Anlagegold
Der Kauf von Gold im Internet ist nicht nur bequem, sondern auch die günstigste Art des Goldkaufs für private Anleger. Wir können Ihnen Anlagegold als einen soliden Weg der Vermögenssicherung empfehlen. Wichtig: Nur Anlagegold eignet sich als Form der Geldanlage, denn Sammlermünzen sind nicht von der Mehrwertsteuer befreit und damit für Anlagezwecke uninteressant.

PostHeaderIcon Goldkauf erreicht neues Rekordniveau

Die Verunsicherung der privaten und institutionellen Anleger ist im Moment riesig. Der Ansturm auf das krisensichere Edelmetall Gold ist nur folgerichtig. Als Folge daraus hat der Goldpreis einen neuen Allzeithöchststand erreicht  –  das Gold kaufen erlebt derzeit einen nie da gewesenen Boom.

Aber der Reihe nach: seit mehreren Jahren beobachten wir hier bei www.Gold-kaufen.biz die Entwicklung der Weltwirtschaft mit einem besonderen Fokus auf der Geldanlage Gold. Diese gilt nicht ohne Grund als Reservewährung Nummer eins – seit Jahrtausenden sichern Staaten, Unternehmen und Privatleute ihr Vermögen, in dem sie es zu einem mehr oder weniger großen Anteil in Gold anlegen. Krisenzeiten sind Goldzeiten – und eine solche (zumindest was die Psychologie der Massen angeht) erleben wir gerade.

Sowohl im Euroraum, als auch in den Vereinigten Staaten von Amerika schwindet das Vertrauen ins heimische Papiergeld. Ausufernde Staatsverschuldung in den USA, in Europa noch dazu die massiven Haushaltsprobleme in einigen südeuropäischen Staaten – Griechenland ist praktisch pleite und kann nur durch immer neue Überweisungen aus Nordeuropa (also vor allem aus Deutschland) in seinem instabilen Status gehalten werden.

Die Financial Times Deutschland sieht den Goldpreis auf dem längsten Höhenflug seit 90 Jahren – Gold steuert auf das achte Jahr in Folge mit Gewinnen. Die FTD sieht die Marke von 1600 US-Dollar in Reichweite. Gegenwärtig tendiert der Goldpreis bei 1579 US-Dollar bzw. 1114 Euro (Stand: 14.07.2011).

An den Finanzmärkten sei die Verunsicherung groß und die Schuldenkrise halte mit all ihren Ansteckungsgefahren den Goldmarkt fest im Griff, zitiert der FTD-Bericht eine Einschätzung der Deka-Bank. Zudem lastete der ungelöste Streit um die Erhöhung der US-Schuldengrenze auf der Stimmung. Sollte nicht schnell eine Lösung gefunden werden, sind die USA im kommenden Monat zahlungsunfähig.

Das Handelsblatt bringt es auf den Punkt:

Hauptgrund für die Rekordjagd bei Gold ist die große Verunsicherung der Anleger. Ausschlaggebend sind die Schuldenkrise in Europa und die zusehends unter Druck stehende Bonität der USA.

Und wie in unserer Grafik zu sehen ist, stieg der Goldpreis in den vergangenen zwei Wochen mit einer gigantischen Wachstumsrate an – etwa 10 Prozent Zuwachs in 12 Tagen sprechen für sich und müssen wohl nicht weiter kommentiert werden:

Goldpreis auf Rekordjagd

Goldpreis auf Rekordjagd

Unsere Einschätzung: Wer bereits in Gold investiert hat, der kann sich im Nachhinein über diese „goldrichtige Entscheidung“ freuen. Aber auch jetzt ist es – allen Unkenrufen zum Trotz – noch nicht zu spät für den Goldkauf. Denn die gesamtwirtschaftliche Wetterlage, insbesondere die Haushaltskrisen in den USA und im Euro-Raum, lassen noch viel Spielraum für einen weiteren Anstieg des Goldpreises.

