stufen – auf nunmehr Aa2. Mit anderen Worten: Die Gefahr für einen Staatsbankrott in Japan ist gestiegen.

flagge-japanExperten gehen davon aus, dass 2010 die Staatsverschuldung in Japan 227 % des Bruttoinlandsprodukts betragen werde. Damit liegt Japan im negativen Sinne noch vor den USA. Im Übrigen haben die USA ja immer noch – trotz enormer Budgetdefizite – das Top-Rating AAA. Sollten die USA ihr Top-Rating verlieren, was einige Insider für überfällig halten, käme das einem ökonomischen Erdbeben gleich.

Interessant ist übrigens, dass Japan – wie Deutschland – in den letzten Jahrzehnten eigentlich immer Überschüsse in der Handelsbilanz hatte und damit Devisen verdient hat. So hält Japan in großem Umfang amerikanische Staatsanleihen. Sollte die Verschuldung Japans weiter ansteigen, könnte man gezwungen sein, die Anleihen zu liquidieren, was den Bondmarkt unter enormen Druck bringen könnte.

Das Beispiel Japan zeigt – wie auch schon in diesem Blog geschrieben („Herabstufungen von Staatsanleihen signalisiert“) –, dass Staatsanleihen nicht die ultimative Sicherheit bieten. Auch nicht Bonds der internationalen Wirtschaftsmächte.

Denn fast alle Industrieländer der ersten Welt haben Ihre Staatsverschuldung massiv ausgeweitet. Diese Politik kann einfach nicht ad infinitum fortgesetzt werden, denn irgendwann sind die Zinsausgaben in den jeweiligen Haushalten so hoch, dass nur noch über eine Hyperinflation die reale Schuldenlast reduziert werden kann. Und Hyperinflationen münden zumeist in einer Währungsreform. Als einzige Alternative zu Hyperinflation und Währungsreform wäre im Grunde genommen nur noch denkbar, die Besteuerung der privaten Haushalte und der Unternehmungen in „kommunistische“ Dimensionen zu treiben.

Das Resultat wäre für den gemeinen Bürger indessen aber immer das gleiche: Lebensversicherungen, Sichteinlagen, Festgeld, Bargeld, Anleihen etc. wären praktisch wertlos. Er wäre weitgehend enteignet. Ultimativen Schutz bietet nur Gold.

Wenn Sie noch kein physisches Gold haben, so können Sie dies rund um die Uhr bequem bei unserem Partner ordern:

Gold kaufen zu realtime Kursen auf www.anlagegold24.de

Mehr zur Problematik der Staatsverschuldung finden Sie auf der Internetseite der Zeitung Welt.

PostHeaderIcon Gold über 5000 Dollar pro Unze?

Gold über 5000 Dollar pro Unze? Das hält ein amerikanischer Blogger, der sich vor allem der technischen Analyse verschrieben hat, für durchaus möglich. Und das nicht in 30 Jahren, sondern „very soon“.

Entscheiden Sie selbst, ob Sie die Einschätzung des wirklich sehr sehenswerten Beitrages teilen.

Haben Sie sich bereits unsere Chartanalyse zum Goldpreis angesehen?

PostHeaderIcon Gold aus charttechnischer Sicht

Auch wenn wir grundsätzlich dringend empfehlen, physisches Gold in der jetzigen Phase zur Vermögenssicherung zu kaufen, und nicht zum spekulativen kurzfristigen Trading (hierfür eignen sich auch besser Hebelzertifikate, Futures, ETFs und CFDs), sei im Folgenden ein kleiner Blick auf Gold aus charttechnischer Sicht geworfen.

gold-chart1

Wir sehen am Chart, dass wir uns langfristig gesehen in einem Bullenmarkt befinden. Der primäre Aufwärtstrend ist voll intakt. Eine starke Unterstützung liegt bei etwa 680 Dollar, also dem Low von Oktober 2008. Sollte dieses Tief noch einmal nach unten durchbrochen werden, dürfte als weiterer Support die untere Begrenzung des übergeordneten Aufwärtstrends fungieren. Dieser Punkt liegt heute bei etwa 600 Dollar. Erst wenn diese Linie nicht mehr halten würde, müsste man den Bullenmarkt für beendet erklären.

gold-chart2

Wie sieht es kurz- und mittelfristig aus? Nun, hier ist zu konstatieren, dass wir die Trading-Range von Oktober 2008 bis Februar 2009 verlassen haben. Im Februar 2009 sind wir zum zweiten Mal nach dem März 2008 an der Marke von knapp über 1000 Dollar abgeprallt. Somit hat sich hier ein Double Top gebildet, womit ein Verkaufssignal generiert wurde. Sehr kurzfristig hat sich bei ca. 866 Dollar ein doppelter Boden ausgebildet. Zudem gibt es – ausgehend von diesem Zwischentief – einen kurzfristigen Aufwärtstrend. Charttechnisch ist nun oben der Widerstand bei 920/25 Dollar relevant. Sollte diese Marke überschritten werden, würde ein kurzfristiges Kaufsignal generiert. Neues Kursziel wäre dann 965/970 Dollar und schließlich 1034 Dollar. Sollte dieser Widerstand auf Tagesschlussbasis gebrochen werden, wäre der Weg noch oben zunächst einmal frei. Nach unten hin ist nun kurzfristig der Support bei 866 wichtig.

Fazit: Kurzfristig gibt es also nach oben hin starke Widerstände, vor allem knapp oberhalb der 1.000 Dollar Marke. Der langfristige Aufwärtstrend ist hingegen voll intakt, solange die 600 Dollar Marke nicht unterschritten wird. Insoweit sollten nachgebende Kurse – freilich unter Berücksichtigung des Euro-Kurses – konsequent zur Aufstockung der Gold-Bestände genutzt werden. Aus fudamentalen makroökonomischen Gründen kann es jederzeit zu einem explosionsartigen Ausbruch des Goldpreises kommen.

Wir bedanken uns bei der Firma BörseGo AG aus München, die freundlicherweise einer Verwendung der Charts zugestimmt hat.

PostHeaderIcon 300 Milliarden Euro Steuerausfälle

Das deutsche Finanzministerium prognostiziert für die kommenden Jahre – also bis 2013 – ca. 300 Milliarden Euro Steuerausfälle. Dies will das Nachrichtenmagazin Spiegel Online erfahren haben.

Diese dramatische Prognose beziehe sich auf die Steuereinnahmen von Bund, Länder und Kommunen. Allein in diesem Jahr sei mit Steuermindereinnahmen von 25 Milliarden Euro zu rechnen. Für 2010 sei nach Bundesfinanzminister Steinbrück allein für den Bund eine Neuverschuldung von 80 Milliarden Euro (2009: 50 Milliarden Euro) notwendig.

In den Zahlen sei allerdings noch nicht einmal das zweite Konjunkturpaket vollständig enthalten. Auch der Bankenrettungsplan sei hier noch nicht erfasst. Außerdem wird der Bund 2010 wohl der Bundesagentur für Arbeit einen zweistelligen Milliardenbetrag für die Belastungen aus Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit zuschießen müssen.

Nota bene: Diese Zahlen beruhen auf eher optimistischen Erwartungen. So wird bereits für 2010 – nach einem Minus von 5,6 Prozent in diesem Jahr – ein positives BIP-Wachstum (+ 0,5 Prozent) unterstellt. Wie sollen aber die Zahlen erst aussehen, wenn es wirklich zu einer Greater Depression – also einer Depression, die noch größer ist als jene von 1929 bis 1932 – kommt? „Nur“ 300 Milliarden Euro Steuerausfälle wären dann sehr unrealistisch …