PostHeaderIcon Peter Gauweiler: Griechenland verschleppt seinen Konkurs

Der gemeinhin als ein Mann klarer Worte bekannte CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler hat sich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung für einen klaren Schuldenschnitt mit Griechenland ausgesprochen. Schon die erste Runde der Milliardenhilfe für das unter einer massiven Haushaltskrise leidende Griechenland lehnte Gauweiler 2010 ab – und reichte bei dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Verfassungsklage ein.

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Peter Gauweiler, CSU (Foto: www.peter-gauweiler.de)

„Griechenland ist pleite und hat mehr Schulden, als es je bezahlen kann“, bringt es Gauweiler kurz und knapp auf den Punkt. Der EZB wirft er vor, dass sie ohne rechtliche Grundlage und zulasten ihrer Eigentümer Schrottpapiere in Milliardenhöhe aufgekauft habe. Weiteres Geld nach Griechenland würde die „Stunde der Wahrheit“ für die EZB-Bilanzen lediglich hinauszögern und daneben die Gläubigerbanken stützen. „Was wir derzeit erleben, nannte man früher Konkursverschleppung“, so der 62-jährige Bayer.

Hier finden Sie das gesamte Interview: Peter Gauweiler zur Griechenland-Krise Eine dramatische Entwertung der Gemeinschaftswährung

Er bedauert die Tatsache, dass für Griechenland nicht bereits im vergangenen Jahr ein klarer Schuldenschnitt und ein Schuldenmoratorium erfolgt seien. „Ich bin mir sicher: Griechenland wäre heute schon wieder auf dem Weg der Gesundung“, so Gauweiler. Er weist im Interview darauf hin, dass eine Staatsinsolvenz auch die Grundlage für einen erfolgreichen Neubeginn sein könne und verweist auf die jüngeren Beispiele aus Argentinien, Russland und der Türkei.

Eine tiefere Ursache der derzeitigen Problematik sieht Gauweiler in den Geburtsfehlern des Euro:
„Ein Währungsraum aus Gebieten unterschiedlicher Leistungsbilanzen und ohne staatliches Dach. Dessen Stabilitätskriterien keiner einhält. Schon die einzelnen Staaten schaffen es ja kaum, unterschiedliche Leistungsbilanzen im Inneren auszugleichen: siehe die deutsch-deutsche Währungsunion, die bis heute nur durch Transfers funktioniert, siehe den innerdeutschen Streit um den Länderfinanzausgleich, siehe die Kluft zwischen Nord- und Süditalien seit 150 Jahren. Auf Ebene eines Erdteils ist ein solches Unterfangen erst recht nicht zu bewältigen.“

Skeptisch zeigt er sich jedoch, ob eine realistische Chance für die Durchsetzung seiner Forderungen gibt: „Die Führungsleute in den Fraktionen werden auch dieses Mal die Griechenlandhilfen durchziehen, obwohl doch in der Sache alles anders läuft, als sie angekündigt haben. Die Unterschiede der Parteien sind beim Euro ja seit seiner Einführung nur auf dem Millimeterpapier sichtbar.“

Wir meinen: Griechenland wird auch in seiner sehr verfahrenen Situation Unterstützung seitens der Europäischen Union bekommen – ob man dies nun begrüßt oder nicht, aber so sieht der „common sense“ derzeit aus. Damit ist das Problem des gewaltigen griechischen Schuldenstands, der noch weiter anwachsen wird, aber nicht vom Tisch, sondern nur verschoben. So sieht keine Lösung aus! Die Griechenlandkrise ist hier übrigens schon eine Art „Dauerthema“ geworden.  Weiser sind die Politiker mit der Zeit aber nicht geworden. Die Gefahr für ein Auseinanderfallen des Euroraumes und das Aufbrechen tektonischer Verwerfungen steigt weiter und weiter. Goldkauf ist eine Alternative, denken Sie darüber nach!

PostHeaderIcon Wie entwickelt sich der Goldpreis?

Vergleich der Kursentwicklung von Gold in US-Dollar und Euro für 2011 (Januar bis Mitte Juni): Soll man jetzt noch Gold kaufen?

Wie wir alle wissen: Gold wird in Dollar gehandelt. Insofern ist für den strategischen Investor, der sein Euro-Vermögen in Gold anlegen möchte (was für die meisten Leser von Gold-kaufen.biz zutreffen dürfte) ein regelmäßiger Blick auf den Dollar-Kurs anzuraten. Insbesondere natürlich dann, wenn man in Gold einsteigen (sprich: kaufen) möchte – oder seine Anlagebarren, Krügerrands und was man sonst noch so an Gold im Depot hat, wieder in Euro tauschen möchte.

Schauen wir uns die Entwicklung des Goldpreises im bisherigen Jahresverlauf 2011 einmal etwas genauer an. Was auffällt: In den ersten beiden Monaten gab der Goldpreis deutlich nach, was sowohl am Verlauf des Dollar, als auch an der Entwicklung des Euro-Graphen zu erkennen ist.

Sie sind sich nicht sicher, welche Auswirkungen Währungsschwankungen auf den Goldkurs haben? Dann lesen Sich sich am besten unseren Artikel zum Zusammenhang von Goldpreis und US-Dollar durch, der sich gut als Einleitung eignet (auch wenn er schon etwas älter ist).

Noch einmal zum Verhältnis Dollar-Euro: Steigt der Dollar im Verhältnis zum Euro, so wird auch Gold teurer. Wird der Dollar jedoch gegenüber dem Euro schwächer, verbilligt sich auch Gold – jeweils relativ gesehen. Denn auch in Zeiten eines fallenden Dollarkurs kann der Goldpreis (in Euro) durch eine immense Nachfrage – trotz dieses dämpfenden Faktors – nach oben getrieben werden.

Und genau das erleben wir: der US-Dollar kann noch so schwach werden – der Goldpreis bleibt stabil und steigt sogar weiter!

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Goldpreis in Dollar und Euro 2011 (Werte: London Gold Fixing)

Vor einem Jahr brauchte man noch gut 1,20 US-Dollar, um einen Euro zu erwerben – im Juni 2011 sind es bereits 1,46 US-Dollar je Euro, auch wenn der Dollar in den letzten Tagen etwas gewinnen konnte. Dem Diagramm können Sie entnehmen, dass der Goldpreis (in Euro) nach dem anfänglichen Verlusten langsam, aber stetig wieder nach oben geklettert ist und das Jahreshoch fast schon wieder erreicht hat. Wenn Sie sich die Goldpreisentwicklung in Dollar anschauen, wird der steigende Goldkurs noch deutlicher.

Wie geht es nun weiter? Hier unsere Prognose zum Goldpreis:

Wenn wir davon ausgehen, dass sich das Kursverhältnis auf dem gegenwärtigen Niveau einpendelt, sowohl Euro-Zone (nach wie vor das Dauerthema Griechenland) als auch die USA (Haushaltsdefizit) haben vergleichbare Probleme, dürfte der Goldpreis moderat steigen. Sollten sich die US-Probleme als verglichen mit den Eurosorgen deutlich größer herausstellen, wird der Goldkauf massiv zunehmen und damit auch die Preise für das gelbe Edelmetall. Im eher unwahrscheinlichen Fall eines US-Aufschwungs bei einem Zusammenbruch des Euroraumes würde sich die Lage für Euro-Goldkäufer zwar auf den ersten Blick verschlechtern. Eine Pleite Griechenlands (und eventuell weiterer Mitglieder der Eurozone) dürfte aber dafür sorgen, dass die Nachfrage nach Anlagegold massiv zunehmen wird – und dadurch den Goldpreis stabilisieren, wenn nicht sogar einen Goldrush auslösen. Immer an den Panikfaktor denken!

Wie man das Blatt also dreht und wendet: Es spricht derzeit nichts gegen den Goldkauf.