Fazit: Der Staat versucht das Feuer der Finanzkrise, deren Kern ja auch ein Schuldenproblem ist, mit Benzin, also mit neuen Schulden, zu löschen. Diese Politik wird früher oder später zu neuen Steuern für die Bürger führen, denn für drastische Ausgabenkürzungen fehlt den Regierungen der Wille und die Kraft (Angst vor sozialen Unruhen). Überdies impliziert die Verschuldungspolitik der Regierungen und die damit einhergehende Politik des „quantitative easing“ der Zentralbanken die Gefahr einer Hyperinflation. Mit physischem Gold können Sie sich gegen Hyperinflation und Staatsbankrott schützen. Haben Sie schon physisches Gold?

PostHeaderIcon Goldreserven: China erhöht Bestand auf über 1000 Tonnen

Wie hier auf www.gold-kaufen.biz am 6. April prognostiziert („G-20-Gipfel: Verkauf von Goldreserven vereinbart?“), hat China tatsächlich seine Goldreserven heimlich, still und leise in massivem Umfang aufgestockt – und zwar auf mehr als 1.000 Tonnen. Dies hat die staatliche Devisenbehörde überraschend mitgeteilt. Damit gehört China nunmehr zu den Top 5 der Goldbesitzer – hinter den USA, Deutschland, Frankreich und Italien.

Lagerung von Gold (Foto: Bundesbank)

Goldreserven (Foto: Bundesbank)

Gerüchte über Goldkäufe gab es in den letzten Monaten immer wieder, zumal China „offiziell“ nur Goldreserven im Umfang von 600 Tonnen hatte. Aus der Sicht des Autors ist die Politik der Chinesen, ihre Goldreserven aufzustocken, mehr als sinnvoll, wurden doch durch die enormen Exportüberschüsse in der Handelsbilanz enorme Devisenreserven in Dollar aufgebaut. Und diese Devisenreserven drohen nun durch die Politik des „quantitative easing“ der Federal Reserve an Wert zu verlieren.

Fazit: Auch in Zukunft dürfte China bestrebt sein, die Goldreserven aufzustocken, um die immer noch hohen Devisenreserven in Dollar „in Sicherheit zu bringen“. Dies sollte dem Goldpreis positive Impulse verleihen. Haben Sie schon physisches Gold?

PostHeaderIcon Invest 2009: erste Impressionen

Invest 2009 in Stuttgart

Gold-Interessierte auf der Invest 2009

invest2009stuttgartVom 24. bis 26. April findet in Stuttgart die Anlegermesse Invest 2009 statt. Wie nicht anders zu erwarten, ist Gold auch auf der Invest ein zentrales Thema. Zahlreiche Vorträge beschäftigen sich unmittelbar oder mittelbar mit den Anlagemöglichkeiten in Gold.

Das Spektrum der artikulierten Prognosen der Referenten war wohl noch nie so groß wie in diesem Jahr: Während die einen die Krise schon fast als ausgestanden betrachten und in den nächsten Monaten einen Rückkehr zu „business as usual“ vorhersagen, warnen die anderen vor Hyperinflation, Staatsbankrotten und Währungsreform. Dementsprechend unterschiedlich fallen auch die Empfehlungen für die Anleger aus.

Auf jeden Fall ist festzustellen, dass das Thema Gold kein Nischenthema mehr ist, sondern das Interesse sehr, sehr vieler Anleger findet. Außerordentlich großen Zuspruch finden die Messestände der Edelmetall-Händler Pro Aurum, Geiger Edelmetalle, Dr. Neugebauer und Argentuminvest. Hier konnten Anlagemünzen und -barren auch vor Ort erworben werden.

Weitere Trends sind:

  • „grünes Geld“

  • ETFs

  • inflationsgeschützte Wertpapiere

  • alternative Investments

Im Gegensatz zu früheren Jahren spielen auf der Invest 2009 Rohstoffe – ausgenommen die Edelmetalle – eine sehr untergeordnete Rolle.