PostHeaderIcon Krisen über Krisen in Europa und USA

Hat der Goldrausch bereits begonnen? Steigende Goldpreise sind nicht zuletzt auf die krisenhafte Stimmung in den USA und Europa zurückzuführen.

Eine Hiobsbotschaft folg derzeit auf der Anderen. Als ob die Haushaltskrise in Griechenland nicht schon schlimm genug wäre wackeln jetzt auch Portugal und Irland massiv. Von dem drohenden Staatsbankrott in den USA ganz zu schweigen. Und in dieser Lage wird dann auch noch der Präsident des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, in eine unschöne Affäre verwickelt und sitzt – was eine historische Sensation sein dürfte – erst einmal in amerikanischer Untersuchungshaft. Ohne hier auf die vermeintliche Tat an sich näher einzugehen: in einer währungspolitisch solch kritischen Lage hat so etwas gerade noch gefehlt!

Aber der Reihe nach:

Die Vereinigten Staaten haben am gestrigen Montag, den 16. Mai 2011, die gesetzlich erlaubte Schuldengrenze erreicht und dürfen sich kein frisches Geld mehr leihen. Nur mittels haushalterischen Tricks kann sich die US-Regierung für einige Zeit finanziell über Wasser halten. Dann müsste die Schuldengrenze angehoben werden. Dass es dazu kommt, ist relativ wahrscheinlich, aber die oppositionellen Republikaner haben durch diese Tatsache ausreichend Futter, um die Politik der Obama-Administration unter Beschuss zu nehmen.

Wobei es auch Stimme im republikanischen Lager gibt, denen überhaupt nichts an einer Einigung gelegen ist und die mit einer Zahlungsunfähigkeit der USA leben könnten, weiß die FAZ am 17. Mai im Beitrag „Amerika darf sich kein neues Geld leihen“ zu berichten:

Viele konservative Republikaner wollen die von der Regierung genannte Frist gegen diese als Druckmittel einsetzen. Sie gehen nach eigenem Bekunden nicht davon aus nicht, dass ein Zahlungsausfall die Märkte erschüttern würde.

Die Flagge Griechenlands

Griechanland - trotz EU-Milliarden immer noch nicht über den Berg

In diesem Jahr werden die USA sage und schreibe eine Fehlbetrag von 1,4 Billionen US-Dollar in ihrem Staatshaushalt auszugleichen haben. Und das bei einer wirtschaftlichen Lage, die man nicht wirklich als gut bezeichnen könnte – trotz sanfter konjunktureller Aufschwungtendenzen sind immer noch neun Prozent der Amerikaner ohne Arbeit. Die (wenngleich eher geringe) Wahrscheinlichkeit, dass die USA ihre Zahlungen nicht mehr bedienen werden, sind ein weiterer negativer Faktor für das globale Finanzsystem, da in diesem Fall der Dollar ins Bodenlose abstürzen könnte, zumindest aber – da der US-Dollar immer noch die Hauptreservewährung darstellt – zahlreiche Volkswirtschaften und Kleinwährungen kollabieren dürften.

Und Strauss-Kahn? Der als Griechenlandfreund gehandelte Franzose, dessen Kompetenz als Notenbanker von allen Seiten bestätigt wurde, ist plötzlich handlungsunfähig geworden. Und mit ihm der IWF, der gerade im Falle Griechenlands, aber auch allgemein eine kritische Haltung bei den Konsolidierungen staatlicher Finanzen einnimmt. Die EU konnte sich gegebenenfalls hinter dieser objektiven, nicht so eng beteiligten Institution verstecken und einen Teil des griechischen Zornes auf die in Amerika, also weit entfernt ansässige, Einrichtung lenken. Damit ist es jetzt erst einmal vorbei.

Die Lagen in Portugal und Griechenland werden wir ein anderes Mal beleuchten, da dieser Beitrag schon recht ausführlich geworden ist. Fakt ist jedoch: Die Planungen und Prognosen, auf denen die EU-Stabilitätspakte aufbauen, stimmen hinten und vorne nicht. Das Geld, was beispielsweise in Griechenland bereits ausgegeben wurde, ist weg. Das Problem ist aber nach wie vor da, noch immer ist das Haushaltsdefizit gigantisch. Dadurch wird der Euro unter Druck gesetzt. Ob und wie er sich behaupten kann, ist nicht vorherzusagen. Nur eines ist sicher: Der Kauf von Gold ist gerade in dieser Situation eine gute Wahl, um zumindest einen Teil des eigenen Vermögens krisensicher anzulegen. Und dies ist historisch belegt!

Kaufen Sie Gold! Auch wenn der Goldpreis in der Vergangenheit stark angestiegen ist, gibt es keine makroökonomischen Anzeichen, dass es hier zu einer Trendumkehr kommen könnte. Denn gerade in Krisen lieben die Menschen den Goldkauf!

PostHeaderIcon Gaddafi in Libyen dank Gold finanziell unabhängig

Der beginnende Bürgerkrieg in Libyen und das militärische Eingreifen diverser NATO-Staaten haben auch eine Gold-Dimension: Libyen soll in den vergangenen Jahren Goldreserven in Höhe von 150 Tonnen angehäuft haben – was einem Marktwert von ca. 6,5 Milliarden Dollar entspricht. Und da das Land im physischen Besitz der Goldbarren ist, können diese auch nicht durch ein Embargo oder das Einfrieren von Auslandskonten „neutralisiert“ werden – auch hier erweist sich Gold als eine krisensichere Form der Geldanlage, sei es jetzt im kleinen oder im großen Maßstab. Somit bleibt die libysche Regierung auch in Krisenzeiten finanziell handlungsfähig.

Gaddafi setzt auf Gold - auch farblich

Gaddafi setzt auf Gold – auch farblich

Gaddafi hat durch diese riesigen Goldvorräte die Möglichkeit, trotz aller internationaler Blockademaßnahmen finanziell liquide zu bleiben – und beispielsweise Söldner aus anderen afrikanischen Staaten anzuheuern. Wichtig ist, das er im physischen Besitz des Goldes bleibt. Hierzu die Financial Times Deutschland im Artikel  „Gaddafi hockt auf 150 Tonnen Gold“:

Experten gehen davon aus, dass Libyen seine Goldbarren in Tripolis aufbewahrt und nicht wie viele Zentralbanken verfährt, die ihre Reserven in Tresoren in London, New York oder Schweiz verwahren. Das Gold könnte aber bereits zu anderen Orten weitertransportiert worden sein. In Frage kämen etwa sie südliche Stadt Sebha. Sie gilt als sehr loyal gegenüber Gaddafi und ist nahe zu Tschad und Niger gelegen.

Interessant ist, dass auch der tunesische Staatschef Zine el Abidine Ben Ali auf Gold gesetzt hatte: Seine Frau Leila Trabelsi flüchtete nach dem Umsturz mit Goldbarren der Zentralbank im Gepäck ins Exil, angeblich nahm Sie 1,5 Tonnen mit.

Unterdessen berichtet SPIEGEL online unter Bezug auf die Financial Times Deutschland, dass der US-Bundesstaat Utah Gold zum offiziellen Zahlungsmittel erklärt. Der republikanische Abgeordnete Brad Galvez hat eine überzeugende Begründung für das neue Gesetz – die Angst vor weitreichenden Folgen der Geldentwertung: „Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, die uns erlaubt, unsere Wirtschaft aufrechtzuerhalten, während der Wert des Dollars weiter sinkt“, zitiert die Zeitung den Parlamentarier.

Fazit: Je schlimmer es wird, um so mehr Sinn macht ein Engagement in Gold – nicht nur für Staatschefs, auch für private Kleinanleger, die ihr Vermögen inflationssicher anlegen möchten. Auch wenn der Goldpreis derzeit wieder in die Höhe geht – kaufen Sie Gold, natürlich nur in physischer Form, denn das kann man ihnen nicht (so einfach) wegnehmen.