Fazit: Auf der Invest 2009 zeigt sich, dass physisches Gold von immer mehr (informierten) Menschen als „sicherer Hafen“ erkannt wird. Haben Sie schon physisches Gold?

PostHeaderIcon Immobilien in der Krise

Im Zentrum des folgenden Beitrages sollen die Risiken hinsichtlich Immobilien in der Krise stehen. In den letzten Wochen hatte der Autor ja vor den Risiken von Zertifikaten („Krise auf dem Zertifikatemarkt“), Anleihen („Herabstufungen von Staatsanleihen signalisiert“) und Lebensversicherungen („Lebensversicherungen in der Krise“) gewarnt.

Hausbau zur Krisensicherung?

Hausbau zur Krisensicherung?

Um es vorweg zu nehmen: Auch Immobilien bieten – entgegen der landläufigen Meinung – nicht den ultimativen Schutz. Das wäre ja auch etwas befremdlich, ging die derzeitige Krise doch – so jedenfalls die herrschende Lehre – von der Immobilienkrise in den USA aus.

Welche Nachteile hätten nun Wohnimmobilien in Deutschland, wenn sich die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise noch weiter zuspitzen sollte oder es gar zu Szenarien wie Massenarbeitslosigkeit, Hyperinflation oder einem Staatsbankrott kommen sollte?

  1. Immobilien sind per definitionem unbeweglich. Man könnte im Krisenfall das gebundene Kapital nicht kurzfristig liquidieren. Ein Verkauf könnte sehr lange dauern, falls sich in einer wirklichen Wirtschaftskrise überhaupt ein Käufer zu einem akzeptablen Preis findet.
  2. Immobilien stellen oftmals einen großen Teil des Vermögens eines privaten Haushaltes dar. Kommt man in einer System-Krise in finanzielle Schwierigkeiten, wird es schwer fallen, an liquide Mittel zu kommen, ohne das ganze Haus verkaufen zu müssen.

  3. Eigentümern von Eigentumswohnungen drohen noch andere Gefahren: Mitglieder der Eigentümergemeinschaft könnten insolvent werden. Instandhaltungsmaßnahmen könnten dann nicht mehr ohne weiteres durchgeführt werden. Unter Umständen muss sogar per Sonderumlage für die insolventen Eigentümer mitbezahlt werden.

  4. Gefahren drohen auch für vermietete Objekte: Mieter könnten infolge einer Wirtschaftskrise nicht mehr in der Lage sein, die Miete zu zahlen. Eine schwierige Situation angesichts des sehr mieterfreundlichen deutschen Mietrechts.

  5. Denkbar wäre theoretisch auch eine Festsetzung von (niedrigen) Mieten durch die Regierung, um Kündigungen und daraus folgende soziale Unruhen zu verhindern.

  6. Die Immobilienpreise könnten wegen der sinkenden Kaufkraft der privaten Haushalte in einer Krise sinken.

  7. Der Staat könnte – wie nach dem Zweiten Weltkrieg – eine Zwangshypothek auf jede Immobilie eintragen.

  8. Ist die Immobilie auch noch teilweise fremdfinanziert, besteht die Gefahr, dass man den Schuldendienst nicht mehr leisten kann. Die Bank kann dann die Grundschuld fällig stellen. Folge wäre dann in der Regel der Verlust der Immobilie. Auch eine verschärfte Inflation wäre im Übrigen nicht unbedingt vorteilhaft für die Schuldner. Warum? Nun, für gewöhnlich werden die Löhne und Gehälter erst nach einem gewissen time-lag an die allgemeinen Inflationsraten angeglichen. Man wird dann möglicherweise gezwungen sein aufgrund des Preisniveauanstieges sein ganzes Einkommen für die Befriedigung der Grundbedürfnisse zu verwenden. Für den Schuldendienst könnte dann kein Geld mehr übrig bleiben.

Fazit

Immobilien bieten in der Krise auch keine absolute Sicherheit, vor allem dann nicht, wenn Sie teilweise fremdfinanziert wurden. Einzige Ausnahme: Selbst genutzte Immobilien, die Sie schuldenfrei besitzen. Wenn Sie eine selbst genutzte Immobilien, die möglicherweise noch mit einem Nutzgarten ausgestattet, haben und zudem physisches Gold in hinreichendem Umfang besitzen, sind Sie für eine wirkliche Krise schon ganz gut gerüstet.

Haben Sie schon physisches Gold?

PostHeaderIcon Lebensversicherungen in der Krise

Viele Menschen, die sich mit der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise beschäftigen, werden sich fragen, wie ihre Lebensversicherungen in der Krise abschneiden werden. Immerhin gibt es in Deutschland etwa 50 Millionen Kapitallebensversicherungen im engeren Sinne. Kaum einem anderen Finanzprodukt wird ein so großes Vertrauen entgegengebracht wie der Lebensversicherung. Zu Recht?

Nun, schauen wir uns zunächst einmal die Renditen an. Die Mindestverzinsung für neue Verträge beträgt nur noch magere 2,25 Prozent. Ob eine Überschussbeteiligung gezahlt werden kann, ist ja im Falle einer Lebensversicherung ungewiss. Immerhin: Im Jahre 2008 betrug die durchschnittliche Rendite der Kunden-Policen noch 4,28 Prozent. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen der Versicherer betrug indessen nur 3,62 Prozent. Mit anderen Worten: Die Versicherer leben von der Substanz. Stille Reserven werden nun sukzessive aufgelöst, und es ist fraglich, wie lange diese Politik noch gefahren werden kann.

Sollte die Krise sich fortsetzen, dürften die Überschussbeteiligungen jedenfalls noch weiter absinken. Im Übrigen ist hier darauf hinzuweisen, dass die eigentliche Netto-Rendite der Versicherungsnehmer noch deutlich niedriger ist, da ja noch die Provisions- und Verwaltungskosten berücksichtigt werden müssen.

TraurigEin Absinken der Gesamtrendite auf die Garantieverzinsung ist aber noch lange nicht das schlimmste Szenario. Angesichts der historischen Dimension der aktuellen Krise drohen den Kunden von Lebensversicherern insbesondere drei Gefahren, die allerdings alle eng miteinander korrelieren:

1.) Wertverfall der Wertpapiere der Versicherer

Als Konsequenz der Aktien-Baisse 2000 bis 2003 haben die meisten Versicherer Risiko aus ihrem Portfolio genommen. Der Aktienanteil wurde tendenziell nach unten gefahren. Es dominieren traditionell sehr konservative Papiere wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder Pfandbriefe. Allerdings ist die Krise, in der wir uns befinden, derart dramatisch und von historischer Dimension, dass selbst diese „mündelsicheren“ Papiere in Gefahr geraten könnten. Sollte die Hypo-Real-Estate trotz staatlicher Hilfen fallen, geriete der ganze Pfandbrief-Markt in Gefahr. Dass auch namhafte Unternehmen nicht vor Insolvenzen sicher sind, zeigen die Exempel General Motors und Chrysler. Auch Staatsbankrotte westlicher Staaten – vor einigen Jahren noch undenkbar – sind nicht mehr auszuschließen. Diese erhöhte Gefahr wird ja jetzt schon in die Kurse und die Verzinsung der Staatsanleihen eingepreist – auch im Euro-Raum sind die Spreads mittlerweile erheblich. Staaten wie Irland, Griechenland und Spanien müssen den Anlegern schon deutlich höhere Zinsen (Kupons) für ihre Staatsanleihen bieten als Deutschland. Kurzum: Sollte es dazu kommen, dass Anleihen aufgrund von Insolvenzen nicht mehr bedient werden könnten, wären die deutschen Lebensversicherer in akuter Gefahr. Im Extremfall drohen Insolvenzen der Versicherer und damit Totalverluste für die Versicherungsnehmer.