PostHeaderIcon Ein unglaublicher Skandal: Bundesbank verleiht über 300 Milliarden an europäische Notenbanken

Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler und Chef des Münchner ifo-Instituts Professor Hans-Werner Sinn hat auf einen Skandal hingewiesen, der nur noch fassungslos macht. Wäre es nicht Sinn gewesen, der auf die nachfolgende Nachricht hingewiesen hätte, würde man wahrscheinlich von einem schlechten Aprilscherz ausgehen.

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Professor Hans-Werner Sinn vom renommierten ifo-Institut

Worum geht es? Nun, laut Sinn hat die Bundesbank weit mehr als 300 (!) Milliarden Euro an andere Notenbanken verliehen. Angesichts der Finanzlage einiger Staaten erscheint es fraglich, dass der deutsche Steuerzahler das Geld in vollem Umfang wieder sehen wird. Im Vergleich mit den 300 Milliarden wirken die direkten Hilfen an Griechenland und Irland nun geradezu mickrig.

Konkret stehen im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank Forderungen innerhalb des Euro-Systems in Höhe von 338 Milliarden Euro gegenüber der EZB und den nationalen Notenbanken der Euro-Länder. Dies mache – so Sinn – selbst Fachleute „fassungslos“. Im Falle von Staatspleiten anderen Staaten müsste Deutschland haften. Diese Haftung sei aber nicht demokratisch legitimiert. Vielmehr wurden hier klammheimlich deutsche Steuergelder in astronomischer Höhe verliehen. In der Tat ein ungeheuerlicher Vorgang.

Unterdessen hat sich der Goldkurs wieder deutlich erholt und wird derzeit wieder über 1400 Dollar taxiert. Es bleibt abzuwarten, ob es bei diesem Anlauf gelingt das All-Time-High von ca. 1430 Dollar nachhaltig – auf Tagesschlussbasis – zu überwinden. Sollte dies gelingen, würde ein neues Kaufsignal generiert werden. Es wären dann keine starken Widerstände mehr gegeben. Sollten wir allerdings das ATH nicht knacken, könnten wir noch einmal das Tief der aktuellen Trading-Range zwischen ca. 1307 und 1430 Dollar testen. Ein nachhaltiges Unterschreiten der Trading-Range müsste kurzfristig bearish interpretiert werden. Der mittel- und langfristige Aufwärtstrend ist aber derzeit voll intakt. Der langfristig orientierte Investor sollte ohnehin auf temporäre Schwankungen wenig geben und nachgebende Preise konsequent zum Nachkaufen nutzen.

PostHeaderIcon Goldpreis hat sich wieder stabilisiert

Unsichere geopolitische Lage in Ägypten und im gesamten Nahen Osten treibt Goldnachfrage an. Anleger bereiten sich auf neue Krise vor.


Nach Verlusten in den ersten Wochen des neuen Jahres 2011 hat sich der Goldpreis wieder etwas stabilisiert. In den letzten Tagen konnten deutliche Kursgewinne beobachtet werden, bald dürfte der Preis für Gold wieder den alten Höchststand erreicht haben.

Die Situation des europäischen Währungssystems hat sich – vermeintlich – etwas beruhigt. Zumindest sind in der Berichterstattung derzeit andere Themen in den Vordergrund getreten, insbesondere die instabile Lage in Ägypten und weiteren Staaten in Nordafrika und dem Nahen Osten. Durch die geopolitische Bedeutung der Region besteht hier auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko für den europäischen Wirtschaftsraum. Und dadurch könnte dann auch wieder die Gemeinschaftswährung Euro unter Druck geraten – und der Run auf die krisensichere Reservewährung Gold in noch größerem Maße einsetzen. Neue Höchststände sind also keineswegs ausgeschlossen.