2.) Inflation & Hyperinflation

Ein großer Feind für der Versicherungsnehmer ist die Inflation. Der Faktor Inflation wird von vielen Versicherungsnehmern einfach nicht adäquat gewürdigt. Auch in „normalen“ Zeiten mindert die Inflation ganz erheblich den realen Wert der Ablaufleistung. Ein Beispiel: Nimmt man eine Inflationsrate von 2,5 Prozent p.a. an, so sind 100.000 Euro nach 40 Jahren real nur noch 36.323 Euro wert. Noch dramatischer sieht die Sache bei privaten Rentenversicherungen aus, die im Idealfall länger laufen als Kapitallebensversicherungen. Schließt ein heute 25-Jähriger eine private Rentenversicherung ab und möchte im Rentenalter 1.000 Euro im Monat erhalten, so sind diese 1.000 Euro etwa nach 55 Jahren – bei einer Inflationsrate von 2,5 Prozent p.a. – real nur noch 248 Euro wert. So viel zum „normalen“ Szenario. Nach Meinung des Autors ist es aber mehr als unwahrscheinlich, dass unser Währungssystem noch 40 Jahre oder gar noch länger Bestand haben wird. Vielmehr beinhaltet die derzeitige Krise die Gefahr, dass wir mittelfristig stark inflationäre Tendenzen sehen werden. Auch die Gefahr einer Hyperinflation ist real gegeben. Für diese These sprechen etwa die Politik des billigen Geldes der Zentralbanken (Leitzinspolitik) oder die gigantischen Konjunkturprogramme der Regierungen. Und: Was ist, wenn die riesigen Bankbürgschaften der Staaten tatsächlich in Anspruch genommen werden? Heute schon sind die Verschuldungsgrade einiger westlicher Staaten dramatisch. Allein der Schuldendienst zehrt einen Großteil der öffentlichen Haushalte auf. Es ist davon auszugehen, dass die Staaten, ehe sie zahlungsunfähig werden, lieber die „Druckerpressen“ anwerfen, um ihre Schulden wegzuinflationieren. In einer solchen Hyperinflation würden die Lebensversicherungspolicen ihren realen Wert fast komplett einbüßen.

3.) Währungsreform

Folge einer Hyperinflation wäre fast zwangläufig eine Währungsreform. Das war in der Historie eigentlich immer so. Eine Währungsreform wäre im Übrigen theoretisch auch ohne vorherige Hyperinflation denkbar. Fraglich wäre auf jeden Fall, ob die Policen im Falle einer Währungsreform noch einen Wert in der neuen Währung hätten.

Fazit

Wir haben gesehen, dass sich Lebensversicherungen auch in „normalen“ Zeiten kaum rentieren. Der größte Nachteil ist aber die dem Produkt innewohnende Inflexibilität. Wer kann schon heute sagen, dass unser Finanz- und Währungssystem noch in 10 Jahren Bestand haben wird? Der souveräne und informierte Anleger sollte daher auf solche Produkte, die zudem eine niedrige effektive Rendite haben, gänzlich verzichten und in „normalen“ Zeiten lieber aktiv auf den Wertpapiermärkten agieren und sein Geld in Aktien, Fonds, Zertifikate oder ETFs veranlagen. Es ist durchaus auch legitim, sich in schlechteren Zeiten auf die Seitenlinie zu stellen und sein Geld auf ein Tagesgeldkonto zu transferieren. Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise erfordert allerdings ein ganz anderes Vorgehen. Nunmehr sind fast alle Wertpapiere in Gefahr, vor allem jene, die das so genannte Counterpart-Risiko haben. Zudem drohen noch Hyperinflation und Staatsbankrott. Folglich sollten Sie sich die Frage stellen, ob es nicht sinnvoll sein kann, laufende Verträge zu kündigen, auch wenn dies für Sie schmerzvoll sein mag. Möglicherweise ist es besser, durch eine Kündigung auf einen Teil der Rendite zu verzichten, als einen Totalverlust zu erleiden. Mit dem Geld aus dem gekündigten Vertrag können Sie dann etwa physisches Gold kaufen. In der derzeitigen Phase sollte es eben Ihre primäre Intention sein, Ihr Vermögen – Ihre Lebensleistung – zu sichern. Und das ist am besten mit physischem Gold möglich. Gold ist eben die ultimative Krisenwährung – der sichere Hafen. Haben Sie schon physisches Gold?