Der Anstieg des Goldpreis in den letzten beiden Wochen könnte nicht zuletzt durch diese Unwägbarkeiten erklärt werden. Der Tiefststand von 1316 Dollar vom 28. Januar 2011 ist bereits um mehr als 40 Dollar überschritten, es zeichnet sich ein klarer Aufwärtstrend ab.

Goldpreis 2011

Tipp: Wer jetzt schnell einsteigt, kann an der Gold-Aufwärtsbewegung teilhaben. So sichern Sie sich auch gegenüber den unkalkulierbaren Risiken ab, die in den nächsten Monaten durch „Regime Changes“ im Nahen Osten entstehen können.

PostHeaderIcon Unser Finanzsystem – Ausblick auf 2011

Was wird uns das neue Jahr bringen? Hier ein kleiner Ausblick auf 2011.

Vor wenigen Tagen war auf Welt Online ein ganz bemerkenswerterKommentar mit dem Titel „Der Euro wird nicht mehr lange überleben“ zu lesen.

Euro-Bär vor dem Finanzministerium in Berlin

Euro-Bär vor dem Finanzministerium in Berlin

Es ging um die Frage, wie sich denn wohl unser Finanzsystem im nun schon laufenden Jahr verändern würde. Thematisiert wurden etwa die Bürgschaften der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem sogenannten Rettungsfonds:

Als souveräner Staat, der wir sind, für die vergangenen und zukünftigen Schulden Dritter zu bürgen, kommt einem politischen Skandal erster Güte gleich, auch wenn die Gründe noch so ehrenvoll sind.

Auch prognostiziert der Autor Erwin Grandinger ein Ende des Euro, wie wir ihn heute kennen, und die Etablierung eines modifizierten Goldstandards:

In dieser ordnungspolitischen Form wird der Euro die nächsten Jahre sicherlich nicht überleben… Ein modifizierter Goldstandard wird kommen.

Schließlich kommt der Autor zu folgendem Resümee:

Physisches Gold sein Eigentum zu nennen, aber auch Aktienbesitz system- und währungsübergreifender Unternehmen, ist daher unabdingbar geworden. Investments in Staatsanleihen werden zum Rohrkrepierer werden… Entwicklungen zu unterschätzen ist menschlich, allzu menschlich, aber brandgefährlich. Viele vergessen: das Zentralbankwesen ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst. Insofern sollte die Bundesbank offen darlegen, wie viel der angeblichen 3400 Tonnen Gold sich tatsächlich physisch in Deutschland befindet und unter der faktischen Kontrolle der Bundesbank ist. Wie wäre es, wenn ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer sich mal die Bücher der Bundesbank anschaut, so, wie jede Bank es über sich ergehen lassen muss? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, sagte schon Lenin. Der Bürger kann schon jetzt für Alternativen sorgen.

Zumindest der Empfehlung, physisches Gold als Absicherung des eigenen Vermögens kaufen, ist 100%-ig zuzustimmen. Als Beimischung in der persönlichen Asset-Allocation mögen sich auch durchaus Aktien von Unternehmen eignen, die Güter produzieren, die auch in einer Wirtschafts- und Währungskrise nachgefragt werden. Im Übrigen eignen sich zur Sicherung des Vermögens auch selbst genutzte Immobilien als Alternative zu Gold – idealerweise ohne Belastung einer Grundschuld.

Krisensicher
Können Sie das Wort "Krise" schon nicht mehr hören? Nach den immer noch andauernden Umbrüchen in Nordafrika und dem Nahen Osten könnten Erbeben, Tsunami und die Nukleare Katastrophe in Japan die gesamte Weltwirtschaft massiv nach unten reißen - und dadurch das Weltwährungssystem in die Knie zwingen. Gold als krisensichere Reservewährung ist hier eine alternative Anlageform, die äußerst krisensicher ist - was sich historisch belegen lässt. Kaufen Sie jetzt Gold und machen Sie Ihr Vermögen krisensicher.

Tipps:

Weiterführende Informationen rund um die private Geldanlage - nicht nur mit Gold-Bezug.