PostHeaderIcon Bund der Steuerzahler fordert Steuerreform

Der Bund der Steuerzahler fordert für die nächste Legislaturperiode eine umfassende Reform der Einkommensteuer. Hierzu der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke:

Das jetzige Steuersystem ist kompliziert und ungerecht. Es belastet vor allem die sogenannte (Noch)-Mitte der Steuerzahler. Deshalb ist es an der Zeit, endlich eine grundlegende Reform durchzuführen.

Eine klare Absage erteilte der Verband den derzeitigen Steuererhöhungsdebatten. Die Bürger würden durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bereits sehr stark belastet werden. Aus Sicht des Verbandes sei es unverantwortlich, den Bürgern in dieser Zeit auch noch Steuererhöhungen oder neue Steuern zuzumuten.

Kommentar: Die Belastungen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise werden wohl noch viel größer werden. Steuererhöhungen würden sich in dieser Situation extrem negativ auf die Kaufkraft der privaten Haushalte und das Konsumklima auswirken. Die Steuerbelastung aus den direkten – aber auch indirekten – Steuern ist heute schon sehr, sehr hoch. Für Angestellte kommen ja zu den Steuern noch Sozialabgaben hinzu. Daraus folgen exorbitante Grenzabgabenbelastungen gerade für Einkommen (knapp) unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen der Renten- und Arbeitslosenversicherung. Allerdings ist zu befürchten, dass im Gefolge der Wirtschafts- und Finanzkrise die Steuern und die Sozialabgaben eher erhöht denn gesenkt werden.

Der Bund der Steuerzahler fordert weiter, die „Kalte Progression“ und den sogenannten „Mittelstandsbauch“ im Tarif abzuschaffen. Daher mahnt Däke eine durchgreifende Reform der Tarife an:

Statt halbherziger Einzelmaßnahmen, wie z.B. die Senkung des Eingangs- oder die Erhöhung des Spitzensteuersatzes, sollte eine Gesamtlösung gefunden werden. Die vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen verschärfen nur bestehende Probleme und werden die Bürger nicht nachhaltig entlasten.

steuerzahlerbund-logo

Hier finden Sie die entsprechende Pressemitteilung des Steuerzahlerbundes vom 16.04.2009

Kommentar: Gerade der Forderung nach Abschaffung der kalten Progression ist unbedingt zuzustimmen. Die Tarife sollten idealerweise der Entwicklung der Inflationsraten angepasst werden. Sollte nämlich die derzeitige Reflationierungspolitik gelingen, könnten die dann wieder steigenden Inflationsraten dazu führen, dass in nicht allzu ferner Zukunft der durchschnittliche Einkommensbezieher den Spitzensteuersatz – sieht man einmal von der „Reichen-Steuer“ ab – zahlen müsste. Das wäre wahrlich grotesk. Vorteil für die Regierung: Man müsste zur Maximierung des Steueraufkommens noch nicht einmal die nominellen Steuersätze erhöhen. Praktisch, oder?

In einer wirklichen Krise wäre auch noch die Einführung einer Vermögenssteuer, also einer neuen Substanzsteuer, denkbar. Dann wäre physisches Gold gegenüber anderen Asset-Klassen im Vorteil, kann der Staat hier doch nicht – im Gegensatz etwa zu Immobilienvermögen oder Festgeldern – ohne weiteres auf Datenbestände zurückgreifen. Haben Sie schon physisches Gold?

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